Wissenschaftliche Studie, 2010
38 Seiten, Note: 2,0
1. ABSTRACT
2. EINLEITUNG
2.1. PROBLEMSTELLUNG
2.2. ZIELSETZUNG DER ARBEIT
2.3. AUFBAU DER ARBEIT
3. HERLEITUNG DER HYPOTHESEN
3.1. UNIVERSITÄRE GRÜNDUNGSFÖRDERUNG
3.1.1. Zielsetzung & Definition
3.1.2. Hypothesen H1a & H2a
3.2. MOTIVE DER GRÜNDUNGSFÖRDERUNG
3.2.1. Zielsetzung
3.2.2. Gründungsförderung als extrinsische Motivation
3.2.3. Intrinsische Motive
3.2.3.1. Trait Approach – Der geborene Unternehmer
3.2.3.2. Kulturbezogene Einflüsse auf die Gründungsintention
3.2.4. Hypothesen H1b & H2b
3.3. ÜBERSICHT ÜBER DIE HYPOTHESEN H1 UND H2
3.4. MATRIARCHALISCH VS. PATRIARCHALISCH
3.4.1. Zielsetzung
3.4.2. Begriffsdefinitionen
3.4.3. Theoretisches Rahmenmodell
3.4.4. Hypothesen H3a und H3b
4. METHODEN & ERGEBNISSE
4.1. METHODEN UND STICHPROBE
4.1.1. Methoden
4.1.2. Stichprobe
4.2. ERGEBNISSE DER STATISTISCHEN ANALYSE
4.2.1. Hypothese H1a und H2a
4.2.2. Hypothese H1b und H2b – Der Einfluss des Veranstaltungsbesuches
4.2.3. Ergebnisse für Hypothese H3a und H3b
5. DISKUSSION
6. FAZIT
6.1. ZUSAMMENFASSUNG
6.2. IMPLIKATION FÜR DIE PRAXIS
6.3. IMPLIKATION FÜR DIE FORSCHUNG
7. ANHANG
7.1. ERGEBNISSE H1A, H2A
7.2. ERGEBNISSE ABGELEITET ZU H1A, H2A [MÄNNLICHE STUDENTEN]
7.3. ERGEBNISSE DER HYPOTHESE H1B
7.4. ERGEBNISSE DER HYPOTHESE 2B
7.5. ERGEBNIS HYPOTHESE 3A
7.6. ERGEBNIS HYPOTHESE 3B
7.7. HYPOTHESENÜBERSICHT UND EFFEKTSTÄRKE
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von extrinsischen Motiven, insbesondere universitärer Gründungsförderung, sowie intrinsischen Motiven, wie kulturelle Prägungen und Persönlichkeitsmerkmale, auf die Gründungsintention von Universitätsstudenten. Die zentrale Forschungsfrage hinterfragt, ob Gründungslehrangebote tatsächlich eine positive Gründungsneigung auslösen oder ob diese durch tieferliegende soziale und kulturelle Faktoren determiniert ist.
3.1.1. Zielsetzung & Definition
Gründungsförderung an Hochschulen kann auf zwei Arten erfolgen. Anwendungsorientiert und nicht anwendungsorientiert. Anwendungsorientierte Gründungsförderung sind etwa Praxisseminare. In diesen sollen Studenten durch die Erstellung eines Businessplanes erste praktische Erfahrungen sammeln. Durch den unmittelbaren Bezug wird der Arbeitsaufwand eines solchen Businessplans später besser eingeschätzt und erste Strategien zur Überführung einer Idee zum fertigen Projekt entwickelt. Je nach Fähigkeiten und Kreativität wird aus einer Seminararbeit eine Idee für ein Unternehmen, wie man am Eingangsbeispiel Rentabo.de sieht. Durch direkte Konfrontation mit der Thematik werden Berührungsängste überwunden. Gewonnenes Wissen dient als Grundlage für eine spätere Unternehmungsgründung.
