Diplomarbeit, 2011
104 Seiten, Note: 1,0
1. Social Media meets Tourism
2. Tourismus und Internet
2.1 Tourismus als Dienstleistungsgeschäft
2.2 Internet als Massenmedium
2.3 Konsequenzen des Internets für den Tourismus
3. Eine Einführung in Social Media
3.1 Web 2.0 vs. Social Media – Eine Abgrenzung und Definition
3.2 Typen von Social Media und ihre bekanntesten Vertreter
3.2.1 Wikis – Wikipedia
3.2.2 Media-Sharing Sites – YouTube und Flickr
3.2.3 Blogs
3.2.4 Microblogging – Twitter
3.2.5 Soziale Netzwerke – Facebook
4. Social Media im Unternehmenskontext
4.1 Bedeutung von Social Media
4.2 Potentiale von Social Media allgemein
4.3 Potentiale von Social Media für das Marketing
4.4 Risiken von Social Media
4.5 Return on Investment von Social Media
5. Social Media-Nutzung deutscher Reiseveranstalter
5.1 Betrachtete Social Media-Dienste und Reiseveranstalter
5.2 Vorgehensweise und Limitationen der Untersuchung
5.3 Ergebnisse
5.3.1 Plattformbezogene Ergebnisse
5.3.1.1 YouTube
5.3.1.2 Facebook
5.3.1.3 Twitter
5.3.1.4 Flickr
5.3.1.5 Corporate Blogs
5.3.2 Allgemeine Ergebnisse
6. Erfolgsmessung in Social Media
6.1 Zieldefinition
6.2 Messen
6.2.1 Brand Awareness
6.2.2 Brand Engagement
6.2.3 Kundenbindungswert
6.3 Vergleichen und Anpassen
6.3.1 Quantitative Untersuchung
6.3.2 Qualitative Untersuchung
7. Fanbefragung auf Facebook
7.1 Untersuchungsdesign und demographische Daten
7.2 Deskriptive Ergebnisdarstellung
7.3 Bestimmung des Fan-Wertes
8. Schlussbetrachtung und Fazit
Die vorliegende Diplomarbeit evaluiert die Social-Media-Konzepte der größten deutschen Reiseveranstalter, um das bestehende Informationsdefizit bezüglich ihrer Nutzung und Effizienz zu schließen. Im Fokus steht die zentrale Fragestellung, inwieweit die Veranstalter Social Media erfolgreich zur Kundeninteraktion und Kundenbindung einsetzen, sowie die Ermittlung des ökonomischen Werts eines Facebook-Fans.
3.2.1 Wikis – Wikipedia
Wikis sind eine Kategorie von Social Media, die sich ganz der Information widmen. Der Name Wiki stammt von dem hawaiianischen Wort für schnell und bezieht sich damit auf die Geschwindigkeit, mit der Inhalte durch die sehr einfache Editierbarkeit erstellt und veröffentlicht werden können. Wikis sind Webseiten, die es Usern ermöglichen, ihr Wissen online und an einem zentralen Ort zu sammeln und gemeinschaftlich zu ergänzen, zu ändern oder zu löschen. Damit erfüllen sie, wie keine andere Social Media-Anwendung, die grundlegenden Charakteristika von Social Media: User Generated Content und kollektive Intelligenz.
Das bei Weitem größte und bekannteste Beispiel eines Wikis ist Wikipedia. Wikipedia ist eine freie Online-Enzyklopädie, auf der Einträge zu Stichworten von individuellen Autoren konzipiert und geschrieben und nach der Veröffentlichung gemeinschaftlich korrigiert, erweitert und aktualisiert werden. Jeder Internetnutzer kann Wikipedia nicht nur lesen, sondern auch als Autor mitwirken. Weltweit belegt Wikipedia Platz sieben der meistbesuchten Webseiten, in Deutschland Platz sechs.
1. Social Media meets Tourism: Einleitung in das Thema, Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit und der methodischen Vorgehensweise.
2. Tourismus und Internet: Darstellung der Charakteristika touristischer Dienstleistungen und des Wandels der Branche durch die Verbreitung des Internets.
3. Eine Einführung in Social Media: Definition und Abgrenzung von Web 2.0 und Social Media sowie Vorstellung zentraler Plattformtypen.
4. Social Media im Unternehmenskontext: Analyse der Bedeutung, der strategischen Potenziale für Marketing sowie Risiken und Herausforderungen bei der Erfolgsmessung.
5. Social Media-Nutzung deutscher Reiseveranstalter: Untersuchung der Aktivitäten von sechs großen Reiseveranstaltern und Analyse plattformbezogener sowie allgemeiner Ergebnisse.
6. Erfolgsmessung in Social Media: Erläuterung des Prozesses der Erfolgsmessung durch Zieldefinition, Kennzahlen (KPIs) für Brand Awareness und Brand Engagement sowie einen entwickelten Bezugsrahmen.
7. Fanbefragung auf Facebook: Methodik und Ergebnisse einer Online-Umfrage unter Fans zur Ermittlung des ökonomischen Wertes eines Fans sowie von Gründen für deren Vernetzung.
8. Schlussbetrachtung und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der untersuchten Social Media-Konzepte und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen für die Reisebranche.
Social Media, Tourismus, Reiseveranstalter, Kundenbindung, Brand Awareness, Brand Engagement, Facebook, Twitter, YouTube, Erfolgsmessung, Return on Investment, Online-Marketing, User Generated Content, Fan-Wert, Online-Befragung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Social Media durch die größten deutschen Reiseveranstalter und evaluiert, wie diese Plattformen zur Kundeninteraktion und -bindung eingesetzt werden.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen des Social Web, die spezifischen Anforderungen im Tourismus-Marketing, die Erfolgsmessung in sozialen Medien und eine empirische Analyse der Fan-Struktur.
Das Ziel ist die Evaluierung der Social-Media-Konzepte, um zu klären, wie erfolgreich diese Unternehmen mit Kunden interagieren und ob dadurch eine messbare Kundenbindung entsteht.
Es wurde eine Kombination aus qualitativer Analyse von Social-Media-Profilen (Aktivitäts- und Resonanzmessung) und einer quantitativen Online-Umfrage unter Fans durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Auswertung der Social-Media-Präsenzen der untersuchten Unternehmen sowie eine Fan-Befragung auf Facebook.
Die zentralen Konzepte sind Kundenbindung, Social Media-Strategie, Brand Engagement, Brand Awareness sowie der ökonomische Wert von Social-Media-Fans.
Die Untersuchung ergab, dass das Unternehmen AIDA Cruises das umfassendste und erfolgreichste Social Media-Konzept unter den untersuchten deutschen Reiseveranstaltern aufweist.
Die Auswertung der Fan-Befragung ergab, dass ein durchschnittlicher Veranstalter-Fan einen ökonomischen Wert von 307 Euro pro Jahr besitzt.
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