Diplomarbeit, 2011
79 Seiten, Note: 2
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Zielstellung
1.3 Kapitelübersicht
2 Hörfunk in Deutschland
2.1 Die Entwicklung des Hörfunks
2.1.1 Radio im Wandel?!
2.1.2 Webradio als Zukunft?
2.1.3 UKW vorerst konkurrenzlos
2.2 Unterscheidung im Hörfunk
2.2.1 Öffentlich-rechtlicher Hörfunk
2.2.2 Privater Hörfunk
2.3 Rundfunkstaatsvertrag - Regelwerk des dualen Rundfunks
2.3.1 Definition Rundfunkstaatsvertrag
2.3.2 Wichtige Neuregelungen für öffentlich-rechtliche Rundfunkveranstalter seit dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag
2.3.3 Der Drei-Stufen-Test
2.3.4 Kritik und Fazit zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages
3 Jugendradio in Deutschland
3.1 Definition Jugendradio
3.2 Hört die Jugend eigentlich noch Radio?
4 Die Entwicklung vom Web 1.0 zum Web 2.0
4.1 Grundlagen und Entstehung des Internets
4.1.1 Allgemeine Nutzung des Internets
4.1.2 Vom Internet zum Web
4.2 Entstehung des Web 2.0
4.2.1 Weiterentwicklung der Technik
4.2.2 Definition Web 2.0
4.2.3 Überblick über die Nutzung des Web 2.0
4.3 Prägnante Instrumente des Web 2.0
4.3.1 Audio und hörfunkähnliche Angebote im Netz
4.3.2 Blogs
4.3.3 Wikis
4.3.4 Social Bookmarks
4.3.5 Communitys
5 MDR JUMP – Radio mit neuem Establishment
5.1 Charakterisierung von JUMP
5.1.1 Zielgruppe und Reichweite
5.1.2 Das Musikformat
5.1.3 Priorität des Internets
5.2 Wege und Formen der Hörerbindung im Netz
5.2.1 Clip-X
5.2.2 JUMP Community
5.2.3 Soziale Netzwerke
5.2.4 JUMP als Lifestyle-Marke über die Grenzen des Radios hinaus
5.2.5 Weitere Instrumente kurz erklärt
5.2.6 Fazit und Ausblick
5.3 Organisation und Redaktionelle Umstrukturierung
5.4 Die Zukunft von JUMP
6 Schlussbetrachtung
6.1 Zusammenfassung
6.2 Bewertung der Arbeit
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten der Hörerbindung für junge Radiosender im Kontext des Mediennutzungswandels durch das Web 2.0. Am Beispiel des mitteldeutschen Senders MDR JUMP wird analysiert, wie moderne, interaktive Web-Instrumente genutzt werden können, um eine engere Bindung zur Zielgruppe aufzubauen und die organisatorische Ausrichtung des Senders zu optimieren.
5.2.2.3 Umsetzung am praktischen Beispiel: Die JUMP Community Party
Die Nutzer der JUMP Community haben die Möglichkeit, ähnlich wie man es bei studiVZ/meinVZ kennt, Gruppen zu verschiedenen Themen zu erstellen, in denen sie sich mit Gleichgesinnten austauschen können. Aus Gruppen entsteht Kommunikation. Daraus entstehen Beziehungen. Im besten Fall entstehen daraus einzigartige Begegnungen mit der Marke JUMP. So sind beispielsweise die Gruppe „JUMP Verkehrskonferenz“ für die Staumelder und die Gruppe „JUMP Community Party“ für diejenigen, die sich mal im realen Leben treffen wollen, entstanden. Die Mitglieder der zuletzt genannten Gruppe gaben schließlich den Anstoß für ein neues Festival, das sie selbst mit organisiert haben und das JUMP im Sommer 2009 zum ersten Mal mit seinen Hörern in Ferropolis/Gräfenhainichen feierte: „Die JUMP Community-Party“. Bei dieser Riesenveranstaltung kamen über 8 000 JUMP-Hörer zusammen, um gemeinsam miteinander zu feiern.
