Bachelorarbeit, 2010
49 Seiten, Note: 2,0
Die Studienarbeit befasst sich mit der Institutionalisierung des kursächsischen Ingenieurkorps im Kontext des Großen Nordischen Krieges. Ziel ist es, die Entstehung und Entwicklung des Korps im Spannungsfeld zwischen militärischen Anforderungen und politischen Rahmenbedingungen zu untersuchen.
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Ingenieurkorps, Institutionalisierung, Großer Nordischer Krieg, Festungsbau, Artillerie, Heeresreform, Sachsen, Frankreich, Brandenburg-Preußen, Ausbildung, Organisation, Professionalisierung, Militärgeschichte.
Die entscheidende Entwicklung und Heeresreform fand zwischen 1730 und 1733 statt, wobei die Wurzeln im Großen Nordischen Krieg liegen.
Belagerungen wie die von Riga (1700) oder Stralsund (1715) verdeutlichten den dringenden Bedarf an fachlich qualifizierten Ingenieuren für den Festungskrieg.
Ja, Sachsen etablierte ein Ingenieurkorps teilweise noch vor militärischen Großmächten wie Brandenburg-Preußen oder Frankreich.
Ingenieure entwickelten sich von Handwerkern zu einer separaten Waffengattung, die auf Festungsbau, Geometrie und Belagerungstechnik spezialisiert war.
Es bezeichnet den Soldaten eines stehenden Heeres, der die Söldnerheere ablöste und eine dauerhafte militärische Organisation erforderte.
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