Diplomarbeit, 2008
100 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2 Definitionen und konzeptionelle Grundlagen
2.1 Der Begriff „Diversity“ und seine Dimensionen
2.1.1 Wahrnehmbare und kaum wahrnehmbare Dimensionen
2.1.2 Primäre und sekundäre Diversity-Dimensionen
2.1.3 Vier Diversity-Lagen
2.1.4 Personen-immanente und verhaltens-immanente Merkmale
2.2 Diversity Management
2.2.1 Ursprung des Diversity Managements
2.2.2 Das Konzept des Diversity Managements
3 Wahrnehmungsansätze des Diversity Managements in Unternehmen
3.1 Wahrnehmungsansätze
3.1.1 Resistenzansatz
3.1.2 Fairness- und Diskriminierungsansatz
3.1.3 Marktzutritts- und Legitimationsansatz
3.1.4 Lern- und Effektivitätsansatz
3.2 Kategorisierung der Ansätze
4 Ökonomische Begründungen des Diversity Managements
4.1 Das Diversity-Grundverständnis-Erklärungsmodell
4.2 Wettbewerbsvorteile durch das Diversity Management
4.2.1 Marketing- und Vertriebsargumentation
4.2.2 Flexibilitätsargumentationen
4.2.3 Kostenargumentation
4.2.4 Personalmarketing- und Rekrutierungsargumentationen
4.2.5 Kreativitäts- und Innovationsargumentation
4.2.6 Problemlösungsqualitätenargumentation
5 Zusammenfassung und Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die ökonomische Relevanz und Wirksamkeit des Diversity Managements in Unternehmen, um zu klären, ob durch die gezielte Nutzung von personeller Vielfalt tatsächliche Wettbewerbsvorteile erzielt werden können.
2.1.2 Primäre und sekundäre Diversity-Dimensionen
Loden und Rosener unterscheiden zwischen primären und sekundären Diversity-Dimensionen, anhand derer Menschen klassifiziert und Ähnlichkeiten wie auch Differenzen zwischen Personen ausgemacht werden können.
Als primäre Dimensionen definieren die Autoren solche Beschreibungsmerkmale der Menschen, „die angeboren und unveränderbar sind und/oder die zentrale Auswirkungen auf den frühen Sozialisierungsprozess, sowie fortlaufende Effekte über den gesamten Lebensweg haben“. Die sechs Primärdimensionen Alter, Ethnie, Geschlecht, physische Fähigkeiten bzw. Behinderung, Rasse und sexuelle Orientierung, auch Kerndimensionen genannt, beschreiben demnach diejenigen Aspekte, die das Individuum nicht selbst beeinflussen kann, die jedoch starke Auswirkungen auf die Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und die soziale Integration einer Person haben und folglich auch das grundlegende Selbstbild eines Menschen formieren.
Die sekundären Dimensionen Ausbildung, Wohnort (geographische Lage), Einkommen, Familienstand, militärische Erfahrung, Elternschaft, Religion und Berufserfahrung sind beeinflussbare Diversity-Dimensionen, die von den Menschen über ihr Leben hinweg akquiriert und verändert werden können. Sie formen lediglich zusätzliche Unterscheidungsmerkmale über die Kernidentität hinaus. Insofern bilden die sekundären Dimensionen „eine weitere Ebene in dem Selbstbild bzw. der Selbst-Definition eines Menschen, je nachdem, ob dieser jene verheiratet ist oder nicht, ob Kinder vorhanden sind oder nicht, was für ein Einkommen bezogen wird, ob in einer Großstadt oder auf dem Land gewohnt wird etc.“.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Globalisierung und den demografischen Wandel als Treiber für ein neues Verständnis von Personalführung und Diversity Management.
2 Definitionen und konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe, unterscheidet zwischen primären und sekundären Dimensionen und führt die „4 Layers of Diversity“ ein.
3 Wahrnehmungsansätze des Diversity Managements in Unternehmen: Hier werden vier zentrale Perspektiven vorgestellt, darunter der Resistenzansatz, der Fairness- und Diskriminierungsansatz, der Marktzutrittsansatz sowie der Lern- und Effektivitätsansatz.
4 Ökonomische Begründungen des Diversity Managements: Das Kapitel analysiert die betriebswirtschaftliche Relevanz durch ein Erklärungsmodell und untersucht konkrete Wettbewerbsvorteile wie Marketing, Flexibilität, Kosten und Innovationsfähigkeit.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Untersuchung und weist auf die zukünftige Bedeutung für Unternehmen sowie den Forschungsbedarf bei der Quantifizierung ökonomischer Effekte hin.
Diversity Management, Personalführung, Wettbewerbsvorteile, Personelle Vielfalt, Arbeitsmarkt, Marktzutritt, Unternehmenskultur, Diversitätsdimensionen, Personalmarketing, Innovationsfähigkeit, Lern- und Effektivitätsansatz, Diskriminierung, Globalisierung, ökonomische Wirksamkeit, Humankapital.
Die Arbeit analysiert Diversity Management als Instrument der Unternehmensführung und untersucht, wie die Vielfalt von Mitarbeitern als ökonomischer Wettbewerbsfaktor genutzt werden kann.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Diversity-Dimensionen, verschiedene Ansätze der Wahrnehmung durch Unternehmen sowie die ökonomische Begründung für den betrieblichen Einsatz.
Das Ziel ist die Erörterung der Relevanz von Diversity Management im betrieblichen Einsatz sowie die Analyse ökonomischer Wettbewerbsvorteile anhand von empirischen Studien.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die durch die Analyse von Fachliteratur und die Auswertung empirischer Studien sowie Unternehmensbeispiele untermauert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung begrifflicher Grundlagen, die Analyse verschiedener Wahrnehmungsansätze und eine detaillierte Prüfung von Wettbewerbsvorteilen (z. B. Marketing, Kosten, Innovation).
Wichtige Begriffe sind unter anderem Diversity Management, ökonomische Wettbewerbsvorteile, Marktzutritt, Personelle Vielfalt und Personalmarketing.
Das Modell postuliert, dass ein höherer Grad an Homogenität innerhalb der Belegschaft eher zu einem ökonomischen Kalkül bei der Bewertung von Diversity führt, während Heterogenität oft mit sozio-moralischen Aspekten verknüpft wird.
Die Arbeit stellt fest, dass Erfolge oft schwer messbar sind, da viele betriebliche Veränderungen gleichzeitig stattfinden und Diversity-Maßnahmen zudem meist indirekte und langfristige Effekte erzeugen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