Klar ist aber auch, dass sich diese Veranstaltung nicht von alleine in die Köpfe der Hörer und Community-Nutzer gebracht hat. Die Aktion musste vor allem auch verstärkt im Tagesprogramm angekündigt werden. Bei dieser Gelegenheit bot es sich an, die JUMP-Community als Ganzes on-air gleich mit zu bewerben. Daraus resultierten zwei deutliche Vorteile: zum einen stieg die Zahl der Mitglieder in der Community, zum anderen entstanden innerhalb der Gruppe Diskussionen zur Party selbst. Aus solchen Meinungsaustauschen entsteht der sogenannte „user generated content“, also der von Benutzern generierte Inhalt zum Thema, der für alle Mitglieder der Community und für den Moderator im Studio wichtig ist, um eine nahtlose Verbindung zwischen dem Hörer und dem Gesendeten entstehen zu lassen.
An diesem Beispiel zeigt sich erneut, wie wichtig die Community für JUMP ist, denn nur so können Kommunikation und Interaktion mit den Hörern auf gleicher Augenhöhe stattfinden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Motivation für die Arbeit dar, erläutert die Forschungsfrage hinsichtlich der Hörerbindung im Web 2.0 und gibt einen Überblick über den Aufbau der Diplomarbeit.
2 Hörfunk in Deutschland: Hier werden die aktuelle Rolle des Radios, die institutionellen Rahmenbedingungen des dualen Rundfunks sowie die gesetzlichen Vorgaben durch den Rundfunkstaatsvertrag analysiert.
3 Jugendradio in Deutschland: Das Kapitel definiert den Begriff Jugendradio, klassifiziert Musikformate und untersucht das Mediennutzungsverhalten der jungen Zielgruppe.
4 Die Entwicklung vom Web 1.0 zum Web 2.0: Hier werden die technischen Grundlagen des Internets, die Entstehung des Web 2.0 sowie dessen prägnante Instrumente wie Blogs, Wikis und soziale Netzwerke beschrieben.
5 MDR JUMP – Radio mit neuem Establishment: Dieser Hauptteil analysiert am Beispiel des Senders MDR JUMP, wie innovative Web-Instrumente zur Hörerbindung und redaktionellen Neuausrichtung erfolgreich eingesetzt werden.
6 Schlussbetrachtung: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Rolle von MDR JUMP bei der Medienkonvergenz zwischen Radio und Internet.
Radio, Hörerbindung, Web 2.0, MDR JUMP, Jugendradio, Medienkonvergenz, Rundfunkstaatsvertrag, Online-Community, Social Media, Nutzerbeteiligung, Programmgestaltung, Digitalisierung, Interaktivität, Mediennutzung, Social Networking.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Transformation des Radios zum interaktiven Begleitmedium durch die Möglichkeiten des Web 2.0.
Die zentralen Themen umfassen die Rolle des Rundfunks in Deutschland, die Definition von Jugendradio, die technische Entwicklung des Internets und die spezifische Strategie von MDR JUMP zur Hörerbindung.
Das Ziel ist es, am Beispiel von MDR JUMP aufzuzeigen, wie Radiosender durch die Integration von Web 2.0-Instrumenten die Beziehung zu ihrer jungen Hörerschaft vertiefen und organisatorisch auf den Medienwandel reagieren können.
Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Fachliteratur, Studien zum Mediennutzungsverhalten sowie der detaillierten Fallstudie des Senders MDR JUMP inklusive seiner Web-Aktivitäten.
Im Hauptteil werden die Charakteristika von MDR JUMP, die verschiedenen Wege der Hörerbindung im Netz sowie die notwendige redaktionelle Umstrukturierung des Senders beschrieben.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hörerbindung, Web 2.0, Medienkonvergenz, User Generated Content und digitale Rundfunkstrategien charakterisiert.
Der Sender nutzt dazu eigene Plattformen wie die JUMP Community, integriert interaktive Rubriken wie "Clip-X" und ist aktiv in sozialen Netzwerken präsent, um in Echtzeit mit den Hörern zu interagieren.
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