Magisterarbeit, 2002
85 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit befasst sich mit vergessenen Denkern der Aufklärung. Ziel ist es, anhand von Beispielen zu zeigen, warum einige Philosophen der Aufklärung in Vergessenheit geraten sind und wie man sie wiederentdecken kann.
Die Einleitung erläutert die Bedeutung von philosophischer Diskussion und die Notwendigkeit, auch vergessene Philosophen zu berücksichtigen, um ein vollständiges Bild der Aufklärung zu erhalten.
Kapitel 2 bietet einen kurzen Überblick über die Aufklärung und ihre zentralen Ideen.
Kapitel 3 untersucht die verschiedenen Gründe, warum Philosophen vergessen werden, darunter Zeitgeist, Fehler bei Verlagen und Zitaten, Diskriminierung, Vernichtung und Verfolgung sowie finanzielle Einschränkungen.
Kapitel 4 präsentiert verschiedene Methoden, um vergessene Philosophen wiederzufinden, wie z. B. Bibliographien, Preisschriften und Universitätsabschlüsse.
Kapitel 5 stellt sechs vergessene Denker der Aufklärung vor: Olympe de Gouges, Anton Joseph Dorsch, Johann Melchior Gottlieb Besecke, Lazarus Bendavid, Georg Wilhelm Block und Mary Astell.
Kapitel 6 analysiert die vorgestellten Texte kritisch und beleuchtet ihre wichtigsten Argumente und Ideen.
Kapitel 7 erörtert die Bedeutung der vergessenen Denker für verschiedene philosophische Richtungen, die Emanzipation im 20. Jahrhundert und die aktuelle Philosophie.
Vergessene Denker, Aufklärung, Philosophie, Zeitgeist, Diskriminierung, Verfolgung, Wiederentdeckung, Bibliographien, Preisschriften, Olympe de Gouges, Anton Joseph Dorsch, Johann Melchior Gottlieb Besecke, Lazarus Bendavid, Georg Wilhelm Block, Mary Astell, Emanzipation.
Gründe sind oft der wechselnde Zeitgeist, Fehler in Verlagen und Zitaten, Diskriminierung (z. B. gegenüber Frauen), politische Verfolgung oder mangelnde Finanzierung.
Methoden zur Wiederentdeckung umfassen die Recherche in alten Bibliographien, die Sichtung von Preisschriften und die Analyse historischer Universitätsabschlüsse.
Vorgestellt werden unter anderem Olympe de Gouges, Anton Joseph Dorsch, Johann Melchior Gottlieb Besecke, Lazarus Bendavid, Georg Wilhelm Block und Mary Astell.
Ein guter Philosoph muss den Gedankenaustausch mit Denkern früherer Epochen suchen, um von richtigen Erkenntnissen zu lernen oder vergangene Fehler zu vermeiden.
Die Arbeit beleuchtet, wie Ideen vergessener Denkerinnen wie Olympe de Gouges oder Mary Astell die Grundlagen für die Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts legten.
Wenn die Ideen eines Denkers nicht mehr zu den vorherrschenden moralischen oder politischen Vorstellungen einer späteren Epoche passen, werden sie oft nicht mehr zitiert und geraten aus dem Kanon.
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