Magisterarbeit, 2006
83 Seiten, Note: sehr gut
Diese Arbeit untersucht den Diskurs der Ultras im deutschen Fußball anhand von Webzines. Ziel ist es, die Selbstdefinition dieser besonderen Anhängerschaft im Kontext der gesellschaftlichen und sportlichen Entwicklungen zu analysieren.
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas dar, indem sie die Entwicklung des Fußballsports als Kultur und die Bedeutung der Fans im Diskurs beleuchtet. Zudem werden die Veränderungen der Fankultur in den 1990er Jahren und die Entstehung des Neuen Kritischen Fantum, zu dem auch die Ultras gehören, näher betrachtet. Der zweite Teil widmet sich der Diskursanalyse und erläutert die Methode, das Material und den Kontext der Untersuchung. Die einzelnen Kapitel dieses Teils beleuchten die Situation der Ultras, die Rolle des Sports als Institution, das Internet als Medium und den gesellschaftlichen Kontext in Deutschland. Schließlich wird die Makrostruktur der Webzines und die darin enthaltenen Aussagen analysiert, wobei der Subkultur- und Performanz-Aspekt der Ultras im Vordergrund stehen.
Fußballkultur, Fankultur, Ultras, Jugendsubkultur, Webzines, Diskursanalyse, Kontext, Gesellschaft, Sport, Medien, Performanz.
Ultras sind eine fanatische Form der Fußballanhängerschaft, die sich durch eine starke Subkultur, visuelle Performanz und Kritik am modernen Kommerz auszeichnet.
Webzines sind online veröffentlichte Fanzines, die Ultras zur Selbstdarstellung, Vernetzung und Verbreitung ihrer Ideale und Kritik nutzen.
Der Protest richtet sich gegen die Kommerzialisierung des Fußballs, die Abschaffung von Stehplätzen und die Umwandlung des Sports in einen reinen Showbetrieb.
Es bezeichnet Strömungen innerhalb der Fanszene, die sich seit den 1990er Jahren aktiv und gemeinschaftlich gegen Fehlentwicklungen im Profifußball wehren.
In dieser Arbeit wird die Methode der Diskursanalyse angewandt, um die Aussagen der Ultras zu Subkultur und Performanz zu untersuchen.
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