Diplomarbeit, 2004
89 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung / Gegenstand der Diplomarbeit
1.2 Aufbau und Gliederung der Diplomarbeit
2. Grundlagen der kurzfristigen Erfolgsrechnung
2.1 Aufbau des Rechnungswesens
2.2 Begriffsdefinition: kurzfristige Erfolgsrechnung
2.3 Verfahren der kurzfristigen Erfolgsrechnung
2.3.1 Gesamtkostenverfahren (auf Voll- und Teilkostenbasis)
2.3.2 Umsatzkostenverfahren (auf Voll- und Teilkostenbasis)
2.3.3 Einstufige Deckungsbeitragsrechnung
2.3.4 Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
2.3.5 Deckungsbeitragsrechnung mit relativen Einzelkosten
3. Konzept einer einheitlichen Produktergebnisrechnung für einen Fachverlag
3.1 Auswahl des Theoriemodells
3.2 IT-Rahmenbedingungen für die Produktergebnisrechnung
3.2.1 SAP R/3 und Vorsysteme
3.2.2 MIS Alea
3.2.3 ISIS
3.2.4 Technische Implementierung der Produktergebnisrechnung
3.3 Bestimmung eines einheitlichen Modells für die Produktergebnisrechnung
3.3.1 Schwachstellenanalyse der bisherigen Erfolgsrechnungsmodelle innerhalb des Unternehmens
3.3.2 Soll-Konzept und Grobaufbau des neuen Modells
3.3.3 Detaillierter Aufbau der Produktergebnisrechnung für einen Fachverlag
3.3.4 Kennzahlen aus einer standardisierten Produktergebnisrechnung
4. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption und methodische Herleitung eines einheitlichen und standardisierten Modells zur Produktergebnisrechnung für einen Fachverlag. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Überwindung dezentraler, heterogener Erfolgsrechnungsansätze, um eine objektive Vergleichbarkeit der Tochtergesellschaften und ihrer Produkte zu gewährleisten und somit eine fundierte Grundlage für das Controlling und das Management zu schaffen.
2.1 Aufbau des Rechnungswesens
Das Rechnungswesen bündelt sämtliche Verfahren der Erfassung, Aufbereitung und Auswertung von im Betrieb auftretenden Geld- und Leistungsströmen. Die Ergebnisse daraus werden für die Dokumentation, Planung, Steuerung und Kontrolle der betrieblichen Leistungserstellung verwendet.
Es kann eine Unterteilung in externes und internes Rechnungswesen vorgenommen werden. Ersteres beinhaltet die Finanzbuchhaltung (Fibu), welche folgende Kernaufgaben zu bewältigen hat:
• Erfassung aller Geschäftsvorfälle in chronologischer Reihenfolge
• Ermittlung des Jahreserfolges durch die Gewinn- und Verlustrechnung
• Erstellung des gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschlusses
1. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert die schwierige wirtschaftliche Lage der Medienbranche und begründet die Notwendigkeit einer standardisierten Produktergebnisrechnung zur objektiven Erfolgsmessung im Fachverlag.
2. Grundlagen der kurzfristigen Erfolgsrechnung: Hier werden die theoretischen Fundamente, die Einordnung in das betriebliche Rechnungswesen und die verschiedenen Verfahren der kurzfristigen Erfolgsrechnung dargestellt.
3. Konzept einer einheitlichen Produktergebnisrechnung für einen Fachverlag: Dieser Hauptteil entwickelt ein konkretes Modell, analysiert notwendige IT-Rahmenbedingungen und definiert den detaillierten Aufbau sowie relevante Kennzahlen für die Praxis.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass das neu entwickelte Modell ein wertvolles Controlling-Instrument für mehr Transparenz und eine fundierte Entscheidungsfindung darstellt.
Produktergebnisrechnung, Fachverlag, Deckungsbeitragsrechnung, Controlling, Kurzfristige Erfolgsrechnung, Gesamtkostenverfahren, Umsatzkostenverfahren, Kosten- und Leistungsrechnung, SAP R/3, MIS Alea, Fixkostenhierarchisierung, Betriebsergebnis, Management-Informationssystem, Deckungsbeitrag, Profitcenter
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines einheitlichen Modells zur Produktergebnisrechnung in einem Fachverlag, um eine objektive Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Produkten und Tochtergesellschaften zu erreichen.
Die zentralen Themen umfassen die Kosten- und Leistungsrechnung, verschiedene Deckungsbeitragsverfahren, IT-basierte Datenquellen im Controlling sowie die Herleitung verlegerischer und monetärer Kennzahlen.
Das Ziel ist die Schaffung eines standardisierten Rechenmodells, das dem Management eine verlässliche Basis für Entscheidungen zur Portfoliobereinigung und zur Erfolgssteuerung bietet.
Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen der Kostenrechnungsverfahren mit der praktischen Modellbildung auf Basis einer Schwachstellenanalyse der bestehenden, dezentralen Strukturen im untersuchten Unternehmen.
Der Hauptteil widmet sich der Auswahl des geeigneten Theoriemodells, der technischen Implementierung unter Nutzung von SAP und MIS Alea sowie der konkreten Ausgestaltung des Modells, inklusive der Gliederung nach Kostenarten und Strukturkosten.
Die wesentlichen Begriffe sind Produktergebnisrechnung, Fachverlag, Deckungsbeitrag, Controlling und Fixkostenhierarchisierung.
Die Schwierigkeit liegt in der komplexen Kostenstruktur der Verlage, die sowohl direkte auftragsbezogene Kosten als auch vielfältige unternehmensfixe Kosten beinhaltet, die nicht immer einfach verursachungsgerecht zugeordnet werden können.
Die IT fungiert als notwendige Datenbasis; insbesondere SAP R/3 liefert die tagesaktuellen Daten für die Erfassung, während das MIS Alea für die multidimensionale Analyse und das Berichtswesen genutzt wird.
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