Bachelorarbeit, 2011
83 Seiten
1 Einleitung
2 Hightech-Strategie
2.1 Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität
2.2 Projektziel: Eine Million Elektrofahrzeuge
3 Mobilität
3.1 Individuelle Mobilität
3.2 Elektromobilität
3.2.1 Zwischenschritt Hybrid
3.2.2 Elektrofahrzeuge
4 Machbarkeitsstudie
4.1 Machbarkeit: Begriff und Abgrenzung
4.2 Analyse ausgewählter Mobilitätskonzepte
5 Projektumfeld
5.1 Historische Akzeptanz von Elektromobilität
5.2 Relevanz künftiger Elektromobilität
5.3 Elektromobilität in Städten
5.4 Electric Vehicle Index
5.5 Deutschland als Leitmarkt
6 Subventionen
6.1 Staatliche Förderung im In- und Ausland
6.2 Umweltprämie ohne Elektrofahrzeuge
7 Batterietechnologie
7.1 Batterieforschung
7.2 Batterieinnovationen
8 Ladekonzepte und -infrastruktur
8.1 Normalladung
8.2 Schnellladung
8.3 Induktionsladen
8.4 Batterieaustausch
9 Standardisierung und Normung
10 Energiewirtschaft
10.1 Energiemanagement
10.2 Abrechnungsprozess
10.3 Verminderung von Emissionen
10.4 Lobbyismus der Energie- und Mineralölkonzerne
11 Anforderungen
11.1 Die Rolle der deutschen Automobilbranche
11.2 Preispolitik
12 Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Machbarkeit des politischen Ziels der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen, unter Berücksichtigung technologischer, ökonomischer und infrastruktureller Aspekte.
1 Einleitung
Über ein Jahrhundert prägen Verbrennungsmotoren, verpackt in unterschiedlichen Fahrzeugmodellen, unser Straßenbild. Gegenwärtig feiert das Automobil seinen 125. Geburtstag. Fest steht, Carl Benz‘ einstige Idee von Mobilität wird in seiner heutigen Form nicht überleben. Ingenieure wissen um die Probleme. Mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts klettern die Rohstoffpreise ungebremst, bis in die Gegenwart auf ein 1,50€ je Liter Benzin. Ursache sind keinesfalls Engpässe einzelner Rohstoffe, sondern eine übergreifende Entwicklung der Nachfrage, verursacht durch das globale Wirtschaftswachstum, besonders in Schwellenländer wie China und Indien. Langfristig betrachtet werden fossile Rohstoffe tatsächlich knapp und unbezahlbar. Diskussion um „Peak Oil“, dem Ende der Ölvorräte sind realistisch und auch wenn fossile Vorräte unendlich wären, bestünde aufgrund von CO2-Emissionen Handlungsbedarf. Ideale Bedingungen für den Vormarsch von Elektromobilität.
Sollte aber alternativen Fahrzeugkonzepten die notwendige Reife fehlen, wird sich die Mobilität der Menschen noch stärker verändern als bisher angenommen. Länder dieser Welt wissen um die künftige Problematik und hoffen auf entsprechende innovative Konzeptentwicklungen, angeregt durch staatliche Förderung. Auf vielversprechende Ideen sowie Lösungen hofft auch die deutsche Bundesregierung und verfolgt seit 2008 die Mobilitätsstrategie mit dem Ziel „Eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020“.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Verbrennungsmotors sowie die Notwendigkeit und Ziele der Mobilitätsstrategie der Bundesregierung ein.
2 Hightech-Strategie: Das Kapitel erläutert das politische Instrument der Hightech-Strategie und den Nationalen Entwicklungsplan zur Erreichung des Ziels von einer Million Elektrofahrzeugen.
3 Mobilität: Hier werden die theoretischen Grundlagen der individuellen Mobilität sowie verschiedene elektrische Antriebskonzepte, vom Hybrid bis zum reinen Elektroantrieb, definiert.
4 Machbarkeitsstudie: Dieses Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise der Arbeit anhand einer SWOT-Analyse zur Evaluierung der verschiedenen Konzepte.
5 Projektumfeld: Eine detaillierte Betrachtung der Akzeptanz, der Bedeutung für Städte, sowie ein Vergleich anhand des Electric Vehicle Index (EVI) bilden den Kern dieses Kapitels.
6 Subventionen: Das Kapitel beleuchtet die Rolle staatlicher Förderungen und hinterfragt die ökologische Wirksamkeit vergangener Subventionsmodelle.
7 Batterietechnologie: Hier wird der Stand der Batterieforschung sowie die Herausforderungen bei der Entwicklung leistungsfähiger Speicher für Elektrofahrzeuge analysiert.
8 Ladekonzepte und -infrastruktur: Dieses Kapitel beschreibt verschiedene technische Lösungen zum Aufladen, einschließlich Schnellladung, induktivem Laden und Batterieaustausch.
9 Standardisierung und Normung: Die Notwendigkeit einheitlicher Standards für die internationale Markteinführung und die Positionierung der deutschen Industrie werden erörtert.
10 Energiewirtschaft: Hier wird der Einfluss der Elektromobilität auf das Stromnetz sowie die Rolle der Energieversorger im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien diskutiert.
11 Anforderungen: Das Kapitel analysiert die Herausforderungen für die Automobilbranche und die Bedeutung einer angepassten Preispolitik für den Endkunden.
12 Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und Ausblick: Abschließend werden die Erkenntnisse zusammengeführt und ein Ausblick auf die Realisierung des Mobilitätsziels gegeben.
Elektromobilität, Elektrofahrzeuge, Mobilitätsstrategie, Hightech-Strategie, Batterietechnologie, Ladeinfrastruktur, Subventionen, CO2-Emissionen, Energiewirtschaft, Standardisierung, Normung, Automobilbranche, Nachhaltigkeit, Leitmarkt, EVI
Die Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit der Machbarkeit des politischen Ziels der Bundesregierung auseinander, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland auf die Straße zu bringen.
Die Schwerpunkte liegen auf der politischen Strategie (Hightech-Strategie), technologischen Hürden bei Batterien und Ladeinfrastruktur, der Rolle von staatlichen Subventionen sowie der Wettbewerbssituation der deutschen Automobilindustrie.
Das Ziel ist es, auf Basis einer wirtschaftlichen Betrachtung zu prüfen, ob die Zielvorgabe von einer Million Elektrofahrzeugen unter den derzeitigen Rahmenbedingungen realistisch erreichbar ist.
Die Untersuchung basiert auf einer Machbarkeitsstudie, die Informationen und aktuelle Konzepte mittels einer SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) bewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Grundlagen (Batterien, Ladekonzepte), umwelt- und energierechtliche Rahmenbedingungen (Subventionen, Stromnetzintegration) sowie Anforderungen an die Automobilbranche.
Die wichtigsten Schlagworte sind Elektromobilität, Batterietechnologie, Ladeinfrastruktur, staatliche Förderung, CO2-Reduktion, Leitmarkt und Standardisierung.
Die Batterie ist die Schlüsselkomponente, die über Reichweite, Kosten und Marktakzeptanz entscheidet; die Arbeit betont den aktuellen Rückstand bei der Zellproduktion in Deutschland.
Die Autorin verdeutlicht, dass für eine Massentauglichkeit sowohl der Aufbau öffentlicher Ladestationen als auch Lösungen für die heimische Ladung notwendig sind, wobei einheitliche Standards und einfache Abrechnungssysteme essenziell sind.
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