Bachelorarbeit, 2011
70 Seiten, Note: 2,0
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
0 Einleitung
1 Theoretischer Rahmen
1.1 Begriffsbestimmung und Charakteristika des Online-Wahlkampfs
1.2 Web 2.0 und Social Networks in Deutschland
1.3 Die Bundestagswahl 2009
1.3.1 Die Ausgangslage der Parteien
1.3.2 Die Besonderheiten der Bundestagswahl 2009
1.3.3 Die Zielgruppen der Parteien
2 Methode und Auswahlverfahren
2.1 Die Anwendung des Grundlagenwissens der empirischen Sozialwissenschaft auf das exemplarische Fallbeispiel
2.1.1 Fachbegriffe der empirischen Sozialforschung in den Übersichten
2.1.2 Die Gütekriterien der Messung: Objektivität, Reliabilität und Validität
2.1.3 Die Art der Untersuchung: Eine exemplarische Fallanalyse
2.1.4 Die Auswahl der Parteien
2.1.5 Die Auswahl der sozialen Netzwerke
2.1.6 Die Auswahl der Ereignisse
2.2 Ein Einblick in den aktuellen Forschungsstand
2.3 Die Hypothesen
3 Die Fallanalyse zur Interaktivität des Online-Wahlkampfes 2009
3.1 Die Hypothesen-Tests
3.2 Die qualitative Analyse der Interaktivität in sozialen Netzwerken
3.3 Die quantitative Analyse der Interaktivität in sozialen Netzwerken
4 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Interaktivität des deutschen Bundestagswahlkampfs 2009 in sozialen Netzwerken, um zu klären, inwieweit deutsche Parteien das Web 2.0 zur direkten Kommunikation mit dem Wähler nutzten. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die tatsächliche interaktive Beteiligung der politischen Akteure in diesem digitalen Raum.
1.1 Begriffsbestimmung und Charakteristika des Online-Wahlkampfs
Der Begriff des Online-Wahlkampfes soll mithilfe einer Analyse der zwei Komposita im Folgenden definiert werden.
„Wahlkampf bedeutet konkurrierende Werbung der Parteien um Wählerstimmen. Alle Ziele eines Wahlkampfes sind in der Regel auf drei Aspekte ausgerichtet, wobei natürlich der Wahlsieg das Hauptziel darstellt: das eigene Stammwählerpotenzial optimal zu mobilisieren, Wechselwählende zu binden und den Nichtwähleranteil bei der gegnerischen Stammwählerschaft zu erhöhen.“ (Korte 2010a, S. 125)
Politische Akteure, Parteien und Fachleute arbeiten für eine begrenzte Zeit vor dem eigentlichen Wahltag zusammen, um ein möglichst positives Partei-Image zu erzielen. Die Kampagnen werden meist von Wahlkampfleitern oder –beratern ausgearbeitet und detailliert organisiert. Man nennt sie auch ‚spin doctors‘. Sie geben einem Thema eine bestimmte ‚Rotation‘. Dabei werden sie meist extern engagiert – beispielsweise aus den Bereichen „Werbung, Journalismus und Management“ (ebd., S. 130) – und sind nicht Mitglied der Partei. Laut Karl-Rudolf Korte trägt dieser Faktor zur Professionalisierung von Wahlkämpfen in Deutschland bei (Vgl. ebd., S. 130).
0 Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema vor und begründet die Relevanz der Untersuchung des Web 2.0-Einflusses auf den Bundestagswahlkampf 2009.
1 Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel liefert die theoretischen Grundlagen zu Online-Wahlkämpfen, Web 2.0 und der spezifischen Ausgangslage zur Bundestagswahl 2009.
2 Methode und Auswahlverfahren: Hier werden die wissenschaftliche Vorgehensweise, die Auswahl der Parteien, Netzwerke und Ereignisse sowie die aufgestellten Hypothesen detailliert dargelegt.
3 Die Fallanalyse zur Interaktivität des Online-Wahlkampfes 2009: Dieser Abschnitt umfasst die praktische Untersuchung, in der Hypothesen getestet und die qualitative sowie quantitative Interaktivität der Parteien analysiert werden.
4 Zusammenfassung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse der Fallstudie zusammen und zieht ein Fazit über die Nutzung digitaler Interaktionsmöglichkeiten durch deutsche Parteien.
Bundestagswahl 2009, Online-Wahlkampf, Web 2.0, Soziale Netzwerke, Interaktivität, Politische Willensbildung, Wahlkampfstrategien, Empirische Sozialforschung, Fallanalyse, Parteienkommunikation, Digital Natives, Politainment, Online-Mobilisierung, Digitale Medien, Wahlbeteiligung.
Die Arbeit analysiert die Interaktivität deutscher Parteien im Online-Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 innerhalb ausgewählter sozialer Netzwerke.
Die zentralen Themen sind die Entwicklung des Online-Wahlkampfs, die Rolle von sozialen Netzwerken wie Facebook und YouTube, die Professionalisierung der Politik sowie die Interaktion zwischen Parteien und Internetnutzern.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: „Wie interaktiv war der Bundestagswahlkampf 2009?“ durch eine exemplarische Fallstudie.
Die Arbeit nutzt einen methodischen Mix aus quantitativer und qualitativer Inhaltsanalyse von Posts, Kommentaren und Einstellungen auf Parteiprofilen.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Durchführung der Fallanalyse, der Überprüfung der aufgestellten Hypothesen anhand statistischer Tabellen und der Interpretation der Interaktionsdaten.
Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Online-Wahlkampf, Interaktivität, Web 2.0, Bundestagswahl 2009 und empirischer Fallanalyse.
Die Arbeit identifiziert die Piratenpartei als Ausnahmeerscheinung, die trotz ihres späten Auftretens große Aufmerksamkeit und virale Erfolge im Online-Wahlkampf erzielen konnte.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Kanzlerbonus im Online-Wahlkampf 2009 nicht zwangsläufig zu mehr Interaktionen führte, da Herausforderer wie die SPD in manchen Bereichen aktiver wahrgenommen wurden.
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