Diplomarbeit, 2011
89 Seiten
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Anwendung des Prinzips der Nachlaufsynchronisation aus den Ingenieurwissenschaften auf die Modellierung und Analyse von circadianen Oszillationssystemen. Ziel ist es, das Verhalten dieser Systeme mit Hilfe eines regelkreisbasierten Modells zu simulieren und zu verstehen.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Systembiologie ein und erläutert die verschiedenen Modellierungsansätze für komplexe biologische Systeme. Kapitel 2 widmet sich circadianen Rhythmen, deren molekularem Mechanismus und der Bedeutung von Entrainment. In Kapitel 3 werden verschiedene Methoden zur Analyse von Differentialgleichungssystemen und insbesondere oszillierenden Systemen vorgestellt. Der Goodwin-Oszillator als ein klassisches Beispiel für ein oszillierendes System wird ebenfalls diskutiert. Kapitel 4 beschäftigt sich mit Frequenzregelkreisen nach dem Prinzip der Nachlaufsynchronisation, wobei die grundlegenden Begriffe der Regelungstechnik erläutert werden. In Kapitel 5 wird eine Fallstudie zur Simulation circadianer Uhren als Frequenzregelkreise mit Nachlaufsynchronisation vorgestellt. Aufbau und Beschreibung der Simulationen werden detailliert erläutert. Die Arbeit endet mit einer Diskussion der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungsrichtungen.
Systembiologie, Circadianer Rhythmus, Nachlaufsynchronisation, Frequenzregelkreis, Differentialgleichungssysteme, Oszillation, Entrainment, Goodwin-Oszillator, Modellierung, Simulation
Ein biologischer Rhythmus mit einer Periodenlänge von etwa 24 Stunden, der physiologische Prozesse bei Lebewesen steuert (die 'innere Uhr').
In den Ingenieurwissenschaften ist PLL ein Regelkreis, der die Phase eines Oszillators an ein externes Signal anpasst – hier genutzt zur Simulation der biologischen Uhr.
Ein klassisches mathematisches Modell zur Beschreibung von biologischen Oszillationen basierend auf negativen Rückkopplungsschleifen.
Die Anpassung des inneren biologischen Rhythmus an äußere Zeitgeber, wie zum Beispiel den Tag-Nacht-Zyklus des Lichts.
Sie nutzt ingenieurwissenschaftliche Methoden (wie Frequenzregelkreise), um die Komplexität biochemischer Reaktionsnetzwerke verständlich und simulierbar zu machen.
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