Bachelorarbeit, 2011
103 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1Problembetrachtung und Fragestellung
1.2Zielsetzung und Aufbau
2 Theoretische Ansätze zu Marken und Werbung
2.1Werbung
2.1.1 Definition und Begriffsabgrenzungen
2.1.2 Ziele und Funktionen
2.2Marken
2.2.1 Definition und Begriffsabgrenzungen
2.2.2 Ziele und Funktionen
2.3Das Markenwesen
2.3.1 Markenwesen-Modell
2.3.2 Design, Identität und Image einer Marke
2.3.3 Beispiele erfolgreicher Marken
2.4Werbung – von der Wahrnehmung zur Wirkung
2.4.1 Wahrnehmungs- und Lernprozesse
2.4.2 Gestaltpsychologie und ihre Gesetze
2.4.3 Wirkungsmodelle und praktische Werbetechniken
2.4.4 Wirkungsmessung – Parameter und Methoden
2.5Psychologische Erklärungsansätze zum Verhalten der Konsumierenden
2.5.1 Aktivierung, Emotionen und Motivation
2.5.2 Einstellungen und Image
2.5.3 Exkurs: Wahrnehmungs- und Verhaltensforschung
2.5.4 Fallbeispiele erfolgreicher Werbekampagnen
3 Werbung in der Praxis – Experimenteller Teil
3.1Das Werbeobjekt – Produktvorstellung und -analyse
3.1.1 Produktbeschreibung, SWOT-Analyse und Positionierung
3.1.2 Werbeziele
3.1.3 Zielgruppendefinition
3.2Werbekonzept A – Planung und Durchführung
3.2.1 Copy Strategy: Consumer Benefit, Reason Why, Tonality
3.2.2 Marke und Logo
3.2.3 Werbebotschaft, Slogan und Werbemittelgestaltung
3.3Werbekonzept B – Planung und Durchführung
3.3.1 Copy Strategy: Consumer Benefit, Reason Why, Tonality
3.3.2 Marke und Logo
3.3.3 Werbebotschaft, Slogan und Werbemittelgestaltung
4 Qualitative Analyse zur Werbemittelwirkung – Empirischer Teil
4.1Vorüberlegungen zur Methode und Fragestellung
4.1.1 Qualitative Untersuchungsmethode
4.1.2 Fragestellung und Untersuchungsziele
4.2Untersuchungsdesign – Erhebung, Aufbereitung und Auswertung
4.2.1 Datenerhebung und –erfassung
4.2.2 Datenaufbereitung
4.2.3 Datenauswertung
4.2.4 Bewertung des Untersuchungsdesigns
4.3Ergebnisse – Zusammenfassung und Interpretation
4.3.1 Ergebnisse der Befragung zu Werbemittel A – „viomonk“
4.3.2 Ergebnisse der Befragung zu Werbemittel B – „vitae berry“
4.3.3 Vergleich und Interpretation der Ergebnisse
5 Handlungsempfehlungen und Schlussbetrachtung
5.1Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Werbepraxis
5.2Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Wirkung von kreativen Marken- und Werbekonzepten auf das Verhalten und die Wahrnehmung von Konsumierenden. Im Fokus steht die Frage, wie durch gezielte Gestaltung, Markenimage und psychologische Werbetechniken eine unverwechselbare Produktidentität in den Köpfen der Zielgruppe verankert werden kann.
2.4.1 Wahrnehmungs- und Lernprozesse
Eine essenzielle Grundvoraussetzung für die Entfaltung der Werbebotschaft ist, dass das Werbemittel in der allgemeinen Informationsüberflutung überhaupt vom Menschen wahrgenommen wird. Doch die Wahrnehmung alleine reicht nicht aus. Um seine Wirkung zu entfalten, muss die Botschaft verarbeitet und im Kopf des Konsumierenden verankert werden. Die Erkenntnisse von Wahrnehmungs- und Lernprozessen aus psychologischer Sicht kann dabei helfen ein paar Grundregeln für die Werbekreation aufzustellen.
