Diplomarbeit, 2010
83 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
2 Grundlagen der Bilanzanalyse nach IFRS bilanzierender Unternehmen
2.1 Bilanz-/Jahresabschlussanalyse
2.1.1 Definition, Ziel und Arten der Bilanzanalyse
2.1.2 Adressaten
2.1.3 Vorgehensweisen und Instrumente
2.1.4 Einschränkungen der externen Bilanzanalyse
3 Rentabilitätsanalyse als Bestandteil der Bilanzanalyse
3.1 Grundlagen
3.1.1 Der Begriff der Rentabilität
3.1.2 Aussagekraft und Nutzen von Rentabilitätsanalysen
3.2 Rentabilitätsanalyse mithilfe von Kennzahlen
3.2 Vorstellung ausgewählter Kennzahlen
3.2.1 Die Ergebnisgrößen der Rentabilität
3.2.2 Vorstellung ausgewählter Kennzahlen
3.3. Überblick der ausgewählten Kennzahlen
4 Einsatz der Rentabilitätskennzahlen auf den Konzern RWE
4.1 Vorstellung des Konzerns RWE
4.2.2 Eigenkapitalrentabilität
4.2.3 Leverage-Effekt
4.2.5 Umsatzrentabilität
4.2.5 Betriebsrentabilität
4.3 Cashflow-Varianten
Fazit
Die vorliegende Diplomarbeit verfolgt das Ziel, eine fundierte erfolgswirtschaftliche Analyse des Energiekonzerns RWE im Zeitraum 2007 bis 2009 durchzuführen, wobei der Fokus insbesondere auf der Rentabilität und der Aussagekraft verschiedener Kennzahlen liegt.
3.1.1 Der Begriff der Rentabilität
„Obwohl der Begriff der Rentabilität nicht einheitlich definiert ist, kann er in allgemeiner Form als Beziehungszahl dargestellt werden, die sich als Quotient aus einer Erfolgsgröße und einer Bezugsgröße bilden lässt. Hierdurch wird eine wertmäßige Ergiebigkeit ( Effizienz ) der Bezugsgröße in einem relativen Ausdruck ermittelt. In der Literatur werden z.T. unter dem Begriff der Rentabilität auch absolute Erfolgsgrößen wie z.B. Gewinn subsumiert(…). Rentabilitätskennzahlen werden in der Regel als Informationen für betriebliche Entscheidungsrechnungen genutzt. Dabei kann eine solche Zahl sowohl als Ziel als auch als Instrument zur Zielerreichung eingesetzt werden.“66 Die in Frage kommenden Einflussgrößen – auch Bezugsgrößen genannt - sind das Kapital, das eingesetzte Vermögen sowie der Umsatz.67
1 Einleitung: Hinführung zur Bedeutung der Rentabilitätsanalyse für international operierende Unternehmen und Vorstellung der Forschungsarbeit am Beispiel RWE.
2 Grundlagen der Bilanzanalyse nach IFRS bilanzierender Unternehmen: Erläuterung der Definition, Methoden, Adressaten und Einschränkungen der Bilanzanalyse.
3 Rentabilitätsanalyse als Bestandteil der Bilanzanalyse: Theoretische Herleitung des Rentabilitätsbegriffs und Vorstellung der relevanten Kennzahlen und Ergebnisgrößen.
4 Einsatz der Rentabilitätskennzahlen auf den Konzern RWE: Praktische Anwendung der Kennzahlen auf den RWE-Konzern unter Heranziehung der Geschäftsberichte 2007 bis 2009.
Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und der Aussagekraft der durchgeführten Rentabilitätsanalyse für den RWE-Konzern.
Bilanzanalyse, Rentabilitätsanalyse, RWE, Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität, Leverage-Effekt, Umsatzrentabilität, Betriebsrentabilität, Cashflow, IFRS, Erfolgskennzahlen, Kennzahlensystem, Unternehmensbewertung, Finanzanalyse, Investitionsentscheidung
Die Arbeit befasst sich mit der erfolgswirtschaftlichen Analyse des Energiekonzerns RWE anhand ausgewählter Rentabilitätskennzahlen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Bilanzanalyse nach IFRS, der Rentabilitätsmessung durch Kennzahlen sowie der Anwendung dieser Methoden in der Praxis.
Das Ziel ist die Analyse der Ertragslage und Erfolgskraft von RWE im Zeitraum 2007 bis 2009, um Rückschlüsse auf die zukünftige Gewinnentwicklung zu ermöglichen.
Es wird eine bilanzanalytische Methode angewandt, die auf der Zerlegung von Kennzahlen in Zähler (Erfolgsgröße) und Nenner (Bezugsgröße) basiert, ergänzt durch einen Zeitvergleich.
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung der Bilanzanalyse und der praktischen Anwendung von Kennzahlen wie Gesamtkapital-, Eigenkapital- und Umsatzrentabilität auf den RWE-Konzern.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rentabilität, Bilanzanalyse, RWE, Leverage-Effekt und Cashflow-Analyse maßgeblich charakterisiert.
Die Anpassung erfolgt, da RWE für die Steuerungskennzahl ROCE nur die Hälfte der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten ansetzt, um eine höhere Unabhängigkeit von Abschreibungsdauern zu erreichen.
Er zeigt auf, dass RWE durch die Aufnahme von Fremdkapital, beispielsweise für die Übernahme von Essent, die Eigenkapitalrentabilität steigern konnte und noch Spielraum für weitere Aufnahmen hat.
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