Bachelorarbeit, 2011
69 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Six Sigma
2.1. Die Entwicklung von Six Sigma
2.2. Ziel von Six Sigma
2.3. Erfolgsfaktoren von Six Sigma
3. Einführung von Six Sigma im Unternehmen
3.1. Die drei grundlegenden Umsetzungsarten
3.1.1. Einführung von Six Sigma als unternehmensweite Strategie
3.1.2. Einführung von Six Sigma als Verbesserungsprogramm
3.1.3. Einführung von Six Sigma als Toolbox
3.2. Das 12-Schritte-Umsetzungsmodell
3.3. Organisation für Six Sigma
4. Projektmanagement
4.1. Projektbeauftragung
4.1.1. Auslöser
4.1.2. Projektantrag
4.1.3. Inhaltliche Entscheidung
4.1.4. Projektwürdigkeitsanalyse
4.1.5. Projektorganisation
4.1.6. Erstellung des Projektauftrags
4.2. Projektplanung
4.2.1 Projektstrukturplan
4.2.2. Terminplanung
4.2.3. Projektressourcenplan
4.2.4. Projektkostenplan
4.3. Projektdurchführung und -steuerung
4.4. Projektabschluss
5. Six Sigma – Optimieren von Prozessen
5.1. DMAIC-Roadmap
5.2. Phase Define
5.2.1. Beschreibung der Ausgangssituation
5.2.2. Prozessüberblick schaffen
5.2.3. Kundenanforderungen ermitteln
5.2.4. Projekt definieren
5.3. Phase Measure
5.3.1. Detaillierte Darstellung des Prozesses
5.3.2. Verfügbare Daten interpretieren
5.3.3. Erfassung und Auswertung der Daten
5.3.4. Ermittlung der Prozessleistung
5.4. Phase Analyse
5.4.1. Systematische Beobachtung des laufenden Prozesses
5.4.2. Beurteilung mittels Kennwerten aus dem laufenden Prozess
5.4.3. Statistische Versuchsplanung
5.4.4. Versuchsplanung (D. Shainin)
5.5. Phase Improve
5.5.1. Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten
5.5.2. Bewertung und Auswählen der Lösung
5.6. Phase Control
5.6.1. Lösungen organisatorisch verankern
5.6.2. Nachhaltig absichern
5.6.3. Projekte abschließen
6. Design for Six Sigma
6.1. DMADV
6.2. PIDOV
7. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, ein fundiertes Basiswissen über Six Sigma zu vermitteln und einen strukturierten Überblick über die wesentlichen Werkzeuge und Methoden zur Prozessoptimierung zu geben. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der methodischen Anwendung von Six Sigma zur Steigerung der Qualität und der Effizienz in Unternehmen.
Ursachen-Wirkungs-Diagramm
Um die möglichen Einflussfaktoren grafisch und systematisch darzustellen, kann man das Ursachen-Wirkungs-Diagramm, oder nach seinem Erfinder „Ishikawa-Diagramm“, verwenden. Mögliche und bekannte Einflüsse (Ursachen) werden zu einem Problem zusammengefasst und in Hauptursachen und Nebenursachen grafisch unterteilt dargestellt werden. Negative und positive Einflussgrößen werden auf diese Weise identifiziert und mit Hilfe des Diagramms wird ihre Abhängigkeit dargestellt.
Die möglichen Ursachen werden festgelegt und an den Pfeilen notiert. Der Hauptpfeil zeigt auf das Problem. Es wird sehr oft die 5-M-Methode verwendet, die als grundsätzliche Ursachen die Felder „Mensch“, „Maschine“, „Material“, „Methode“ und „Mitwelt“ vorsieht. Bei Bedarf kann die Methode durch „Mitwelt“ und „Messung“ erweitert werden. Die Anwendung dieser Methode unterliegt jedoch keinem Zwang. Es kann eine individuelle Lösung zu jedem Einzelfall gefunden werden. Nachdem die Ursachen für das Problem gesammelt und einer Kategorie zugeordnet sind, wird jede Ursache mittels Pfeil in die entsprechende Kategorie eingetragen. Die Einzelursachen können hinterfragt werden, was Nebenursachen hervorbringt, die zu weiteren Verzweigungen im Diagramm führen. Danach erfolgt eine Bewertung und Gewichtung der Einzelursachen. Daraus können Lösungsvorschläge für das Problem entwickelt werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über Six Sigma zu geben und die wichtigsten Werkzeuge sowie die Einführung in Unternehmen und das Projektmanagement zu erläutern.
