Fachbuch, 2011
33 Seiten
Vorwort für vorliegendes Buch
Kapitel 1: Die ersten Seiten des Büchleins beginnt Gross, seine Stilmitteln einzusetzen
Kapitel 2: Menschliches und Göttliches in der Rezeption des Textes der Evangelien nach Gross (1932)
Kapitel 3: Der rechte Geist
Kapitel 4: Der Gedanke von einem Reich Gottes
Das Werk verfolgt das Ziel, die Essenz des von den Nationalsozialisten verbrannten Buches „Jesus Christus. Die Gestalt eines Ewigen. Gesehen von einem Heutigen“ (1932) von Felix Gross zu bewahren und durch eine christlich-theologische sowie jüdisch geprägte Analyse für die Gegenwart interpretierbar zu machen.
Kapitel 4: Der Gedanke von einem Reich Gottes
„Und wenn heute ein neuer Christus käme, so wäre er wieder zeitgebunden und raumgebunden und volkgebunden, und das wäre nicht gut. Die Botschaft Christi richtig auszulegen, haben wir aber den Geist der Wahrheit, den er selber noch über seine Botschaft setzte und der über allen Menschen und über allen Botschaften ist,....Niedergang, in dem die letzte Macht dieser Welt zusammenbricht, dann bricht das Reich Gottes an....vor allem nur eines zu tun: Christus rein zu bewahren und ihn lebendig zu bewahren.
(Gross 1932, S.17)
Es ist eine Tatsache, dass die Juden wußten, Jesus kam von Nazareth in Galiläa, einem ganz kleinen Ort des 12-Stämme-Volkes Israel. Sie wußten jedoch auch, dass er im Gebiet Jerusalems und im Tempel daselbst, sehr heimisch war, sein Wissen an das Wissen der Gelehrten im Tempel heranreichte, und viele verblüffte. Und dann, je länger er umherwanderte und Gutes tat, merkte man auch, dass er in der zentralen Gegend der jüdischen Kern-Länder (das waren die Stämme Juda und Benjamin), nämlich in Judäa, am meisten Erfolg hatte, mehr als in seiner Heimatgegend. So berichten auch die Evangelien.
Vorwort für vorliegendes Buch: Der Autor schildert die Entstehungsgeschichte dieses Werkes, motiviert durch den Fund eines seltenen Exemplars des verbrannten Buches von Felix Gross.
Kapitel 1: Die ersten Seiten des Büchleins beginnt Gross, seine Stilmitteln einzusetzen: Eine Untersuchung der literarischen Stilmittel von Felix Gross, insbesondere der kollektiven Aufforderungen und der bewussten Verwendung von Legendenbegriffen.
Kapitel 2: Menschliches und Göttliches in der Rezeption des Textes der Evangelien nach Gross (1932): Analyse der Doppelnatur Christi und wie Gross die Trennung von Menschlichem und Göttlichem in der Rezeption biblischer Wunderberichte interpretiert.
Kapitel 3: Der rechte Geist: Auseinandersetzung mit der Kritik an politischen und weltanschaulichen Dogmen und der Rolle des „Geistes der Wahrheit“ als Widerstand gegen geistige Herrschsucht.
Kapitel 4: Der Gedanke von einem Reich Gottes: Vertiefung der eschatologischen Bedeutung des Reiches Gottes und der Rolle der Erlösung im Kontext der jüdisch-christlichen Geschichte.
Jesus Christus, Felix Gross, Erlösung, Reich Gottes, Neuer Bund, Jüdische Sicht, Stilmittel, Legende, Gleichnis, Geist der Wahrheit, Dogma, Judas, Sühne, Religion, Gottesknecht
Es handelt sich um eine kommentierte Kurzfassung und literarische Analyse des verbrannten Werkes „Jesus Christus“ von Felix Gross aus dem Jahr 1932.
Die Themen umfassen die christliche Erlösungstheologie, das Verhältnis von Menschlichem und Göttlichem bei Jesus sowie die historische und spirituelle Bedeutung der jüdisch-christlichen Wurzeln.
Das Ziel ist die Bewahrung und Neuinterpretation der christlichen Botschaft von Felix Gross unter Berücksichtigung jüdischer Exegese und zeitgeschichtlicher Bezüge.
Der Autor verbindet eine literarische Stilanalyse mit theologischer Hermeneutik und vergleicht das Werk mit historischen sowie jüdischen Quellen.
Der Hauptteil analysiert die Erzählweise von Gross, die Rezeption der Evangelien, die Kritik an totalitären Weltanschauungen und das Konzept des Reiches Gottes.
Zentrale Begriffe sind Erlösung, Reich Gottes, Neuer Bund, Christus, Jüdische Sicht und der Geist der Wahrheit.
Der Autor diskutiert Judas Ischkarioth nicht nur als Verräter, sondern im Kontext einer „Teilhabe“ an der Erlösungstat Jesu aus jüdischer Sichtweise.
Die Seder-Nacht dient als ritueller Hintergrund, um das Abendmahl und das Handeln Jesu als Erfüllung jüdischer Traditionen verständlich zu machen.
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