Diplomarbeit, 2011
104 Seiten
1 Entwicklung der Nutzung des Internets
2 Erklärung wesentlicher Begriffe
2.1 Crossmediale Vermarktung
2.2 Werbung
2.2.1 Crossmedia-Werbung
2.2.2 Crossmedia-Werbung versus Media-Mix-Werbung
2.3 Werbetreibende Wirtschaft
3 Die Zeitung
3.1 Entwicklung der Zeitungsverlage zum modernen Medienunternehmen in den letzten drei Jahrzehnten
3.2 Entwicklung des Internetauftritts deutscher Zeitungen
3.3 Aktuelle Zahlen der Zeitungsverlage in Bezug auf Werbeeinnahmen
3.4 Vermarktung der Internetpräsenz der Zeitungsverlage als Werbeplattform
4 Bedeutung von Print-Online-Mix-Kampagnen für den Werbekunden
4.1 Charakteristik Printwerbung
4.2 Charakteristik Onlinewerbung
4.3 Chancen der Print-Online-Mix-Kommunikation für den Werbekunden
4.4 Ausgewählte Studienergebnisse
4.4.1 Crossmedia-Studie „Erfolgsfaktoren bei der Gestaltung von Online-Werbemittel“
4.4.2 Wirkungseffekte der Crossmedia-Werbung
4.5 Kritische Betrachtung von Crossmedia-Kampagnen
5 Kurzprofil der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/ Landshuter Zeitung
5.1 Internetportal „idowa.de“
5.2 Anzeigenabteilung der Zeitungsgruppe
5.3 Der Mediaberater
6 Printwerbeformen bei der Zeitungsgruppe
6.1 Anzeigenwerbung
6.1.1 Besonderheiten der Tageszeitung
6.1.2 Besonderheiten des Anzeigenblattes „aktuell“
6.1.3 Exkurs: Print to Online
6.2 Prospektwerbung
7 Online-Werbemöglichkeiten der Zeitungsgruppe
7.1 Interner Prozessablauf bei Onlineangeboten
7.2 Onlinewerbeformen bei der Zeitungsgruppe
7.2.1 Banner- bzw. Displaywerbung
7.2.1.1 Differenzierung nach der Größe
7.2.1.2 Ausgewählte Bannerformen
7.2.1.3 Preismodelle
7.2.1.4 Verkaufsargumente
7.2.2 Immobilienportal der Zeitungsgruppe
7.2.3 Digitale Beilage
7.3 Mediendienste
7.3.1 Erstellung eines Internetauftritts mit CMS
7.3.2 Erstellung eines Onlineshops
7.3.3 Suchmaschinen-Marketing
7.3.3.1 Suchmaschinen-Optimierung (SEO)
7.3.3.2 Keyword Advertising
7.3.4 Präsentation des Unternehmens in sozialen Netzwerken
7.4 Schema zur Ermittlung von Kundenpotenzial bei der Onlinevermarktung
7.5 Grenzen und Fazit der Werbemöglichkeiten bei der Zeitungsgruppe
8 Mögliche Maßnahmen zur Unterstützung der Mediaberater bei der crossmedialen Vermarktung durch den Zeitungsverlag
8.1 Maßnahmen, die den Werbekunden direkt ansprechen
8.1.1 Eigenanzeigen und -banner
8.1.2 Direktwerbung
8.1.3 Paketpreise für Crossmedia-Angebote
8.1.4 Kundenveranstaltungen
8.1.5 Gutscheine für kostenlose Crossmedia-Beratungen
8.2 Computergestützte Unterstützung: Einführung eines CRM
8.3 Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Motivation der Mediaberater
8.3.1 Mitarbeiterinformation
8.3.2 Gehaltsstruktur
8.3.3 Festlegung von Zielen für die Mediaberater
8.3.4 Verkaufswettbewerbe
9 Fazit
9.1 Zusammenfassung
9.2 Ausblick
Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, die Bedeutung der crossmedialen Vermarktung von Print- und Onlineprodukten eines Zeitungsverlages zu untersuchen und die praktische Umsetzung der medienübergreifenden Angebote für die werbetreibende Wirtschaft am Beispiel eines regionalen Tageszeitungsverlages zu erläutern.
Charakteristik Printwerbung
Unter dem Begriff „Printwerbung“ werden alle gedruckten Werbemittel jeglicher Form zusammengefasst (vgl. BARTH ET AL. 2007: 231). Zu den verschiedenen Ausprägungen gehören beispielsweise Antwortkarten, Plakate oder Beihefter (vgl. MAHRDT 2009: 44). Im Rahmen der Diplomarbeit stehen jedoch die Printwerbeformen einer Zeitung, d. h. Anzeigen und Beilagen, im Mittelpunkt der Betrachtung.
Anzeigen und Beilagen sind klassische Werbemittel des Handels, da hierdurch Angebote und Serviceleistungen gut an breite Konsumentenkreise kommuniziert werden können (vgl. UNGER 2007: 280). Ein weiterer Grund ist, dass fast alle Zeitungen in Deutschland morgens erscheinen. So werden Verbraucher bereits erreicht, bevor sie tagsüber einkaufen gehen (vgl. HOFSÄSS/ ENGEL 2003: 336).