2. Six Sigma: Dieses Kapitel beschreibt die historische Entwicklung von Six Sigma, definiert die Ziele der Strategie und benennt die kritischen Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Umsetzung.
3. Einführung von Six Sigma im Unternehmen: Hier werden drei grundlegende Umsetzungsarten von Six Sigma vorgestellt sowie ein 12-Schritte-Modell zur Einführung und die notwendigen organisatorischen Strukturen.
4. Projektmanagement: Dieses Kapitel erläutert den Prozess der Projektbeauftragung, die Projektplanung, die Projektdurchführung und -steuerung sowie den Projektabschluss als Grundlage für erfolgreiche Six Sigma Projekte.
5. Six Sigma – Optimieren von Prozessen: Dieses zentrale Kapitel beschreibt die DMAIC-Roadmap in ihren fünf Phasen: Define, Measure, Analyse, Improve und Control, inklusive der jeweils spezifischen Werkzeuge.
6. Design for Six Sigma: Der abschließende Teil befasst sich mit der Methode "Design for Six Sigma" zur Entwicklung fehlerfreier Produkte und Prozesse unter Verwendung der Modelle DMADV und PIDOV.
7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Wirksamkeit von Six Sigma als Methode zur Qualitätssteigerung und betont die Notwendigkeit des Management-Commitments für einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.
Six Sigma, DMAIC, Prozessoptimierung, Projektmanagement, Fehlermöglichkeitsanalyse, Qualitätssicherung, Design for Six Sigma, Prozessfähigkeit, Qualitätsmanagement, Nutzwertanalyse, Verbesserungsprojekt, Prozessmanagement, Ishikawa-Diagramm
Die Arbeit bietet eine umfassende Einführung in die Six Sigma Methodik und deren Anwendung zur kontinuierlichen Verbesserung von Unternehmensprozessen und Produkten.
Die Schwerpunkte liegen auf der strategischen Einführung von Six Sigma, den Grundlagen des Projektmanagements für Verbesserungsprojekte sowie dem detaillierten Ablauf des DMAIC-Zyklus.
Das Ziel ist es, Literatur zu Six Sigma aufzuarbeiten und ein praxisnahes Basiswissen sowie einen Überblick über die wichtigsten Werkzeuge für Six Sigma-Projekte bereitzustellen.
Es handelt sich um eine literaturbasierte Arbeit, die theoretische Grundlagen des Qualitätsmanagements und Projektmanagements systematisch aufarbeitet und in einem methodischen Rahmen (DMAIC/DFSS) zusammenführt.
Im Hauptteil werden die Einführung von Six Sigma, die Organisation der Rollen, die Durchführung von Projekten von der Beauftragung bis zum Abschluss sowie die fünf Phasen der DMAIC-Roadmap detailliert erklärt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Six Sigma, Prozessoptimierung, DMAIC, Design for Six Sigma, Projektmanagement und Qualitätsmanagement charakterisiert.
Projektmanagement bildet das Fundament für die operative Durchführung, da Six Sigma-Verbesserungen stets in klar strukturierten Projekten mit definierten Ressourcen, Budgets und Zielen abgewickelt werden müssen.
In der Phase Define werden die Rahmenbedingungen für das Verbesserungsprojekt geschaffen, das Problem beschrieben, Kundenanforderungen (VOC) identifiziert und der Projektauftrag offiziell definiert.
Das Ishikawa-Diagramm dient dazu, mögliche Fehlerursachen grafisch und systematisch zu erfassen, indem sie in Kategorien wie Mensch, Maschine oder Material unterteilt werden, um so tiefere Einblicke in Fehlerzusammenhänge zu erhalten.
Während der klassische DMAIC-Zyklus zur Verbesserung bestehender Prozesse dient, fokussiert sich Design for Six Sigma bereits auf die Entwicklungsphase neuer Produkte und Prozesse, um eine Null-Fehlerrate von Beginn an zu erreichen.
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