Magisterarbeit, 2010
141 Seiten, Note: 1,1
Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse dokumentarischer Strategien in der zeitgenössischen Fotografie. Sie untersucht, wie Künstler*innen mit der Vermitteltheit dokumentarischer Wahrheit umgehen, ihre Arbeiten von früheren Formen der Fotografie abgrenzen und das Dokumentarische jenseits der Fakten betrachten. Die Arbeit analysiert die Auswirkungen und Strukturen des fotografischen Dokuments und reflektiert die spezifischen Eigenschaften eines im Kunstfeld situierten Dokumentarismus.
Die Arbeit untersucht vier verschiedene dokumentarische Strategien in der zeitgenössischen Fotografie: Ikonoklasmus, Hyperrealismus, Archivierung und die Konstruktion künstlicher Dokumente.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dokumentarischen Strategien in der zeitgenössischen Fotografie, ikonoklastischer Geste, hyperrealistischem Stil, archivalischen Methoden, künstlichen Dokumenten, Vermitteltheit dokumentarischer Wahrheit, epistemischer Autorität, Dokumentationsabsicht jenseits der Fakten.
Es beschreibt einen Paradigmenwechsel seit den 1990er Jahren, bei dem dokumentarische Strategien in der Kunst an Popularität gewannen, um das Verhältnis zwischen Realität und Konstruktion neu zu hinterfragen.
Ikonoklasten verzichten bewusst auf die Darstellung problematischer Bilder, um durch diese Leerstelle neue Formen der Wahrnehmung und Dokumentation zu provozieren.
Die Arbeit untersucht, ob spektakuläre Schärfe und Größe eher einen ästhetischen Zweck verfolgen oder tatsächlich zur dokumentarischen Evidenz beitragen.
Dabei handelt es sich um fiktive Archive oder manipulierte Belege, die den Wahrheitsanspruch klassischer Dokumente negieren, um tieferliegende gesellschaftliche Wahrheiten zu reflektieren.
Durch die einfache Manipulierbarkeit digitaler Bilder ist das Vertrauen in die Fotografie als "Beweis" gesunken, was paradoxerweise zu einer Zunahme dokumentarischer Strategien in der Kunst geführt hat.
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