Diplomarbeit, 2010
75 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit untersucht die Rolle der deutschen Wiedervereinigung als Katalysator der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU). Sie verfolgt das Ziel, die Wechselwirkungen zwischen der deutschen Wiedervereinigung und dem Integrationsprozess der Europäischen Union zu analysieren. Die Untersuchung widmet sich dabei den Bedingungen der Siegermächte für die Wiedervereinigung, den Positionen der EG-Länder und der Entwicklung der EWWU im Kontext der deutschen Wiedervereinigung.
Die Einleitung stellt die Fragestellung und das Forschungsinteresse der Arbeit vor. Sie definiert die Begriffe Integration, Wirtschafts- und Währungsunion und erläutert den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 analysiert die klassischen integrationstheoretischen Paradigmen und ihre Anwendung auf den europäischen Integrationsprozess. Kapitel 3 beleuchtet die historische Entwicklung der Europäischen Integration bis zur Deutschen Wiedervereinigung. Es werden wichtige Meilensteine wie die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, die Römischen Verträge und der Werner Plan beleuchtet. Kapitel 4 untersucht den Prozess der Europäischen Integration am Beispiel der Währungsunion im Kontext der Deutschen Wiedervereinigung. Es werden die Bedingungen der Siegermächte für die Wiedervereinigung, die Positionen der EG-Länder und die Entwicklung der EWWU analysiert. Kapitel 5 bietet einen Ausblick und fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themen Europäische Integration, Deutsche Wiedervereinigung, Wirtschafts- und Währungsunion, Integrationstheorien, Realismus, Funktionalismus, Föderalismus, Intergouvernementalismus, Geschichte der Europäischen Integration, Maastricht-Vertrag, Zwei-Plus-Vier Gespräche, Helmut Kohl, EG-Länder, EWWU, Spillover-Dynamik, Spill-back-Potential.
Die Arbeit untersucht, ob die deutsche Wiedervereinigung als Katalysator für die Gründung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) fungierte.
Dies waren Verhandlungen zwischen den beiden deutschen Staaten und den vier Siegermächten, in denen die Bedingungen für die deutsche Wiedervereinigung festgelegt wurden.
Die Arbeit analysiert klassische Paradigmen wie Realismus, (Neo-)Funktionalismus, Föderalismus und Intergouvernementalismus im Kontext der europäischen Einigung.
Der Werner-Plan war ein früher Entwurf zur Schaffung einer europäischen Wirtschafts- und Währungsunion in Stufen, der bereits vor der Wiedervereinigung diskutiert wurde.
Die Arbeit beleuchtet die Position von Bundeskanzler Helmut Kohl und wie er die deutsche Einheit mit dem Fortschritt der europäischen Integration verknüpfte.
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