Bachelorarbeit, 2009
112 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Debuggers für den System z Millicode, der in die Entwicklungsumgebung Eclipse integriert wird. Der Debugger basiert auf einem vorhandenen Emulator und ermöglicht das interaktive Debuggen des Millicodes.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die System z Serverfamilie und die System z Firmware, wobei der Fokus auf dem Millicode liegt. Im nächsten Kapitel werden die Aufgaben und die Funktionsweise des Millicodes sowie der Millicode-Assembler vorgestellt. Außerdem werden der bereits vorhandene Emulator und die Entwicklungsumgebung Eclipse erläutert.
Anschließend werden die Anforderungen an den zu entwickelnden Debugger beschrieben. Das Kapitel \"Fachkonzept” erläutert die Funktionalität des Millicode Debuggers (MDB) aus Benutzersicht. Im Kapitel \"Systemarchitektur” wird die Architektur der Debugger-Lösung mit ihren verschiedenen Schichten beschrieben.
Das darauffolgende Kapitel beschreibt den eigens entwickelten Entwicklungsprozess für den Millicode Debugger, der auf Methoden des \"Agile Development\" basiert. Anschließend wird die Implementierung des MDB anhand von ausgewählten Funktionalitäten exemplarisch dargestellt.
System z, Millicode, Debugger, Eclipse, Plug-in, Emulator, GDB Remote Serial Protocol, Agile Development, System z Firmware, IDE, Softwareentwicklung, Time-to-market, Effizienz
Das Ziel der Arbeit war die Entwicklung eines Debuggers für den System z Millicode, der auf einem vorhandenen Emulator basiert und in die Entwicklungsumgebung Eclipse integriert wird.
Der Debugger ist in drei Schichten unterteilt: Die GUI-Erweiterung in Eclipse (Plug-ins), eine Erweiterung des Millicode-Emulators und eine separate Zwischenschicht zur Kopplung beider Teile.
Eclipse dient als Front-End des Debuggers. Dabei wurde das Eclipse Debug Framework genutzt, um die IDE mithilfe von Plug-ins um Debugger-Funktionalitäten zu erweitern.
Der Millicode-Emulator ist eine Software, die die Emulation von IBM System z Prozessoren auf einem herkömmlichen PC ermöglicht.
Die Kommunikation erfolgt über eine zusätzliche Schnittstelle im Emulator, die das GDB Remote Serial Protocol nutzt.
Die Zwischenschicht entkoppelt die GUI vom Emulator, behandelt die Kommunikation und ordnet Instruktionsadressen den entsprechenden Source-Modul-Zeilen zu.
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