Bachelorarbeit, 2011
30 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Funktionsweise eines Orderbuches
1.2 Mathematische Beschreibung
2 Demoversion Orderbuch
2.1 Umsetzung des Orderbuches
2.1.1 Eintragen und Entfernen von Aufträgen
2.1.2 Verarbeitung eingehender Aufträge
2.1.3 Auftrags - Stornierung
2.2 Visualisierung
3 Orderbuch an der Börse
4 Zusammenfassung
Anhang
A) Die Java – Klasse GUI
B) Zur grafischen Ausgabe
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer funktionsfähigen Simulationsversion eines Orderbuchs, um den zugrunde liegenden Handelsmechanismus an der Börse mittels einer Java-basierten Softwareanwendung transparent und nachvollziehbar abzubilden.
1.1 Funktionsweise eines Orderbuches
Ein Orderbuch ist eine Gegenüberstellung von auf dem Markt verfügbaren Kauf- und Verkaufsaufträgen für ein bestimmtes Wertpapier, z.B. die Aktie der Volkswagen AG an der Deutschen Börse. Wir werden uns auf die Funktionsweise des offenen Orderbuches beschränken, welches für alle Handelsteilnehmer sichtbar ist. Hier ein Beispiel eines vereinfachten Orderbuches aus [Pie10] :
Die linke Seite, auch Geld-Seite genannt, zeigt die Kaufaufträge und kann als Angebot des Wertpapiers auf dem Markt interpretiert werden. Wenn ein Wertpapier verkauft werden soll, so stellt [Pie10] fest, dass dies die relevante Seite des Orderbuches ist. Die rechte Seite wird auch Brief-Seite genannt und führt die Verkaufsaufträge, welche als gesamte Nachfrage der Marktteilnehmer gesehen werden können. Die Brief-Seite ist bei Kauf-Absichten entscheidend.
Der Kaufpreis dieses Orderbuches liegt bei 99, der Verkaufspreis bei 102 – das macht einen Gleichgewichtspreis (Mittel von Kauf- und Verkaufspreis) von 100.5. Auf der Geld-Seite beschreiben die angegebenen Preise obere Limits für den jeweiligen Kaufauftrag, auf der Brief-Seite geben sie untere Limits für die Verkaufsaufträge.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Orderbücher und deren Bedeutung für die Bestimmung von Aktienkursen sowie Definition des Projektziels.
2 Demoversion Orderbuch: Detaillierte technische Beschreibung der Java-Programmierung zur Simulation der Orderbuch-Logik inklusive der implementierten Algorithmen für Transaktionen.
3 Orderbuch an der Börse: Analyse der praktischen Anwendung von Orderbuchdaten zur Prognose zukünftiger Kursentwicklungen anhand von verschiedenen Marktszenarien.
4 Zusammenfassung: Abschlussbetrachtung der erreichten Ziele und Ausblick auf mögliche Erweiterungen des Simulationsmodells durch stochastische Prozesse.
Orderbuch, Börse, Handelsmechanismus, Java, Simulation, Matching, Kaufauftrag, Verkaufsauftrag, Limitpreis, Geld-Seite, Brief-Seite, Bid-Ask-Spread, Softwaremodellierung, Börsenkurs, Algorithmus
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Funktionsweise und der praktischen softwareseitigen Simulation eines Börsen-Orderbuches.
Zentrale Themen sind die algorithmische Abbildung von Kauf- und Verkaufsaufträgen, das Matching-Prinzip sowie die grafische Darstellung der Marktdaten.
Das Ziel ist die Erstellung einer Demonstrationsversion eines Orderbuches in Java, die eingehende Aufträge entgegennimmt und verarbeitet.
Es wird eine Kombination aus mathematischer Modellierung von Orderbuch-Dichten und einer softwaretechnischen Implementierung in Java angewendet.
Der Hauptteil erläutert die Programmstruktur, die Algorithmen zum Eintragen, Entfernen und Abgleichen (Matching) von Aufträgen sowie die grafische Benutzeroberfläche.
Wichtige Begriffe sind Orderbuch, Matching, Simulation, Java-Programmierung und Limitpreise.
Die Anwendung unterscheidet zwischen der Geld-Seite (Kaufaufträge) und der Brief-Seite (Verkaufsaufträge) und ordnet diese basierend auf dem Limitpreis in entsprechenden Listen an.
Ein "Matching" findet statt, wenn ein neu eingehender Auftrag ein Limit aufweist, das mit einem vorhandenen Auftrag auf der Gegenseite übereinstimmt, wodurch die Transaktion ausgeführt wird.
Ja, Kapitel 3 zeigt anhand von Beispielen, wie ein Überhang an Kauf- oder Verkaufsaufträgen als Indikator für Preisentwicklungen interpretiert werden kann.
Die GUI-Klasse ist verantwortlich für die grafische Benutzeroberfläche, die den aktuellen Zustand des Orderbuchs visualisiert und Interaktionen durch Buttons ermöglicht.
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