Bachelorarbeit, 2010
88 Seiten, Note: 1,8
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
1.1 Relevanz und Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Definitorische Grundlagen
2.1 Facebook
2.1.1 Einordnung und Abgrenzung als Social Network
2.1.2 Aufbau und Funktionsweise
2.1.3 Besonderheiten und Merkmale
2.2 Der Onlinewerbemarkt
2.2.1 Definition und Abgrenzung
2.2.2 Werbeformen und Abrechnungsmodelle
2.2.3 Bedeutung auf dem Gesamtwerbemarkt
3. Herausforderungen auf dem Onlinewerbemarkt
3.1 Aktuelle Entwicklungen
3.1.1 Veränderungen im Mediennutzungsverhalten und zunehmender Wettbewerbsdruck
3.1.2 Konsolidierung der Netzwerke
3.2 Zweistufige Marktsegmentierung
3.2.1 Definition und Abgrenzung
3.2.2 Relevanz
4. Facebook aus Anbietersicht im Sinne der zweistufigen Marktsegmentierung (vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen)
4.1 Geschäftsmodell
4.2 Werbeformen und Erlösmöglichkeiten
4.3 Bedeutung im Marketing
4.4 Analyse der Interdependenzen zwischen Anbieter, werbendes Unternehmen und Nutzer
5. Facebook aus Sicht der nachfragenden, werbungtreibenden Unternehmen und ihren Kunden
5.1 Bedeutung von Facebook als Plattform für Unternehmen
5.2 Problematik der richtigen Zielgruppenansprache
5.3 Kontrolle und Erfolgsmessung über Facebook
6. Fazit
6.1 Erkenntnisse und Grenzen
6.2 Weiterer Forschungsbedarf und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Social-Media-Plattformen, speziell Facebook, für den Onlinewerbemarkt. Dabei wird analysiert, wie sich das veränderte Mediennutzungsverhalten auf Werbebudgets auswirkt und welche Herausforderungen und Chancen sich für Unternehmen bei der Nutzung sozialer Netzwerke für Marketingmaßnahmen ergeben.
1.1 Relevanz und Problemstellung
Die zunehmende Bedeutung des Internet als Werbemedium in Verbindung mit der zunehmenden Popularität von Social Media-Portalen führt zu einer größeren Relevanz solcher Portale unter Werbungtreibenden. Durch die Verschiebung des Mediennutzungsverhaltens und der konvergenten Nutzung verschiedener Medien und Technologien, verschieben sich auch die Werbebudgets der Unternehmen. Aus diesen Entwicklungen ergeben sich verschiedene Probleme und Aufgaben für Unternehmen und Social Media-Betreiber im Internet.
Die Unternehmen müssen einerseits entscheiden, wie sie sich in Zukunft werblich positionieren wollen. Marketingtechnisch müssen sie festlegen, mit welchen Maßnahmen die Zielgruppen in der Gegenwart am Besten erreicht werden. Es müssen neue Strategien entwickelt werden, um die Marken und Produkte positiv auf den entsprechenden Portalen darzustellen. Das Aufkommen eines vollkommen neuen Werbeträgers, in Form von Social Media-Portalen, führt auch zu Chancen für kleinere Unternehmen sich werblich darzustellen. Allerdings fehlt solchen Unternehmen oft die Erfahrung mit Werbemaßnahmen generell.
Im Internet wird viel über Unternehmen und Marken diskutiert. Für Werbungtreibende stellt sich nun die Frage, wie diese ihre Marken und Produkte bestmöglich präsentieren können, um einen positiven Imageaufbau zu fördern. Die viralen Effekte können gerade über Social Media-Portale groß sein. Allein Facebook erreicht momentan über 400 Mio. Personen, die sich aktiv auf dem Portal betätigen. Wie bedeutend eine Interaktion zwischen Unternehmen und Facebook-Nutzer werden kann, soll in dieser Arbeit außerdem diskutiert werden. Problematisch sind die geringen Erfahrungen der Werbeagenturen und der Unternehmen mit den entsprechenden Portalen. Dementsprechend groß sind auch die Vorurteile gegen die Nutzung. In dem Zusammenhang stellen sich die Fragen, wie hier eine Erfolgskontrolle aussieht oder wie ein Unternehmen ein solches Portal nutzen kann, ohne einen Reputationsverlust zu erlangen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Social-Media-Portalen für den Werbemarkt ein, beleuchtet die Herausforderungen für Unternehmen bei der digitalen Markenpräsentation und definiert das Ziel der Arbeit.
