Masterarbeit, 2010
109 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Aktueller Forschungsstand und Forschungsfragen
1.2 Relevanz des Forschungsvorhabens
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Web 2.0
2.1.1 Begriffsdefinition und Charakterisierung
2.1.2 Klassifikation der Anwendungen
2.1.3 Kommunikationsphänomene
2.1.4 Einfluss auf die Unternehmenskommunikation
2.1.5 Nutzung in Gesellschaft und Wirtschaft
2.2 Branche der erneuerbaren Energien
2.2.1 Hintergrund und Entwicklung der Branche
2.2.2 Bestimmung und Eingrenzung des Forschungsobjekts
2.2.3 Spezifika und Aufgaben der Unternehmenskommunikation
2.2.4 Potenzielle Einsatzfelder des Web 2.0
2.3 Konkretisierung der Forschungsfragen
3 Empirische Erhebung
3.1 Wahl der Untersuchungsmethode
3.2 Entwicklung und Aufbau des Interviewleitfadens
3.3 Auswahl und Rekrutierung der Stichprobe
3.4 Durchführung
3.5 Auswertung
4 Ergebnisse der Erhebung
4.1 Bedeutung des Web 2.0 für die Branche der erneuerbaren Energien
4.1.1 Relevanz des Web 2.0
4.1.2 Chancen und Risiken für die Unternehmenskommunikation
4.1.3 Gründe für bzw. gegen die Nutzung
4.1.4 Zwischenfazit zur Bedeutung des Web 2.0
4.2 Umgang mit dem Web 2.0 in der Branche der erneuerbaren Energien – aktive Unternehmen
4.2.1 Art der Nutzung
4.2.2 Effekte der Nutzung
4.2.3 Zukünftige Social Media Aktivitäten
4.2.4 Strategische Ansätze
4.2.5 Operative Verankerung
4.2.6 Zwischenfazit zum Umgang mit dem Web 2.0 – aktive Unternehmen
4.3 Umgang mit dem Web 2.0 in der Branche der erneuerbaren Energien – passive Unternehmen
4.3.1 Auseinandersetzung mit dem Web 2.0
4.3.2 Zukünftige Social Media Aktivitäten
4.3.3 Zwischenfazit zum Umgang mit dem Web 2.0 – passive Unternehmen
4.4 Zusammenfassung und Bewertung der Ergebnisse
5 Fazit
5.1 Handlungsempfehlungen
5.2 Kritische Einordnung der Arbeit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und den aktuellen Stand der Unternehmenskommunikation im Web 2.0 innerhalb der Branche der erneuerbaren Energien. Ziel ist es, auf Basis qualitativer Experteninterviews und Inhaltsanalysen zu klären, wie Unternehmen der Branche die neuen Kommunikationsmöglichkeiten bewerten, nutzen und welche Handlungsempfehlungen sich daraus für eine effiziente und transparente Kommunikation ableiten lassen.
Einfluss auf die Unternehmenskommunikation
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, hat das Web 2.0 mit seinen verschiedenen Anwendungen und Kommunikationsphänomenen zunehmend Einfluss auf die Kommunikationsarbeit von Unternehmen. In dieser Arbeit wird im Speziellen die Unternehmenskommunikation betrachtet. Darunter ist nach der Definition von Mast (2008) das Management der Kommunikationsprozesse eines Unternehmens mit seinen internen und externen Bezugsgruppen zu verstehen (S.47-48).
Diese Aufgabe ist strategisch an den Unternehmenszielen ausgerichtet und hat einen ganzheitlichen Anspruch. Das bedeutet, Unternehmenskommunikation ist disziplinübergreifend (Kirchner, 2003, S.34-35). Sie nutzt die unterschiedlichen Kommunikationskanäle der Public Relations, des Marketings, der Kundenkommunikation, der internen Kommunikation und gegebenenfalls weiterer Disziplinen, um Unternehmensbotschaften zu vermitteln und gegenseitig vorteilhafte Beziehungen zwischen dem Unternehmen und seinen Bezugsgruppen aufzubauen und zu pflegen (ebd., S.36).
Mit dem Web 2.0 ist ein neuer Kommunikationsraum mit eigenen Strukturen, Themen und Abläufen zu den Handlungsfeldern der Unternehmenskommunikation hinzugekommen. Dieser stellt nicht nur eine Ergänzung dar, sondern hat auch klassische Kommunikationswege verändert. Dies bringt neue Herausforderungen mit sich, bietet aber auch viele Potenziale für die Unternehmenskommunikation, die unter den folgenden Punkten näher dargestellt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Medienlandschaft durch das Web 2.0, definiert die Forschungsfragen und erläutert die Relevanz des Forschungsvorhabens für die Branche der erneuerbaren Energien.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel liefert die wissenschaftliche Basis über Web 2.0-Anwendungen und Kommunikationsphänomene sowie eine Einführung in die Branche der erneuerbaren Energien und deren spezifische Anforderungen an die Unternehmenskommunikation.
3 Empirische Erhebung: Das methodische Vorgehen wird beschrieben, wobei der Fokus auf qualitativen Experten-Leitfadeninterviews und ergänzenden Inhaltsanalysen von Unternehmensaktivitäten liegt.
4 Ergebnisse der Erhebung: Die Ergebnisse werden nach den Dimensionen „Bedeutung des Web 2.0“ und „Umgang mit dem Web 2.0“ (aufgeteilt in aktive und passive Unternehmen) dargestellt und analysiert.
5 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis und ordnet die Arbeit kritisch ein, inklusive eines Ausblicks auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Web 2.0, Unternehmenskommunikation, erneuerbare Energien, Social Media, Online-PR, Stakeholder-Dialog, Transparenz, Partizipation, User Generated Content, Online-Reputation, Suchmaschinenoptimierung, Leitfadeninterviews, Qualitative Inhaltsanalyse.
Die Arbeit analysiert, welche Potenziale das Web 2.0 für die Unternehmenskommunikation in der Branche der erneuerbaren Energien bietet und wie Unternehmen diese Möglichkeiten aktuell in der Praxis umsetzen.
Zentral sind der Wandel der Kommunikationsprozesse, der strategische Einsatz von Social Media, der Umgang mit Risiken wie Kontrollverlust sowie die Bedeutung von Transparenz und Dialog für nachhaltig ausgerichtete Unternehmen.
Das Ziel ist es, fundierte Erkenntnisse über die Relevanz des Web 2.0 in dieser spezifischen Branche zu gewinnen und daraus praxisorientierte Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experten-Leitfadeninterviews mit Unternehmensvertretern sowie einer ergänzenden qualitativen Inhaltsanalyse von Online-Aktivitäten basiert.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Web 2.0-Mechanismen und Branchenspezifika) gelegt, gefolgt von der Durchführung der empirischen Erhebung und der detaillierten Ergebnisdarstellung zur Bedeutung und Anwendung des Web 2.0.
Wichtige Schlagworte sind Web 2.0, Unternehmenskommunikation, Branche der erneuerbaren Energien, Stakeholder-Dialog, Social Media Monitoring und Online-Reputationsmanagement.
Da die Branche grundlegend nachhaltig ausgerichtet ist, bietet das Web 2.0 ideale Bedingungen für die geforderte Transparenz und den offenen Dialog, was eine Differenzierung gegenüber klassischen Energieversorgern ermöglicht.
Das Thema Kontrollverlust wird als eines der größten Risiken identifiziert, da Unternehmen im Web 2.0 nicht mehr die alleinige Deutungshoheit über ihre Inhalte besitzen und auf Kritik oder falsche Informationen reagieren müssen.
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