Beim Printmedium Zeitung zeichnet sich, aufgrund seiner qualitativen Wirkungsdimensionen, ein spezielles Werbeträgerprofil ab, welches sie von anderen Medien unterscheidet. Zu ihren Stärken zählen insbesondere nachfolgende Aspekte:
Medienimage: Tageszeitungen verfügen zumeist über treue Leser, die sich mit ihr identifizieren und dem Medium sowie den Inhalten Vertrauen schenken (vgl. GERKE 2005: 111f). Infolgedessen gilt die Zeitung als das glaubwürdigste Medium überhaupt, weshalb auch die in ihr enthaltene Werbung vertrauenswürdig und seriös wirkt (vgl. KALKA 2009: 33).
Regionale Zielgruppenansprache: Printwerbung erlaubt eine regionale Selektion der Zielgruppe (vgl. MAHRDT 2009: 45).
Reichweite: Mit Anzeigen oder Beilagen in Zeitungen können durchschnittlich 69,6 Prozent der Bevölkerung erreicht werden (vgl. PASQUAY 2010: 5).
1 Entwicklung der Nutzung des Internets: Diese Einleitung beschreibt den rasanten Siegeszug des Internets als Alltagsmedium und die notwendige Reaktion der Verlage hin zu multimedialen Medienhäusern.
2 Erklärung wesentlicher Begriffe: Hier werden die zentralen Fachbegriffe wie Crossmediale Vermarktung, Werbung und Crossmedia-Werbung definiert und voneinander abgegrenzt.
3 Die Zeitung: Dieses Kapitel beleuchtet die historische und aktuelle Entwicklung der Zeitungsverlage, ihren Stellenwert als Werbeträger sowie die Herausforderungen durch den rückläufigen Werbemarkt.
4 Bedeutung von Print-Online-Mix-Kampagnen für den Werbekunden: Hier werden die spezifischen Stärken und Schwächen von Print- und Onlinewerbung gegenübergestellt und die Synergieeffekte durch deren Kombination analysiert.
5 Kurzprofil der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/ Landshuter Zeitung: Dieses Kapitel stellt das untersuchte Unternehmen als Praxisbeispiel vor, inklusive seiner Internetplattform idowa.de und der Struktur der Anzeigenabteilung.
6 Printwerbeformen bei der Zeitungsgruppe: Hier werden die klassischen Printformate wie Anzeigen und Prospekte detailliert analysiert, ihre spezifischen Verkaufsargumente ausgearbeitet und durch ein Praxis-Fazit ergänzt.
7 Online-Werbemöglichkeiten der Zeitungsgruppe: Dieser Teil widmet sich den modernen digitalen Werbeformaten wie Bannerwerbung, Immobilienportalen und Suchmaschinenmarketing sowie deren praktischer Umsetzung durch Fachberater.
8 Mögliche Maßnahmen zur Unterstützung der Mediaberater bei der crossmedialen Vermarktung durch den Zeitungsverlag: In diesem Kapitel werden Strategien zur aktiven Förderung der Mediaberater durch Eigenwerbung, CRM-Systeme und Motivationsmaßnahmen wie Wettbewerbe vorgestellt.
9 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Anforderungen an Verlage und Mediaberater im digitalen Wandel.
Crossmedia, Zeitungsverlag, Printwerbung, Onlinewerbung, Media-Mix, Anzeigenverkauf, Kundenbindung, Reichweite, Internetauftritt, Mediaberater, Vermarktungsstrategie, Werbeeinnahmen, Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Medienwandel
Die Arbeit untersucht, wie Zeitungsverlage ihre Print- und Onlineprodukte crossmedial vermarkten können, um auf veränderte Mediennutzungsgewohnheiten zu reagieren und ihre Werbeeinnahmen zu stabilisieren.
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Werbeformen, der Wandel von der klassischen Zeitung zum Medienhaus, die Vor- und Nachteile von Print- versus Onlinewerbung sowie die Förderung des Anzeigenverkaufs.
Das primäre Ziel ist es, Mediaberatern eine fundierte Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, um Werbekunden von einer kombinierten Print- und Online-Strategie zu überzeugen und diese erfolgreich zu beraten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zum Medienmarkt und verbindet diese mit einer praxisnahen Untersuchung der internen Strukturen und Prozesse der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/ Landshuter Zeitung.
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Werbeformen (Anzeigen, Prospekte, Banner, Suchmaschinen-Marketing) und leitet daraus konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Mediaberater ab, wie z.B. die Einführung eines CRM-Systems.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Crossmedia, Medienwandel, Anzeigenverkauf, Kundenbindung, Werbemarkt und Online-Marketing charakterisiert.
In der Theorie liegt der Fokus auf der direkten Beratung durch Mediaberater, in der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass für komplexe Online-Produkte spezialisierte Fachberater der "idowa Mediendienste" hinzuzuziehen sind.
Das "Praxis-Fazit" lässt die persönliche berufliche Erfahrung der Autorin einfließen und bietet konkrete, anwendungsbezogene Empfehlungen für Mediaberater, um Kunden individuell und erfolgreich zu betreuen.
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