2. Definitorische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Facebook als Social Network sowie den Onlinewerbemarkt und erläutert relevante Merkmale und Werbeformen im Internet.
3. Herausforderungen auf dem Onlinewerbemarkt: Hier werden aktuelle Trends wie das geänderte Mediennutzungsverhalten und die Konsolidierung sozialer Netzwerke beschrieben sowie die zweistufige Marktsegmentierung als analytischer Rahmen eingeführt.
4. Facebook aus Anbietersicht im Sinne der zweistufigen Marktsegmentierung (vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen): Dieses Kapitel analysiert das Geschäftsmodell von Facebook, die verfügbaren Werbeformen, die Marketingrelevanz der Plattform sowie die Interdependenzen zwischen dem Betreiber, den Unternehmen und den Nutzern.
5. Facebook aus Sicht der nachfragenden, werbungtreibenden Unternehmen und ihren Kunden: Der Fokus liegt hier auf der Bedeutung von Facebook als Unternehmensplattform, der Problematik einer effektiven Zielgruppenansprache und den Methoden der Erfolgskontrolle von Marketingmaßnahmen.
6. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Grenzen der Untersuchung und zeigt weiteren Forschungsbedarf auf.
Facebook, Social Media, Onlinewerbemarkt, Online-Werbung, Web 2.0, Social Network, Marktsegmentierung, Marketingstrategie, Zielgruppenansprache, Erfolgskontrolle, User Generated Content, virales Marketing, Social-Media-Marketing, Online-Kommunikation, Werbebudgets.
Die Arbeit analysiert kritisch die Relevanz von Social-Media-Plattformen, insbesondere Facebook, als Werbemedium für Unternehmen und beleuchtet die verschiedenen Perspektiven von Anbietern und nachfragenden Unternehmen.
Zentrale Themen sind die Entwicklung des Onlinewerbemarktes, das Geschäftsmodell von Social Networks, Strategien der Marktsegmentierung im Social-Media-Kontext sowie die praktische Erfolgsmessung von Kampagnen.
Das Ziel ist es, die Bedeutung von Facebook als Werbeträger aufzuzeigen, indem die Entwicklung der Onlinebranche analysiert und ein strategischer Rahmen für effiziente Zielgruppenansprache und Werbemaßnahmen auf solchen Plattformen erarbeitet wird.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Branchenreporten und Statistiken, um den Status quo und die Trends im Online-Marketing fundiert zu beschreiben.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Anbieterperspektive, in der Facebooks Geschäftsmodell und Werbeoptionen beleuchtet werden, sowie eine Nachfragerperspektive, die sich mit der praktischen Nutzung durch Unternehmen und den Herausforderungen bei der Erfolgskontrolle befasst.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Social-Media-Marketing, Onlinewerbemarkt, Marktsegmentierung, virales Marketing und Erfolgsmessung im Web 2.0.
Das Dilemma besteht darin, dass Facebook einerseits Nutzerdaten für zielgerichtete Werbung benötigt, die Nutzer jedoch einer kommerziellen Nutzung ihrer Daten häufig ablehnend gegenüberstehen, was für Unternehmen eine Herausforderung bei der subtilen Zielgruppenansprache darstellt.
Sie dient als Modell, um zu erklären, wie Unternehmen trotz der sozialen Dynamik auf Plattformen wie Facebook ihre Zielgruppen präzise erreichen können, indem sie den Marketing-Mix auf spezifische Bedürfnisse und Profile zuschneiden.
Anwendungen sind für das Geschäftsmodell essenziell, da sie hohe Nutzerbindung erzeugen, Daten für das Profiling liefern und Drittanbietern sowie Marken neue Wege eröffnen, ihre Produkte spielerisch und interaktiv zu vermarkten.
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