Bachelorarbeit, 2010
87 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Unternehmen
2.2 Mitarbeiter/ Personal
2.3 Personalmarketing
2.4 Employer Branding
2.5 Profit Impact/ Erfolgsfaktor
2.6 Zusammenfassung
3 Aufbau einer Arbeitgebermarke als Profit Impact
3.1 Entwicklung des Arbeitsmarktes in Deutschland und daraus resultierende Auswirkungen auf Unternehmen
3.1.1 Demographischer Wandel
3.1.2 Personalbedarf/ -engpässe
3.1.3 Konkurrenzkampf der Unternehmen
3.1.4 Entwicklung zu einer Wissensgesellschaft
3.1.5 Handlungsbedarf für Employer Branding
3.2 Funktionen von Marken
3.2.1 Funktionen von Employer Branding aus Arbeitgebersicht
3.2.2 Funktionen von Employer Branding aus Arbeitnehmersicht
3.3 Voraussetzungen für Employer Branding
3.4 Planung des Employer Branding
3.4.1 Situationsanalyse
3.4.1.1 Unternehmensanalyse
3.4.1.2 Zielgruppenanalyse
3.4.2 Festlegung der Ziele
3.4.3 Positionierung der Arbeitgebermarke
3.5 Umsetzung/ Gestaltung des Employer Branding
3.5.1 Leistungspolitik
3.5.2 Kommunikationspolitik
3.5.3 Integration der Kommunikationsaktivitäten
3.6 Controlling des Employer Branding
4 Praxisfall Expoduke GmbH: Exemplarisches Konzept zum Aufbau einer Arbeitgebermarke einer Messegesellschaft
4.1 Planung
4.1.1 Situationsanalyse
4.1.1.1 Unternehmensanalyse
4.1.1.2 Zielgruppenanalyse
4.1.2 Festlegung der Ziele
4.1.3 Positionierung der Arbeitgebermarke
4.2 Umsetzung der Arbeitgebermarke bei der Expoduke
4.2.1 Leistungspolitische Maßnahmen
4.2.2 Kommunikationspolitische Maßnahmen
4.2.3 Integration der Kommunikationsmaßnahmen
4.3 Controlling
5. Fazit
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, den theoretischen Rahmen für den Aufbau einer Arbeitgebermarke zu definieren und diesen Prozess anhand eines praktischen Konzepts für eine Messegesellschaft zu veranschaulichen. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie Unternehmen durch strategisches Employer Branding auf dem Arbeitsmarkt bestehen können, um qualifizierte Fach- und Führungskräfte langfristig zu gewinnen und zu binden.
3.1.1 Demographischer Wandel
Aufgrund der demographischen Entwicklung in Deutschland wird es in den kommenden Jahren zu einer spürbaren Verknappung von geeigneten Mitarbeitern am Arbeitsmarkt kommen. Durch die seit Jahren konstant geringe Geburtenrate wird die Bevölkerung Deutschlands zunächst überaltern und schließlich deutlich abnehmen. Vergleiche hierzu Darstellung 1. (Unter Annahme einer fast konstanten Geburtenhäufigkeit, eines mittleren Anstiegs der Lebenserwartung und eines Wanderungssaldos von 100.000 Personen p.a. als Szenario für die Untergrenze bzw. 2000.000 Personen p.a. als Variante für die Obergrenze.):
Bedingt durch diese beiden Faktoren (Überalterung/ Abnahme der Bevölkerung) reduziert sich folglich auch die Anzahl der Personen, welche im erwerbsfähigen Alter sind, insbesondere die junger, qualifizierter Arbeitnehmer. Je nach zugrunde gelegten Rahmenbedingungen der erwarteten Entwicklung wird laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes die Zahl der Erwerbstätigen in den nächsten 40 Jahren um knapp 30 % sinken. Ähnlich fallen auch die Berechnungen des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus. Veranschaulicht wird dies in nachfolgender Darstellung:
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel und den zunehmenden Fachkräftemangel als Treiber für die Notwendigkeit, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert grundlegende Begriffsdefinitionen zu Unternehmen, Personalmarketing, Employer Branding und Erfolgsfaktoren (Profit Impact) als theoretisches Fundament.
3 Aufbau einer Arbeitgebermarke als Profit Impact: Hier werden die externen Entwicklungen am Arbeitsmarkt analysiert und ein strategischer Prozess für den Aufbau einer Arbeitgebermarke, von der Planung bis zum Controlling, hergeleitet.
4 Praxisfall Expoduke GmbH: Exemplarisches Konzept zum Aufbau einer Arbeitgebermarke einer Messegesellschaft: Auf Basis der Theorie wird ein konkretes Konzept für eine Messegesellschaft entwickelt, das Maßnahmen zur Personalgewinnung und -bindung integriert.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz des Employer Branding zusammen und betont, dass trotz der Komplexität des Prozesses ein Wettbewerbsvorteil durch die strategische Positionierung als Arbeitgeber erzielt werden kann.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Personalmarketing, Fachkräftemangel, Demographischer Wandel, Personalbeschaffung, Personalbindung, Arbeitgeberattraktivität, Markenführung, Profit Impact, Messegesellschaft, Strategisches Personalmanagement, Zielgruppenanalyse, Employer-of-Choice, Brand Scorecard
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem strategischen Aufbau einer Arbeitgebermarke (Employer Branding) als Antwort auf den zunehmenden Fach- und Führungskräftemangel in Deutschland.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Employer Branding, die Analyse des demographischen Wandels, die strategische Planung des Branding-Prozesses sowie die praktische Umsetzung für eine Messegesellschaft.
Das Ziel ist es, die für den Aufbau einer Arbeitgebermarke notwendigen Voraussetzungen und Phasen theoretisch auszuarbeiten und daraus ein praktisches Konzept zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität abzuleiten.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturrecherche und die Übertragung von Marketing-Konzepten (wie der Brand Scorecard oder SWOT-Analysen) auf das Personalmanagement.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Herleitung des Employer Branding-Prozesses (Situationsanalyse, Zielsetzung, Positionierung, Umsetzung, Controlling) sowie einen Praxisfall.
Wichtige Begriffe sind Employer Branding, Arbeitgebermarke, Fachkräftemangel, Personalmarketing, Mitarbeiterbindung und strategisches Management.
Die Messebranche dient als spezifisches Anwendungsbeispiel, um zu zeigen, wie ein Dienstleistungsunternehmen trotz der Herausforderungen durch Nischenmärkte und Wettbewerbsdruck eine Arbeitgebermarke etablieren kann.
Die Brand Scorecard wird als zentrales Kontrollinstrument genutzt, um Erfolgsfaktoren messbar zu machen und den Fortschritt bei der Zielerreichung (z.B. Steigerung der Markenbekanntheit) zu steuern.
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