Bachelorarbeit, 2010
47 Seiten, Note: 5.5 von 6 (Schweiz)
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER ELEKTROFAHRZEUGE
2.1.1 Die Erfinderzeit
2.1.2 Elektroautoboom der Gründerzeit
2.1.3 Die Übergangszeit
2.1.4 Die Renaissance des Elektroautos
2.2 ELEKTROAUTOS HEUTE
2.3 TECHNIK
2.3.1 Mikrohybrid
2.3.2 Mildhybrid
2.3.3 Vollhybrid
2.3.4 Serieller Hybrid
2.3.5 Reine Elektroautos
2.4 ZUKUNFT DES ELEKTROAUTOS
2.5 PSYCHOLOGISCHE FAKTOREN
3 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG – ONLINE-UMFRAGE
3.1 ERSTELLUNG
3.2 DURCHFÜHRUNG
3.3 AUSWERTUNG
3.3.1 Eckdaten der Umfrageteilnehmer
3.3.2 Korrespondenzanalyse
3.3.3 Weitere Ergebnisse:
3.4 EVALUATION
4 SCHLUSSBEMERKUNGEN
Die Arbeit untersucht die Bewertung und Akzeptanz von elektrisch betriebenen Personenkraftwagen in der deutschen Bevölkerung mittels einer empirischen Online-Umfrage, um Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Markteinführung und die Relevanz verschiedener Fahrzeugmerkmale zu identifizieren.
2.5 Psychologische Faktoren
„Die Elektroautos entsprachen (zur Zeit der beginnenden Autorennen) mit ihrem leisen und sauberen Lauf, ihrer sanften Beschleunigung ganz und gar nicht dem martialischen Bild vom damaligen Autofahrer, dessen Männlichkeit sich mit einem laut aufheulenden Motor, dem Einsatz von Körperkraft und Geschicklichkeit beim Ankurbeln und ruckartigen Kavalierstarts weit besser in Szene setzen liess“ (Berger & Servatius, 1994, S. 139). Möser (2002) meint zum gleichen Thema: „Elektroautos wirken einfach zu kultiviert. Sie scheinen Fahrmaschinen ohne Raum für Emotionen, thrill und flow zu sein, entleert von Kraft und Status“ (S.337). Dies kann auch an den bisher eher prüden Modellen dieser Autos liegen. In letzter Zeit hat sich hier aber einiges getan, zum Beispiel mit dem Tesla Roadster oder dem eRUF Greenster als durchaus emotional attraktive Ausführungen. Diverse namhafte Hersteller haben zudem in den letzten Jahren interessante Studien gezeigt, die versuchten, das Image der emotionslosen Stormsauger zu widerlegen.
Grossrieder (2002) sagt dazu: „Das Auto begleitet uns – optisch, akustisch, olfaktorisch - ... durch den Alltag“ (S.111). Den ersten Punkt, die Optik, kann das Elektroauto erfüllen, die akustischen und geruchlichen Reize vermag es nicht in der gleichen Form zu erzielen, zumindest nicht auf die uns bekannte Art, und das gehört zum klassischen Vergnügen am Autofahren wie aus obigen Zitaten ersichtlich ist.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz der Elektromobilität, Darstellung der aktuellen Marktsituation und Formulierung der Forschungsfrage zur Akzeptanz von Elektroautos.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Aufarbeitung der historischen Phasen der Elektrofahrzeuge, Erläuterung der Technik, Zukunftsaussichten und psychologische Aspekte der Akzeptanz.
3 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG – ONLINE-UMFRAGE: Beschreibung der Erstellung und Durchführung der Online-Umfrage sowie statistische Auswertung und Interpretation der Ergebnisse mittels Korrespondenzanalyse.
4 SCHLUSSBEMERKUNGEN: Zusammenfassende Erkenntnisse zur Akzeptanz, Identifikation potenzieller Einsatzgebiete und Handlungsempfehlungen für die Automobilbranche.
Elektromobilität, Akzeptanz, Online-Umfrage, Korrespondenzanalyse, Elektrofahrzeuge, Fahrzeugmerkmale, Umweltverträglichkeit, Kaufverhalten, Preisbereitschaft, Technik, Historische Entwicklung, Marktchancen, Personenkraftwagen, Kundenpräferenzen, Infrastruktur
Die Arbeit befasst sich mit der Bewertung und Akzeptanz von elektrisch betriebenen Personenkraftwagen unter Berücksichtigung theoretischer Hintergründe und einer empirischen Untersuchung.
Die zentralen Felder umfassen die Historie der Elektromobilität, technische Aspekte der Antriebsarten, psychologische Barrieren sowie die empirische Analyse von Kundenpräferenzen.
Ziel ist es, empirisch zu untersuchen, welche Akzeptanz Elektroautos in der deutschen Bevölkerung haben und welche Merkmale (wie Preis oder Reichweite) für potenzielle Käufer entscheidend sind.
Zur Datenerhebung wurde eine Online-Umfrage durchgeführt, die mittels der statistischen Methode der Korrespondenzanalyse ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Elektromobilität und die detaillierte statistische Auswertung der Umfrageergebnisse zur Bewertung von Fahrzeugklassen und Nutzungsszenarien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Elektromobilität, Akzeptanz, Korrespondenzanalyse, Kundenpräferenzen und Umweltverträglichkeit charakterisiert.
Sie dient dazu, komplexe Zusammenhänge zwischen Fahrzeugklassen, Nutzungsszenarien und spezifischen Anforderungen der Befragten grafisch sichtbar zu machen.
Die Akzeptanz ist vorhanden, sofern das Elektroauto preislich mit Verbrennungsmotoren vergleichbar ist und insbesondere in Nutzungsszenarien eingesetzt wird, in denen Langstreckenkomfort eine untergeordnete Rolle spielt.
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