Examensarbeit, 2009
89 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit analysiert die Intertextualität in Reinaldo Arenas Roman "El mundo alucinante" und untersucht die Beziehungen zwischen dem Text und verschiedenen Prätexten. Die Arbeit fokussiert sich auf die Analyse der intertextuellen Spuren und deren Integration in den neuen Text. Das Ziel der Arbeit ist es, den Einfluss der Prätexte auf "El mundo alucinante" und die Wirkung der Texte untereinander zu bestimmen.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit und die Forschungsfrage vor. Der erste Teil der Arbeit legt die theoretischen Grundlagen der Intertextualitätsforschung dar, wobei verschiedene Intertextualitätstheorien und deren Definitionen vorgestellt werden. Die verschiedenen Formen und Funktionen von Intertextualität werden erläutert und die Kriterien zur Identifizierung von intertextuellen Spuren werden definiert.
Der zweite Teil der Arbeit untersucht die Intertextualität in "El mundo alucinante" anhand von drei ausgewählten Referenztexten: "Memorias" von Fray Servando Teresa de Mier, "El siglo de las luces" von Alejo Carpentier und "Orlando" von Virginia Woolf. Für jeden Referenztext werden die Art der Markierung, die Referentialität, die Kommunikativität, die Autoreflexivität, die Strukturalität, die Selektivität und die Dialogizität analysiert.
Intertextualität, "El mundo alucinante", Reinaldo Arenas, Prätexte, Referenztexte, "Memorias", Fray Servando Teresa de Mier, "El siglo de las luces", Alejo Carpentier, "Orlando", Virginia Woolf, Dialogizität, Karnevalisierung, Hypertext, Hypotext, Markierung, Referentialität, Kommunikativität, Autoreflexivität, Strukturalität, Selektivität, Transtextualität, Transformation, Nachahmung, Transpositionen, Paratextualität, literarisches Verfahren, Wirklichkeitsmodellierung, Einfluss, Wirkung, Analyse, Literaturwissenschaft.
Der Roman ist ein komplexes literarisches Werk, das das Leben des Fray Servando Teresa de Mier thematisiert und dabei stark auf intertextuelle Verweise setzt.
Die Arbeit untersucht, wie Arenas fremde Texte (Hypotexte) in sein Werk integriert, transformiert und so eine neue Wirklichkeit modelliert.
Die Analyse konzentriert sich auf die Bezüge zu den „Memorias“ von Fray Servando, „El siglo de las luces“ von Alejo Carpentier und „Orlando“ von Virginia Woolf.
Dies bezieht sich auf Michail Bachtins Theorie, nach der Texte durch Dialogizität und das Aufbrechen fester Strukturen eine subversive, spielerische Freiheit erlangen.
Die Arbeit nutzt Kriterien wie Integration, Kennzeichnung (Markierung), Referentialität und Autoreflexivität, um Bezüge zu anderen Werken nachzuweisen.
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