Masterarbeit, 2010
47 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Einführung in die Lagerhaltung
2.1 Einteilung von Lagern und Kennzahlen der Lagerhaltung
2.2 Einführung in die Lagerorganisation
2.2.1 Bewirtschaftungsstrategien von Lagern
2.2.2 Computergestützte Systemsteuerung in Lagern
2.3 Fördersysteme in der Lagerhaltung
2.3.1 Aufgaben von Fördersystemen
2.3.2 Systematik der Fördersysteme
2.3.3 Kriterien zur Auswahl geeigneter Fördersysteme
2.4 Möglichkeiten von Lagerautomatisierung
2.5 Grundlagen des Kommissionierens
3 Analyse von Möglichkeiten zur Materialflusssystemverbesserung
3.1 Einführung in die Materialflusssystemverbesserungsplanung
3.2 Zielsetzung und Rahmenbedingungen für Planungsarten
3.3 Stufenmodelle zur methodischen Prozessverbesserungsplanung
3.4 Bewertung der Planungsvarianten
3.4.1 Beurteilung der Planungsvarianten nach der Nutzwertanalyse
3.4.2 Planungsbeurteilung nach der Wirtschaftlichkeit der Varianten
4 Prozessverbesserung im Lagerbereich der XY GmbH
4.1 Lagerhaltung des Logistikdienstleisters XY GmbH im Ist-Zustand
4.2 Möglichkeiten der Prozessverbesserung bei der XY GmbH
4.3 Alternativen zur Prozessverbesserung
4.3.1 Bildung eines Zentrallagers durch Spiegelung des Logistc Center 1
4.3.2 Einführung von Pick-by-Voice zur Prozessverbesserung
4.3.3 Einführung von Pick-by-Light zur Prozessverbesserung
4.3.4 Umbau des Fachbodenregals zu einem automatischen Kleinteilelager
4.3.5 Gegenüberstellung und Bewertung aller betrachteter Alternativen
5 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Möglichkeiten zur Prozessverbesserung in der Lagerhaltung eines Logistikdienstleisters zu untersuchen, um durch Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen die Rentabilität zu erhöhen. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie durch die Bildung eines Zentrallagers und den gezielten Einsatz von Automatisierungstechnologien, wie beleglosen Kommissionierverfahren oder automatischen Kleinteilelagern, eine nachhaltige Optimierung der Materialflüsse erreicht werden kann.
4.3.1 Bildung eines Zentrallagers durch Spiegelung des Logistic Center 1
In der ersten Planungsvariante soll aus den drei Göttinger Lagern der XY GmbH durch Umbau des LC1 ein Zentrallager geschaffen werden, indem die Lager LC2 und LC3 integriert werden. Aufgrund von baurechtlichen Vorschriften kommt ein Ausbau des Hauptlagers LC1 in die Höhe nicht in Frage. Daher soll der Lagerbereich des LC1 gespiegelt werden, um Platz für die Lager LC2 und LC3 mit den dort befindlichen 5.850 Palettenstellplätzen zu schaffen, und dem erwarteten Wachstum Raum zu geben.
Die 5.000 m² Hallenerweiterung soll wie beim bestehenden LC1 von der Zufall Logistik Gruppe gebaut werden und hiernach von der XY GmbH angemietet werden. Die Mietkosten pro Quadratmeter können beim Abschluss eines 10-Jahres-Mietvertrages mit 7,25 € kalkuliert werden. Dieser ergibt sich aus der derzeitigen Miete des bereits bestehenden Lagers LC1 unter Abzug der Miete für die dort liegenden Büroflächen. Die Jahresmiete würde somit zusätzlich 435.000 € betragen.
Die Investitionen für die Halleninneneinrichtung werden von der XY GmbH getragen. Die Kosten zur Schaffung eines Palettenplatzes betragen 40 €. Auf der erweiterten Hallenfläche sollen 7.000 zusätzliche Stellplätze entstehen. Die Gesamtkosten der neuen Palettenstellplätze betragen somit 280.000 €.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die Rentabilitätssteigerung durch sinkende Logistikkosten bei einem konkreten Logistikdienstleister durch Prozessverbesserungen und Automatisierung zu untersuchen.
2 Einführung in die Lagerhaltung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über Grundlagen der Lagerung, Kennzahlen, Fördersysteme und die computergestützte Systemsteuerung, die für die weiteren Analysen relevant sind.
3 Analyse von Möglichkeiten zur Materialflusssystemverbesserung: Hier werden theoretische Grundlagen der Logistikplanung sowie verschiedene methodische Ansätze zur Prozessverbesserung und Bewertung von Planungsvarianten vorgestellt.
4 Prozessverbesserung im Lagerbereich der XY GmbH: Dieses Kapitel stellt den Ist-Zustand dar, analysiert verschiedene Alternativen für ein Zentrallager sowie Automatisierungsvarianten und bewertet diese anhand von Nutzwert- und Amortisierungsrechnungen.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und spricht sich für die Bildung eines Zentrallagers mit Pick-by-Voice-Kommissionierung aus, wobei auf weitere Feinplanungen verwiesen wird.
Lagerhaltung, Prozessverbesserung, Logistik, Zentrallager, Materialflusssystem, Kommissionierung, Automatisierung, Nutzwertanalyse, Wirtschaftlichkeitsprüfung, Amortisierungsrechnung, Pick-by-Voice, Pick-by-Light, Kleinteilelager, Bestandsführung, Kostenoptimierung.
Die Arbeit untersucht, wie ein Logistikdienstleister durch die Zusammenlegung seiner Lagerstandorte zu einem Zentrallager und den Einsatz neuer Automatisierungstechniken seine Logistikkosten senken und die Effizienz steigern kann.
Zu den zentralen Themen gehören die Lagerorganisation, die Bewertung von Planungsvarianten mittels Investitionsrechnung und Nutzwertanalyse sowie der Vergleich von beleglosen Kommissionierverfahren und automatischen Kleinteilelagern.
Das primäre Ziel ist es, eine wirtschaftlich sinnvolle Strategie für die Prozessverbesserung im Lagerbereich zu finden, die bei vertretbarem Investitionsaufwand eine messbare Steigerung des Nutzens und eine angemessene Amortisierungszeit bietet.
Die Arbeit verwendet methodische Ansätze wie die Nutzwertanalyse zur qualitativen Bewertung und dynamische sowie statische Investitionsrechnungsverfahren wie die Amortisierungsrechnung und Kapitalwertberechnungen.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen der Logistik und Planungsmethoden erläutert. Danach folgt die Analyse und Bewertung konkreter Prozessverbesserungsvarianten, wie die Bildung eines Zentrallagers und verschiedene Automatisierungslösungen.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Lagerhaltung, Prozessverbesserung, Zentrallager, Kommissionierung, Automatisierung, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Amortisierungsrechnung.
Die Variante wird aufgrund der sehr hohen Investitionskosten für die Ausrüstung der zahlreichen Regalplätze mit Panels und der dadurch resultierenden extrem langen Amortisierungszeit als nicht wirtschaftlich eingestuft.
Der Autor empfiehlt die Zusammenlegung der Lager zu einem Zentrallager in Kombination mit der Einführung des beleglosen Kommissionierverfahrens Pick-by-Voice, da diese Lösung den höchsten Nutzwert bei gleichzeitig hoher wirtschaftlicher Vorteilhaftigkeit bietet.
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