Die Wahrnehmung als Bindeglied zwischen Innen- und Außenwelt weist zwei bedeutsame Merkmale auf: Die Selektivität besagt, dass nur aufmerksamkeitserregende Reize auch wahrgenommen und verarbeitet werden. Die Subjektivität bedeutet, dass jedes Individuum wahrgenommene Reize auf unterschiedliche Weise interpretiert. Die vollständige Wahrnehmung definiert sich also über einen mehrstufigen komplexen Prozess, der die bloßen Reize und damit die Außenwelt individuell im Kopf des Menschen abbildet. Aus physikalischer Sicht ist die Wahrnehmung die Aufnahme von Reizen über die Sinnesorgane, wobei diese über Rezeptoren wahrgenommen und in Nervenimpulse umgewandelt werden. Das Wahrgenommene wird anschließend gefiltert, strukturiert, in die individuelle Erfahrungswelt des Einzelnen integriert und anschließend interpretiert.
Bei der Integration in die Erfahrungswelt helfen Einzelprozesse wie Erinnern, Kombinieren, Erkennen, Assoziieren und Urteilen, die zum Verstehen führen sowie die Basis für Reaktionen bilden. Diese Reaktion ist das Ergebnis der Wahrnehmung und spiegelt sich im Handeln der Menschen wider, zum Beispiel das Klicken auf eine Schaltfläche einer Internetseite um Näheres zu erfahren oder das Nachdenken über ein neues in der Werbung gesehenes Produkt verbunden mit der anschließende Kaufentscheidung.
1 Einleitung: Definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit, die Wirkung von kreativen Konzepten auf den Konsumierenden zu untersuchen.
2 Theoretische Ansätze zu Marken und Werbung: Vermittelt Grundlagen zu Markenführung, Werbetechniken, Wahrnehmungspsychologie und psychologischen Erklärungsansätzen für Konsumentenverhalten.
3 Werbung in der Praxis – Experimenteller Teil: Beschreibt die Entwicklung zweier fiktiver Markenkonzepte, „viomonk“ und „vitae berry“, für ein Energy-Drink-Produkt.
4 Qualitative Analyse zur Werbemittelwirkung – Empirischer Teil: Präsentiert die Ergebnisse der qualitativen Befragungen und vergleicht die Wirkung der beiden unterschiedlichen Werbekonzepte.
5 Handlungsempfehlungen und Schlussbetrachtung: Leitet konkrete Empfehlungen für die Werbepraxis ab und resümiert die wissenschaftliche Relevanz der Ergebnisse.
Werbepsychologie, Markenimage, Gestaltungswirkung, Werbewirkung, Konsumierende, Qualitative Analyse, Energy-Drink, Markenidentität, Werbemittel, Wahrnehmung, Lernprozesse, Positionierung, Kundenbindung, Werbekonzept, Printwerbung
Die Arbeit untersucht den Einfluss von kreativen Marken- und Werbekonzepten auf Konsumierende, wobei besonders die psychologische Wirkung von Gestaltung, Image und Typografie im Fokus steht.
Zentrale Felder sind die Werbepsychologie, Markenbildung, Wahrnehmungs- und Lernprozesse sowie Methoden zur Messung von Werbewirkung.
Das Ziel ist es, durch einen direkten Vergleich zweier gegensätzlich gestalteter Werbekonzepte zu identifizieren, wie diese Konzepte das Markenimage und das Verhalten der Zielgruppe beeinflussen.
Es wird ein qualitativer Ansatz gewählt, bestehend aus der Entwicklung fiktiver Werbemittel und deren anschließender Untersuchung mittels Leitfadeninterviews mit 16 Probanden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Marken- und Werbepsychologie sowie einen experimentellen Teil, in dem zwei unterschiedliche Konzepte für einen fiktiven Energy-Drink entwickelt und analysiert werden.
Die Untersuchung wird durch Begriffe wie Werbepsychologie, Markenimage, Werbewirkung, qualitative Analyse und Kundenbindung charakterisiert.
Das Konzept "viomonk" überzeugt durch eine klare, anreizende Gestaltung, die erfolgreich die Zielgruppe anspricht, während "vitae berry" das Produkt missverständlich als Wellness-Getränk positioniert und somit den beabsichtigten Nutzen verfehlt.
Die Ergebnisse zeigen, dass visuelle Elemente wie Motive und Symbole das Markenimage deutlich stärker prägen und schneller erinnert werden als typografische Elemente, die oft nur verschwommen wahrgenommen werden.
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