Bachelorarbeit, 2011
50 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Ziel der Arbeit
2. KAIZEN
2.1. Ziele von KAIZEN
2.2. Der Grundsatz von KAIZEN
2.3. Der KAIZEN-Schirm
2.4. KAIZEN vs. Innovation
2.5. Methoden von KAIZEN
2.5.1. 5-S-Methode
2.5.2. 6-W-Hinterfragentechnik und 3-MU
2.5.3. PDCA-Verbesserungszyklus
2.5.4. Sieben Qualitätswerkzeuge Q7
2.5.5. Sieben neue Managementwerkzeuge
3. Just-in-Time
3.1. Ziele des JIT-Konzeptes
3.2. Vor- und Nachteile des JIT-Konzeptes
3.3. KANBAN
3.3.1. Funktionsweise eines KANBAN-Systems
3.3.2. Hilfsmittel von KANBAN
3.3.3. Anwendungsgebiet von KANBAN
4. SMED– Single Minute Exchange of Die
4.1. Entstehung von SMED
4.2. Arten von Rüstvorgängen
4.2.1. Interne Rüstvorgänge
4.2.2. Externe Rüstvorgänge
4.3. Anwendung von SMED
4.3.1. Ausgangssituation
4.3.2. Interne und externe Rüstvorgänge werden getrennt
4.3.3. Interne Rüstvorgänge werden in externe umgewandelt
4.3.4. Optimierung von internen und externen Rüstvorgängen
5. Anwendung in der Praxis
5.1. 5-S-Methode
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die detaillierte Aufarbeitung der drei Produktionsoptimierungskonzepte KAIZEN, Just-in-Time und SMED (Single Minute Exchange of Die) sowie die Erläuterung ihrer praktischen Anwendung zur Steigerung der Produktionseffizienz.
2.4. KAIZEN vs. Innovation
Japanische Unternehmen entscheiden sich für KAIZEN. KAIZEN wird in kleinen Schritten durchgeführt, die ständig weiter verbessert werden. Durch die kleinen Aktivitäten werden die Auswirkungen nicht so sehr sichtbar wie bei der Innovation. Die Innovation wird vom westlichen Management gelebt. Unter Innovation versteht man große Veränderungen bei Einführung von Produktionstechniken und Managementkonzepten oder beim technischen Durchbruch. Im Westen wird der Schwerpunkt auf kurzfristige Ergebnisse gesetzt. Die großen Fortschritte der Innovation erfolgen diskontinuierlich und durch großen finanziellen Einsatz. Im Westen ist das Berichtswesen auf finanzielle Kennzahlen aufgebaut, dadurch muss das Management auf den finanziellen Nutzen (Return on Investment) achten.
Dadurch ist bei der Innovation auch der Erfolg unmittelbar sichtbar, aber sie laufen auch unmittelbar Gefahr, zu schnell aus der Mode zu kommen. Das kann bei KAIZEN nicht sein, weil es auf lange Sicht sehr effektiv ist.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den wachsenden globalen Wettbewerbsdruck und definiert das Ziel der Arbeit, die Konzepte KAIZEN, Just-in-Time und SMED hinsichtlich ihrer Wirkung auf Produktionsoptimierung und Flexibilität aufzuarbeiten.
2. KAIZEN: Dieses Kapitel führt in die japanische Unternehmensphilosophie der kontinuierlichen Verbesserung ein und erläutert diverse Methoden wie 5-S, PDCA und die sieben Qualitätswerkzeuge.
3. Just-in-Time: Hier wird das logistikorientierte Steuerungskonzept JIT beschrieben, wobei insbesondere die Funktionsweise und die Voraussetzungen des KANBAN-Systems im Detail betrachtet werden.
4. SMED– Single Minute Exchange of Die: Dieses Kapitel widmet sich der methodischen Reduzierung von Rüstzeiten durch die Trennung und Umwandlung von internen in externe Rüstvorgänge.
5. Anwendung in der Praxis: Die 5-S-Methode wird anhand eines praktischen Fallbeispiels zur Arbeitsplatzorganisation eines Arbeitswagens illustriert.
KAIZEN, Just-in-Time, Single Minute Exchange of Die, SMED, KANBAN, Produktionsoptimierung, 5-S-Methode, PDCA-Zyklus, Rüstzeitminimierung, Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Lean Management, Wertschöpfungskette, Prozessverbesserung, Materialfluss
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Methoden zur Produktionsoptimierung, um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch Effizienzsteigerung und Kostenreduktion zu verbessern.
Die Arbeit fokussiert sich auf die japanische Philosophie des KAIZEN, das logistische Steuerungskonzept Just-in-Time sowie die Methode SMED zur drastischen Verkürzung von Rüstzeiten.
Ziel ist es, die genannten Konzepte theoretisch aufzuarbeiten und deren konkrete Anwendungsmöglichkeiten in einer produktiven Umgebung zu erläutern, um Kosten zu senken und die Flexibilität zu erhöhen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Prozessmanagement-Tools, ergänzt durch ein praktisches Anwendungsbeispiel zur 5-S-Methode.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der drei Konzepte KAIZEN (inkl. QM-Werkzeuge), JIT (inkl. KANBAN) und SMED (inkl. Prozessphasen der Rüstzeitoptimierung).
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Lean Production, KAIZEN, Rüstzeitminimierung, kontinuierliche Verbesserung und Materialflusssteuerung.
KAIZEN setzt auf kontinuierliche, kleine Verbesserungen durch alle Mitarbeiter, während Innovation im Westen oft durch diskontinuierliche, teure und große technologische Umbrüche geprägt ist.
SMED zielt darauf ab, Maschinenstillstandzeiten durch die Umwandlung von internen Rüstvorgängen (bei Stillstand) in externe Rüstvorgänge (bei laufender Maschine) auf ein Minimum zu reduzieren.
Das KANBAN-System wird analog zu einem Supermarkt erklärt, bei dem ein Regelkreis zwischen Quelle und Senke sicherstellt, dass nur das nachproduziert wird, was tatsächlich verbraucht wurde.
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