Parallel dazu existiert die nicht anwendungsorientierte Gründungsförderung. Ziel ist die Vermittlung theoretischen Wissens und der Kenntnis von Modellen zur Lösung von Fragestellungen. Vorlesungen zum Thema Entrepreneurship etwa. Die Auswirkung von Gründungsförderung in beiden Fällen wurde in der Literatur diskutiert. Nach Peterman und Kennedy (2003) bekundeten Schüler nach Teilnahme gründungsorientierter Maßnahmen eine positivere Gründungshaltung. Brockhoff und Tscheulin (2001) verglichen die Studierenden der WHU Koblenz mit der Universität Freiburg und fanden eine positivere Gründungshaltung, zurückzuführen auf unternehmerische Ausbildung. Backes-Gellner, Demirer und Sternberg (2002) erkannten eine positive Korrelation zwischen der Kenntnis einer Gründungsprofessur und Gründungsintention. Zhao, Seibert und Hills (2005) fanden einen positiven Zusammenhang zwischen dem Erfolg bei Gründungsausbildung und der Selbsteinschätzung, später ein Unternehmen gründen zu können.
1. ABSTRACT: Gibt einen kompakten Überblick über die Forschungsziele, die überraschenden negativen Ergebnisse der Gründungsförderung und die Notwendigkeit flexiblerer Evaluationsansätze.
2. EINLEITUNG: Definiert das Problem der Gründungsförderung an Hochschulen, stellt das Rentabo-Beispiel vor und leitet die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit her.
3. HERLEITUNG DER HYPOTHESEN: Theoretische Fundierung von extrinsischer und intrinsischer Motivation sowie die Vorstellung des Konstrukts "Patriarchalisch vs. Matriarchalisch" inklusive der daraus abgeleiteten Hypothesen.
4. METHODEN & ERGEBNISSE: Beschreibt die empirische Datenerhebung mittels Fragebögen an acht Universitäten sowie die statistische Auswertung der Hypothesen durch Regressionsanalyse und T-Tests.
5. DISKUSSION: Reflektiert die unerwarteten Ergebnisse und diskutiert mögliche Gründe, warum Gründungsförderung im untersuchten Kontext nicht den gewünschten positiven Effekt erzielt.
6. FAZIT: Fasst die Kernerkenntnisse zusammen und liefert Implikationen sowohl für die praktische Gestaltung von Lehrveranstaltungen als auch für zukünftige Forschungsansätze.
7. ANHANG: Enthält detaillierte statistische Auswertungen, Korrelationstabellen und Modellergebnisse zu den einzelnen Hypothesen.
Gründungsintention, Gründungsförderung, extrinsische Motivation, intrinsische Motivation, Entrepreneurship, Trait Approach, Universitätsstudenten, Regressionsanalyse, Patriarchat, Matriarchat, Unternehmertum, Businessplan, Gründungshaltung, Hochschulranking, Gründungsneigung
Die Arbeit untersucht, ob universitäre Gründungsangebote tatsächlich die Gründungsabsichten von Studierenden steigern oder ob diese durch persönliche und kulturelle Faktoren stärker beeinflusst werden.
Die zentralen Felder sind die Wirkung von Gründungslehre (anwendungsorientiert vs. theoretisch), die Motivationstheorie (extrinsisch vs. intrinsisch) und soziokulturelle Unterschiede hinsichtlich der Gründungsneigung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welchen Effekt extrinsische und intrinsische Motive auf die Gründungsintention von Universitätsstudenten haben.
Es wird eine empirische Untersuchung an 501 Studierenden an acht verschiedenen Universitäten durchgeführt, wobei statistische Regressionsanalysen und T-Tests zur Hypothesenprüfung eingesetzt werden.
Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Herleitung der Hypothesen, der Vorstellung des Modells der extrinsischen und intrinsischen Motivation sowie der Analyse der gewonnenen Datensätze.
Die wichtigsten Schlagworte sind Gründungsintention, Gründungsförderung, intrinsische und extrinsische Motivation sowie der kulturelle Vergleich zwischen patriarchalischen und matriarchalischen Systemen.
Dieser Vergleich dient dazu, die Rolle geschlechterspezifischer Gründungsneigung in einer stark maskulin geprägten (Türkei) versus einer feminin geprägten (Finnland) Gesellschaftsstruktur zu testen.
Entgegen der Erwartung zeigt sich, dass Gründungsförderung in der untersuchten Stichprobe einen signifikant negativen Effekt auf die Gründungsintention hat, was unter anderem auf den wahrgenommenen Zwang durch Pflichtveranstaltungen zurückgeführt wird.
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