Bachelorarbeit, 2010
90 Seiten, Note: 1
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Definition Werbung
3. Geschichte der Werbung
3.1 Antike bis Mittelalter
3.2 17. Jahrhundert bis 2. Weltkrieg
3.3 Die 50er Jahre
3.4 Die 60er Jahre bis Heute
3.5 Entwicklung der Privaten
3.6 Fernsehwerbespot
3.6.1 Die 50er Jahre
3.6.2 Die 60er Jahre
3.6.3 Die 70er Jahre
3.6.4 Die 80er Jahre
3.6.5 Die 90er Jahre
4. Besonderheit Kinderlebensmittelwerbung
4.1 Kinder als Konsument
4.1.1 Fernsehverhalten von Kindern und Jugendlichen
4.1.2 Lebensmittelspots in der Kinderwerbung
4.2 Rechtliche und selbstdisziplinarische Bestimmungen
5. Vorstellung des Produktes Zott Monte Drink
5.1 Corporate Design
5.2 Werbeversprechen
6. Vorstellung Produkt Milch-Schnitte
6.1 Corporate Design
6.2 Werbeversprechen
7. Goldener Windbeutel
7.1 Dreisteste Werbelüge Monte Zott 2010
7.2 Reaktion der Konsumenten
7.2.1 Image (Marktanalyse)
7.2.2 Absatzentwicklung
7.3 Reaktion des Herstellers
7.3.1 Werbeverhalten
7.3.2 Produktinformationen
8. Gegenüberstellung mit vergleichbaren Produkten
8.1 Milch-Schnitte
8.2 Andere Milchprodukte für Kinder
9. Zusammenfassung/ Fazit
Die Bachelorarbeit analysiert die Werbeversprechen für Milchprodukte für Kinder am Beispiel von „Zott Monte Drink“ und „Milch-Schnitte“. Ziel ist es aufzuzeigen, wie diese Produkte vermarktet werden und wie Verbraucher sowie der Hersteller auf Kritik bezüglich irreführender Werbung reagieren.
3.3 Die 50er Jahre
Mit den 50er Jahren entstand das „[…]Synonym für den Durchschnittsdeutschen […], dessen Konsumverhalten immer mehr von Interesse wurde – durch den steigenden Wohlstand vollzog sich der Übergang vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt.“
Wurde in den ersten Nachkriegsjahren noch für die Produkte wie Seife – Reinheit und Hygiene als Grundbedürfnis des Menschen - geworben, waren die fünfziger Jahre auch der Beginn der Automobilwerbung. Anfangs wurde kaum Farbe bei den Werbeanzeigen eingesetzt, da sie sehr teuer waren und „nur wenige Zeitschriften mehrfarbige Illustrationen drucken konnten.“ Doch Mitte der fünfziger Jahre wurden neue Maschinen entwickelt, „welche die Qualität von Reproduktionen im Schwarzweißbereich erheblich steigerten und […] den vierfarbigen Druck […] erlaubten.“
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Kinderwerbung ein und erläutert die Bedeutung von Kindern als frühzeitige Konsumenten und Marktteilnehmer.
2. Definition Werbung: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Werbung und seine begrifflichen Ursprünge in Bezug auf Beeinflussung und Kommunikation.
3. Geschichte der Werbung: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss der Werbeentwicklung von der Antike bis in die 90er Jahre, inklusive der Entwicklung der Fernsehwerbung.
4. Besonderheit Kinderlebensmittelwerbung: Dieses Kapitel beleuchtet die spezifischen Strategien, die in der Werbung für Kinder eingesetzt werden, sowie rechtliche Rahmenbedingungen und das Fernsehverhalten der Zielgruppe.
5. Vorstellung des Produktes Zott Monte Drink: Hier wird das Unternehmen Zott, die Positionierung der Marke Monte und deren Corporate Design sowie die konkreten Werbeversprechen untersucht.
6. Vorstellung Produkt Milch-Schnitte: Dieses Kapitel analysiert das Produkt Milch-Schnitte, dessen Corporate Design und die historische Entwicklung der Werbeslogans des Herstellers.
7. Goldener Windbeutel: Das Kapitel dokumentiert die Verleihung des Negativpreises an den Monte Drink, die Reaktion der Konsumenten und die Krisen-PR des Herstellers Zott.
8. Gegenüberstellung mit vergleichbaren Produkten: Hier werden die beworbenen Produkte mit anderen Kinderlebensmitteln verglichen und kritisch hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe bewertet.
9. Zusammenfassung/ Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont die zunehmende kritische Reflexion der Verbraucher gegenüber Werbeversprechen.
Kinderwerbung, Milchprodukte, Zott Monte Drink, Milch-Schnitte, Fernsehwerbung, Lebensmittelindustrie, Verbrauchertäuschung, Goldener Windbeutel, Nahrungsmittel, Marketing, Kinder als Konsumenten, Werbestrategien, Zuckergehalt, Markenbildung, Ernährungsberatung
Die Arbeit untersucht kritisch die Fernsehwerbung für Milchprodukte, die speziell für Kinder vermarktet werden, und beleuchtet dabei insbesondere die Diskrepanz zwischen Werbeversprechen und tatsächlichem Nährwert.
Die Analyse konzentriert sich auf den „Zott Monte Drink“ sowie die „Milch-Schnitte“ von Ferrero als Fallbeispiele für die Kinderlebensmittelwerbung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Werbeversprechen gezielt eingesetzt werden, um Kinder und Eltern zu beeinflussen, und wie die Öffentlichkeit auf Werbelügen reagiert.
Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche, die Auswertung von Marktanalysen, Werbestudien und die Dokumentation der öffentlichen Kampagne „abgespeist“ (Foodwatch).
Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung der Werbung, die Besonderheiten der Kinderwerbung, das Fernsehverhalten der jungen Zielgruppe sowie die detaillierte Untersuchung der beiden Fallbeispiele.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Kinderwerbung, Markenstrategie, Corporate Design, Nährwertzusammensetzung und die mediale Reaktion auf Konsumentenkritik.
Der Monte Drink wurde von der Verbraucherorganisation Foodwatch mit dem Negativpreis „Goldener Windbeutel“ für die „dreisteste Werbelüge“ ausgezeichnet, da er als gesundes Zwischenmahlzeitprodukt beworben wurde, aber einen sehr hohen Zuckergehalt aufweist.
Zott reagierte zunächst mit schlechter Krisen-PR, verschleierte Firmenlogos am Standort und passte später die Produktinformationen auf der Homepage sowie die Rezeptur an, um dem Vorwurf der Irreführung zu begegnen.
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