Masterarbeit, 2010
99 Seiten, Note: 2,00
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der Führungstheorie
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Struktur der Führung
2.3 Führungsverhalten
2.4 Führungsstile
2.4.1 Führungsstilkontinuum von Tannenbaum und Schmidt
2.4.2 Managerial Grid nach Blake und Mouton
2.4.3 Konzept idealtypischer Führungsstile von Burns und Stalker
2.4.4 Reifegradmodell von Hersey und Blanchard
2.4.5 Kontingenzmodell von Fiedler
2.4.6 Führungsstiltypologien von Wunderer
2.5 Führungskonzepte
2.5.1 Situative Führung
2.5.2 Zielorientierte Führung
2.5.3 Werteorientierte Führung
2.6 Instrumente der Führung
2.6.1 Ausgewählte Instrumente
2.6.2 Führungsprinzipien
2.6.3 Balanced Scorecard
2.6.4 Zielvereinbarungen
2.7 Zusammenhang der theoretischen Basis
2.8 Arbeitsthesen
2.9 Effektivitäts- und Effizienzkriterien
3 Studien der Gesundheitsverwaltung
4 Analyse der österreichischen Gesundheitsverwaltung
4.1 Vorgangsweise und Methodik
4.2 Aufbau der österreichischen Gesundheitsverwaltung
4.2.1 Gesundheitsministerium
4.2.2 Bund
4.2.3 Bundesländer
4.2.4 Gemeinden
4.2.5 Sozialversicherungen
4.2.6 Restliche Institutionen
4.3 Betrachtungsobjekte
4.4 Land Steiermark
4.4.1 Aufgaben des Landes Steiermark
4.4.2 Ist-Analyse des Landes Steiermark
4.4.3 Ist-Analyse der Schnittstellen
4.4.4 Ist-Analyse des Gesamtsystems
4.5 Hauptverband der Sozialversicherungsträger
4.5.1 Aufgaben des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger
4.5.2 Ist-Analyse des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger
4.5.3 Ist-Analyse der Schnittstellen
4.5.4 Ist-Analyse des Gesamtsystems
4.6 Österreichische Bundesärztekammer
4.6.1 Aufgaben der Österreichischen Bundesärztekammer
4.6.2 Ist-Analyse der Österreichischen Bundesärztekammer
4.6.3 Ist-Analyse der Schnittstellen
4.6.4 Ist-Analyse des Gesamtsystems
4.7 Steiermärkische Gebietskrankenkasse
4.7.1 Aufgaben der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse
4.7.2 Ist-Analyse der Steiermärkische Gebietskrankenkasse
4.7.3 Ist-Analyse der Schnittstellen
4.7.4 Ist-Analyse des Gesamtsystems
4.8 Bundesgesundheitsagentur / Bundesgesundheitsministerium
4.8.1 Aufgaben der Bundesgesundheitsagentur / des Bundesministeriums
4.8.2 Ist-Analyse der Bundesgesundheitsagentur / des Bundesministeriums
4.8.3 Ist-Analyse der Schnittstellen
4.8.4 Ist-Analyse des Gesamtsystems
4.9 Landesgesundheitsfonds Steiermark
4.9.1 Aufgaben des Landesgesundheitsfonds Steiermark
4.9.2 Ist-Analyse des Landesgesundheitsfonds Steiermark
4.9.3 Ist-Analyse der Schnittstellen
4.9.4 Ist-Analyse des Gesamtsystems
4.10 Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft
4.10.1 Aufgaben der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft
4.10.2 Ist-Analyse der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft
4.10.3 Ist-Analyse der Schnittstellen
4.10.4 Ist-Analyse des Gesamtsystems
5 Beschreibung der Entwicklungspotentiale
5.1 Beschreibung der Arbeitsthesen
5.1.1 Führungsstruktur
5.1.2 Führungsverhalten
5.1.3 Führungsstile
5.1.4 Führungskonzepte
5.1.5 Führungsinstrumente
5.2 Strukturelle Maßnahmen
5.3 Gezielte Projekte
5.4 Beurteilung der Effektivitäts- und Effizienzkriterien
5.4.1 Land Steiermark
5.4.2 Hauptverband der Sozialversicherungsträger
5.4.3 Österreichische Bundesärztekammer
5.4.4 Steiermärkische Gebietskrankenkasse
5.4.5 Bundesgesundheitsagentur / Bundesministerium
5.4.6 Landesgesundheitsfonds Steiermark
5.4.7 Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft
5.4.8 Gesamtsystem
6 Resümee
Die Masterarbeit bietet eine fundierte Analyse der österreichischen Gesundheitsverwaltung aus der Perspektive aktueller Führungstheorien. Ziel ist es, den Status quo in relevanten Institutionen zu untersuchen, bestehende Führungsinstrumente zu evaluieren und auf dieser Basis konkrete Entwicklungspotenziale zur Steigerung der Effektivität und Effizienz des Gesamtsystems abzuleiten.
