Bachelorarbeit, 2011
57 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Begriffliche Abgrenzungen und Grundlagen
2.1 Mitarbeiterzufriedenheit
2.2 Motivation
3 Ausgewählte Ansätze zur Steigerung der Motivation
3.1 Inhaltstheorien
3.1.1 Bedürfnishierarchie von Maslow
3.1.1.1 Darstellung
3.1.1.2 Bewertung
3.1.2 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg
3.1.2.1 Darstellung
3.1.2.2 Bewertung
3.1.3 ERG-Theorie von Alderfer
3.1.3.1 Darstellung
3.1.3.2 Bewertung
3.2 Prozesstheorien
3.2.1 Rückkopplungsmodell von Porter und Lawler
3.2.1.1 Darstellung
3.2.1.2 Bewertung
3.2.2 Weg-Ziel-Modell von House und Evans
3.2.2.1 Darstellung
3.2.2.2 Bewertung
3.3 5-Faktoren-Konzept zur Motivation
3.3.1 Vorbemerkung
3.3.2 Darstellung
3.3.2.1 Einführung
3.3.2.2 Eigenmotivation erkennen und nutzen
3.3.2.3 Commitment fordern
3.3.2.4 Situationsmotivation steigern
3.3.2.5 Demotivation reduzieren
3.3.2.6 Umsetzung fördern
3.3.3 Bewertung
3.4 Ansätze aus der Praxis
3.4.1 Monetäre Ansätze
3.4.1.1 Arbeitsentgelt
3.4.1.2 Sozialleistungen
3.4.2 Nicht monetäre Ansätze
3.4.2.1 Flexible Arbeitszeitregelungen
3.4.2.2 Betriebsklima
3.4.2.3 Führung
3.4.3 Bewertung
4 Schlussbetrachtung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Bestimmungsfaktoren der Mitarbeiterzufriedenheit sowie die Verdeutlichung der Rolle der Motivation als ausschlaggebender Faktor für diese Zufriedenheit. Die Arbeit analysiert verschiedene theoretische Ansätze und praktische Methoden, um Motivationssteigerungen am Arbeitsplatz zu erreichen und somit den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.
3.1.2.1 Darstellung
Frederick Herzberg, Professor für Arbeitswissenschaft und klinische Psychologie, entwickelte 1968 auf der Grundlage von ca. 3600 Interviews mit Arbeitern und Angestellten US-amerikanischer Firmen seine Zwei-Faktoren-Theorie. Er geht dort davon aus, dass es zwei unterschiedliche Faktorengruppen gibt, welche die Zufriedenheit und somit auch die Motivation eines MA beeinflussen. Diese sind die Hygienefaktoren und die Motivatoren (vgl. Steinmann, H., Schreyögg, G., 2000, S. 502).
Unzufriedenheit wird vor allem durch externe Arbeitsfaktoren hervorgerufen. Dies sind die Hygienefaktoren. Hier sind vor allem Unternehmenspolitik und -organisation, Beziehungen zu MA, Kollegen und Vorgesetzten, Arbeitsbedingungen und das Entgelt zu nennen. Wenn die Hygienefaktoren fehlen oder nicht genügend berücksichtig werden, bewirkt dies Unzufriedenheit bei den MA. Ein Vorhandensein beziehungsweise Berücksichtigen dieser Faktoren baut Unzufriedenheit ab und es wird ein neutraler Zustand der Nicht-Unzufriedenheit erlangt. Zufriedenheit und Leistungsmotivation werden erst durch auf den Arbeitsinhalt bezogene Faktoren, die Motivatoren, erreicht. Diese sind zum Beispiel Anerkennung, Arbeitsinhalte, Verantwortung und Karrieremöglichkeiten (vgl. Wunderer, R., 2009, S.114).
Ende der 1950er Jahre wurde von Herzberg die sogenannte Pittsburgh-Studie durchgeführt. In dieser Studie wurden 203 Pittsburger Ingenieure und Buchhalter gefragt, in welchen Situationen ihres Berufslebens sie besonders zufrieden oder unzufrieden waren. (vgl. Scholz, C., 2000, S. 883 i.V.m. Franken, S., 2004, S. 97). Die prozentuale Häufigkeit der Nennungen von Faktoren, die diese Arbeitsepisoden ausgelöst haben, ist in der folgenden Abbildung dargestellt.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Mitarbeiterzufriedenheit für die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens und definiert das Ziel, Motivationsfaktoren zu identifizieren.
2 Begriffliche Abgrenzungen und Grundlagen: Hier werden die Begriffe Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation wissenschaftlich voneinander abgegrenzt und als sich gegenseitig bedingende Faktoren dargestellt.
3 Ausgewählte Ansätze zur Steigerung der Motivation: Dieses Hauptkapitel analysiert detailliert Inhaltstheorien, Prozesstheorien, ein spezifisches 5-Faktoren-Konzept sowie praktische monetäre und nicht-monetäre Motivationsansätze.
4 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die zentrale Rolle der Führungskraft bei der Motivationsgestaltung zur Sicherung des Unternehmenserfolgs.
Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation, Inhaltstheorien, Prozesstheorien, 5-Faktoren-Konzept, Führung, Betriebsklima, Arbeitsentgelt, Sozialleistungen, Leistungssteigerung, Demotivation, Eigenmotivation, Commitment, Unternehmensführung, Personalmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Motivation als entscheidendem Faktor für die Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und den daraus resultierenden Auswirkungen auf den Erfolg eines Unternehmens.
Die zentralen Themen umfassen Motivationstheorien, die Rolle des Führungsverhaltens, die Gestaltung von Arbeitsbedingungen sowie spezifische monetäre und nicht-monetäre Ansätze zur Mitarbeitermotivation.
Die Arbeit zielt darauf ab, die Bestimmungsfaktoren der Mitarbeiterzufriedenheit darzustellen und zu verdeutlichen, wie Motivation gezielt zur Steigerung dieser Zufriedenheit eingesetzt werden kann.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen aus der Praxis (wie z. B. der Firma Knauer) basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Analyse (Inhalts- und Prozesstheorien) und eine anwendungsorientierte Untersuchung von Motivationsinstrumenten im Unternehmensalltag.
Zu den prägenden Begriffen zählen neben Motivation und Mitarbeiterzufriedenheit auch Führungskompetenz, Betriebsklima, Commitment und verschiedene theoretische Modelle der Arbeitspsychologie.
Im Gegensatz zu den eher statischen oder rein psychologischen Inhaltstheorien integriert das 5-Faktoren-Konzept von Wunderer stärker die unternehmerische Praxis und den konkreten Prozess der Motivierung.
Die Arbeit betont, dass das Führungsverhalten der entscheidende Hebel ist, um ein motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen, wobei gegenseitiges Vertrauen und eine offene Fehlerkultur wesentliche Rollen spielen.
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