Diplomarbeit, 2010
108 Seiten, Note: 1,1
Diese Diplomarbeit befasst sich mit den steuerlichen Unterschieden in der Europäischen Union und deren Auswirkungen auf Standortwahl und staatliches Handeln. Die Arbeit analysiert die verschiedenen Steuerarten in den EU-Mitgliedstaaten und untersucht die Bedeutung dieser Unterschiede für Unternehmen. Ziel ist es, die Implikationen der steuerlichen Unterschiede für die Standortwahl von Unternehmen und für die Gestaltung der Wirtschafts- und Steuerpolitik der einzelnen Mitgliedstaaten zu beleuchten.
Kapitel 1 stellt die Ausgangslage dar und führt in die Thematik der steuerlichen Unterschiede in der EU ein. Kapitel 2 analysiert die verschiedenen Steuerarten in der EU und vergleicht die Steuerbelastung in den einzelnen Mitgliedstaaten. Kapitel 3 befasst sich mit den Implikationen der steuerlichen Unterschiede für die Standortwahl von Unternehmen. Kapitel 4 untersucht die Auswirkungen der steuerlichen Unterschiede auf staatliches Handeln, insbesondere auf die Steuerpolitik und die Wirtschaftspolitik der einzelnen Mitgliedstaaten.
Steuerliche Unterschiede, Europäische Union, Standortwahl, staatliches Handeln, Körperschaftsteuer, Lohnsteuer, Mehrwertsteuer, Grunderwerbsteuer, Gewerbesteuer, Steuerbelastung, Steuerwettbewerb, Steuerharmonisierung, Wirtschaftspolitik.
Unternehmen nutzen das EU-weite Steuergefälle, um ihre Steuerbelastung zu minimieren. Ein niedriger Körperschaftsteuersatz kann ein entscheidender Faktor für die Ansiedlung multinationaler Konzerne sein.
Steuerwettbewerb entsteht, wenn Staaten ihre Steuersätze senken, um attraktiver für Investoren zu sein. Steuerharmonisierung hingegen ist die rechtliche Angleichung der Steuersysteme auf EU-Ebene, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.
Besonders die Körperschaftsteuer, die Gewerbesteuer und die Lohnnebenkosten (Lohnsteuerbelastung) spielen eine zentrale Rolle für die Rentabilitätsrechnung von Unternehmen bei der Standortwahl.
Die Osterweiterung hat das Steuergefälle innerhalb der EU vergrößert, da viele neue Mitgliedstaaten niedrige Steuersätze eingeführt haben, um Investitionen anzuziehen, was den Wettbewerbsdruck auf westliche EU-Staaten erhöht.
Die Steuerhoheit liegt primär bei den Mitgliedstaaten. Eine Harmonisierung erfordert oft Einstimmigkeit im Rat, was aufgrund unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen und nationaler Souveränitätsansprüche rechtlich und politisch komplex ist.
Steuern sind nur ein Teil der Standortfaktoren. Eine gute Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte und ein stabiles Rechtssystem sind oft ebenso wichtig wie eine niedrige Steuerbelastung.
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