Magisterarbeit, 2002
153 Seiten, Note: 1,3
Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Diese Arbeit analysiert die Fotografien der Pittler-Werke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und untersucht, wie sie die Bildwelt von Unternehmern und die Unternehmensphilosophie widerspiegelten. Sie betrachtet dabei die Fotografien als historische Quelle und analysiert deren Inszenierungsmuster und gesellschaftliche Bedeutung.
Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung präsentiert den Film über die Pittler-Werke aus dem Jahr 1923 als Ausgangspunkt für die Arbeit und beschreibt dessen Aufbau und Inhalt. Der Film dient als Beispiel für die Bedeutung der Fotografie als Kommunikationsmedium und Selbstdarstellungsmittel für das Unternehmen.
Kapitel 2: Fotografie als historische Quelle
Dieses Kapitel beleuchtet die Bedeutung der Fotografie als historische Quelle und analysiert ihre Funktion als Spiegelbild der Wirklichkeit. Die Kapitel beschäftigt sich mit den Besonderheiten der Inhaltsanalyse von Fotografien und dem Kontext des Fotografierens in den 1920er und 1930er Jahren.
Kapitel 3: Inszenierungsmuster
Kapitel 3 konzentriert sich auf die verschiedenen Arten der Inszenierung in den Fotografien der Pittler-Werke. Es werden die Inszenierungsmuster der Produkt-, Werk- und Belegschaftsfotografie analysiert und deren Bedeutung im Kontext der Unternehmenskommunikation erläutert.
Kapitel 4: Fotografie als soziales Phänomen
Dieses Kapitel untersucht die Fotografie als soziales Phänomen und analysiert die Rolle der Auftraggeber und Ausführenden im Kontext der Fotografie. Es werden die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der Fotografie, wie Expertendiskurse, Pädagogik und Gemeinschaftsbildung, beleuchtet.
Pittler-Werke, Fotografie, historische Quelle, Inszenierung, Unternehmenskommunikation, Selbstdarstellung, Produktfotografie, Werkfotografie, Belegschaftsfotografie, soziale Phänomene, Expertendiskurse, Pädagogik, Gemeinschaftsbildung.
Die Pittler-Werkzeugmaschinenfabrik AG war ein bedeutendes Leipziger Unternehmen, das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für seine modernen und innovativen Produkte bekannt war.
Fotografien dienen als historische Quellen, die nicht nur Produkte zeigen, sondern auch die Selbstdarstellung, die Hierarchien und die Unternehmensphilosophie der damaligen Zeit widerspiegeln.
Obwohl der Film selbst verloren ist, zeigen die erhaltenen Beschreibungen, wie Pittler moderne Medien nutzte, um sich Kunden als transparentes und technisch fortschrittliches Werk zu präsentieren.
Es geht darum, wie Produkte (ästhetisch), Gebäude (monumental) oder Belegschaften (geordnet) abgelichtet wurden, um eine bestimmte Botschaft über die Stabilität und Modernität des Unternehmens zu senden.
Belegschaftsbilder dienten oft als gemeinschaftsstiftendes Medium. Sie zeigten die Arbeiter meist in einem geordneten Kontext, der Disziplin und Zusammenhalt innerhalb des Werks signalisierte.
Neben der Werbung wurden sie in Expertendiskursen genutzt, dienten als pädagogisches Werkzeug zur Ausbildung und zur Dokumentation technischer Fortschritte.
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