Bachelorarbeit, 2011
51 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Relevanz und Ziel der Fragestellung
1.2 Einordnung der Fragestellung in das Studiengebiet und Abgrenzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Social Media als Kommunikationsinstrument des Employer Branding
2.1 Employer Branding
2.1.1 Relevanz und Ursprung des Employer Branding
2.1.2 Effekte der Employer Brand
2.1.3 Externe Employer Brand-Kommunikation als EB-Prozessschritt
2.2 Social Media
2.2.1 Online-Kommunikation vor dem Hintergrund von Mediatisierung und Digitalisierung
2.2.2 Social Media als Anwendungen des Social Web
2.2.3 Die Social Network-Site Facebook als Social Media-Angebot
2.3 Social Media als Instrument des Employer Branding: Die Digital Employer Brand
3. Facebook-Karrierepages als Instrument externer Employer Brand-Kommunikation
3.1 Die BMW-Facebook-Karrierepage
3.2 Möglichkeiten von Facebook-Karrierepages
3.3 Grenzen von Facebook-Karrierepages
3.4 Prämisse
4. Zentrale Erkenntnisse und Ausblick
Die Arbeit untersucht kritisch, welche Potenziale und Grenzen der Einsatz von Social Media, speziell am Beispiel von Facebook-Karrierepages, für die externe Arbeitgebermarkenkommunikation bietet. Dabei wird hinterfragt, inwiefern die Nutzung als »privates« Medium eine effektive Kommunikation behindert oder fördert.
3.1 Die BMW-Facebook-Karrierepage
Der vom Unternehmen atenta, das sich um Social Media-Softwarelösungen für Recruiting und Employer Branding kümmert, betreute Blog Wollmilchsau listet auf seiner Facebook-Präsenz (vgl. Wollmilchsau 2011) 81 Unternehmen auf, die über eine Facebook-Karrierepage verfügen. Wie Tab. 1 (Stand: 23. Juni 2011) aufzeigt, wird BMW auf Platz 1 gerankt. Insofern wird die BMW-Karrierepage als Best Practice-Beispiel angesehen (vgl. Knabenreich 2011a).
Die BMW-Karrierepage, die es seit Juli 2010 gibt (vgl. Knabenreich 2011a), richtet sich die Karrierepage gezielt an Schüler, Studenten, Berufseinsteiger als auch an Berufserfahrene. Interessierte werden, wie in Abb. 7 dargestellt, auf einer Willkommensseite (Landing Page) begrüßt. Hier wird eine kurze Übersicht über die Themen der elf verschiedenen Reiter gegeben. Im Profilbildbereich oben links wird zum einen ein Auto als Unternehmensprodukt inklusive dem Titel »Zukunft gestalten« als auch die beiden für die Seite verantwortlichen Mitarbeiter mit Namen abgebildet. Über das Navigationsfeld in der Mitte links können die verschiedenen Reiter angewählt werden. Hier können verschiedene Inhalte über Unternehmen, Karrieremöglichkeiten, Veranstaltungen und Termine, aber auch Video- und Fotomaterial abgerufen werden. Zudem bietet die integrierte Jobbörse die Option, nach vakanten Stellenangeboten zu suchen und diese ggf. mit Personen aus dem eigenen Netzwerk zu teilen (vgl. Müller 2011). Auf der sogenannten Pinnwand besteht die Möglichkeit, für alle registrierten Facebook-Nutzer sichtbare Kommentare, Fragen usw. zu hinterlassen.
1. Einleitung: Definiert die Relevanz von Employer Branding im War for Talents und leitet die Forschungsfrage bezüglich der Chancen und Grenzen von Social Media ein.
2. Social Media als Kommunikationsinstrument des Employer Branding: Bietet den theoretischen Rahmen zu Employer Branding, Mediatisierung und der Funktionsweise von Social Media inklusive Facebook.
3. Facebook-Karrierepages als Instrument externer Employer Brand-Kommunikation: Analysiert anhand des Praxisbeispiels BMW die Potenziale, Barrieren und Erfolgsfaktoren von Karriere-Fanpages.
4. Zentrale Erkenntnisse und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit von authentischer Kommunikation und der Integration von Social Media in die Gesamtstrategie.
Employer Branding, Social Media, Facebook, Arbeitgebermarke, Karrierepage, Online-Kommunikation, War for Talents, Digital Employer Brand, Mediatisierung, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Personalmarketing, Authentizität, Arbeitgeberattraktivität, Kommunikation.
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Social Media, insbesondere Facebook, als Instrument für das externe Employer Branding, um Arbeitgeber für potenzielle Bewerber attraktiver zu positionieren.
Die Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen des Employer Branding, die medienwissenschaftliche Einordnung von Social Media sowie die praxisorientierte Analyse von Karriere-Fanpages.
Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen von Social Media in der externen Arbeitgebermarkenkommunikation zu identifizieren und kritisch zu hinterfragen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer exemplarischen Analyse von Facebook-Karrierepages, insbesondere am Beispiel von BMW.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (EB-Prozess, Mediatisierung), die Funktionsweise des Social Web sowie die praktische Umsetzung bei BMW inklusive Chancen, Risiken und Voraussetzungen diskutiert.
Die zentralen Schlagworte sind Employer Branding, Social Media, Facebook, Arbeitgebermarke, Online-Kommunikation, Personalmarketing und Authentizität.
Facebook wird aufgrund seiner weltweiten Popularität, der hohen Nutzerzahlen in der Zielgruppe der Nachwuchskräfte und der spezifischen interaktiven Funktionen als repräsentatives Medium für die Untersuchung ausgewählt.
Die Studie stellt fest, dass die Akzeptanz für Unternehmenspräsenzen in als privat wahrgenommenen Netzwerken eingeschränkt ist, da Nutzer ihre Privatsphäre wahren wollen und eine direkte, persönliche Ansprache bevorzugen.
Facebook bietet Potenziale für virale Effekte und einen schnellen Dialog, erfordert jedoch eine durchdachte Strategie, geschultes Personal und eine hohe Authentizität, um als glaubwürdige Arbeitgebermarke wahrgenommen zu werden.
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