2.4.1 Führungsstilkontinuum von Tannenbaum und Schmidt
Das Führungsstilkontinuum von Tannenbaum und Schmidt wurde 1958 vorgestellt. Es ist ein eindimensionales Modell, das den Führungsstil an Hand des Grades der Willensbildung durch den/die Vorgesetzte/n gegenüber dem Grad der Willensbildung durch den/die Mitarbeiter/in ermittelt. Gemäß dem Modell stehen der Führungspersönlichkeit sieben verschiedene Führungsstile zur Verfügung. Diese spannen die Möglichkeiten des/der Führenden von einem autoritären Führungsstil, in dem die MitarbeiterInnen lediglich die Vorgaben des/der Vorgesetzten auszuführen haben, bis hin zu einem teilautonomen Führungsstil, in dem die MitarbeiterInnen die Entscheidungen selbst treffen und der/die Führende lediglich als Koordinator auftritt, auf.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der historisch gewachsenen Gesundheitsverwaltung ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, Entwicklungspotenziale mittels Führungstheorien zu identifizieren.
2 Theoretische Grundlagen der Führungstheorie: Dieses Kapitel liefert das Fundament, indem es zentrale Begriffe wie Führungsstruktur, -verhalten, -stile und Führungsinstrumente erläutert und die wissenschaftliche Basis für die Analyse legt.
3 Studien der Gesundheitsverwaltung: Es folgt eine Übersicht über aktuelle Berichte und Reformansätze im Gesundheitssektor, die den Bedarf an einer fundierten führungstheoretischen Betrachtung unterstreicht.
4 Analyse der österreichischen Gesundheitsverwaltung: Dies ist der empirische Hauptteil, in dem verschiedene Institutionen hinsichtlich ihres Einsatzes von Führungstheorien, Schnittstellenmanagement und Potenzialen für die Systemsteuerung detailliert untersucht werden.
5 Beschreibung der Entwicklungspotentiale: Hier werden die Arbeitsthesen anhand der vorherigen Analyse überprüft und konkrete Handlungsempfehlungen für strukturelle Maßnahmen und Projekte formuliert.
6 Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit eines institutionenübergreifenden, professionellen Führungsansatzes zur Steigerung der Systemeffizienz.
Gesundheitsverwaltung, Führungstheorie, Führungsstile, Führungsinstrumente, Effizienz, Effektivität, Balanced Scorecard, Zielvereinbarungen, Organisationsstruktur, Systemsteuerung, Ressourcenmanagement, Gesundheitsökonomie, Partizipation, Prozessmanagement, Veränderungsmanagement.
Die Arbeit untersucht die österreichische Gesundheitsverwaltung aus der Perspektive der Führungstheorie, um aufzuzeigen, wie moderne Führungsinstrumente und -stile zu einer effizienteren Verwaltung beitragen können.
Der Fokus liegt auf Führungsstrukturen, Führungsverhalten, der Anwendung von Führungsstilen sowie spezifischen Führungsinstrumenten wie der Balanced Scorecard oder Zielvereinbarungen innerhalb der Verwaltung.
Ziel ist es, einen Überblick über die aktuelle Anwendung von Führungstheorien in der österreichischen Gesundheitsverwaltung zu geben und basierend darauf Entwicklungspotenziale für ein effizienteres Gesamtsystem aufzuzeigen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer Primärerhebung in Form von Expertengesprächen in ausgewählten Institutionen des Gesundheitswesens.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Basis sowie eine detaillierte Ist-Analyse verschiedener Institutionen, wie dem Land Steiermark, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gesundheitsökonomie, Führungsstile, Systemsteuerung, Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung charakterisiert.
Das Bundesministerium und die Bundesgesundheitsagentur werden eher als strategische Rahmengeber wahrgenommen, wobei das Fehlen klassischer Führungsinstrumente und ein teils patriarchalischer Führungsstil kritisch hinterfragt werden.
Dieses Projekt wird als eines der wesentlichsten Entwicklungspotenziale identifiziert, um Doppelstrukturen abzubauen und eine zielgerichtete, effiziente Steuerung des Gesundheitssystems zu ermöglichen.
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