Bachelorarbeit, 2011
80 Seiten, Note: 1,3
1.EINLEITUNG
2. SPORT
2.1 DEFINITION VON SPORT
2.2 SPORT UND GESELLSCHAFT
2.3 FUßBALL IN DEUTSCHLAND
3. GEISTIGE BEHINDERUNG
3.1 BEGRIFFSDEFINITION
3.1.1 Behinderung in Gesetzestexten
3.1.2 Begriffsbestimmung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
3.1.3 Geistige Behinderung nach dem ICD-10
3.1.4 Geistige Behinderung nach der „American Association on Mental Retardation“ (AAMR)
3.1.5 Geistige Behinderung nach Otto Speck
3.2 LEBENSLAGEN VON MENSCHEN MIT BEHINDERUNG IN DEUTSCHLAND
3.2.1 Schule, Ausbildung und Beruf
3.2.2 Wohnen
3.2.3 Freizeitgestaltung
4. NORMALISIERUNGSPRINZIP
5. INTEGRATION
5.1 INTEGRATION – BEGRIFFSDEFINITION
5.2 INTEGRATION IN DER BEHINDERTENHILFE
5.3 INTEGRATION DURCH SPORT
6.FÖRDERUNG SOZIALER KOMPETENZEN BEI MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG DURCH SPORT
6.1 SELBSTWERTGEFÜHL UND SELBSTBEWUSSTSEIN
6.2 SELBSTSTÄNDIGKEIT
6.2.1 motorischer Bereich
6.2.2 kognitiver Bereich
6.2.3 sozialer Bereich
6.2.4 emotionaler Bereich
6.3 SOZIALE KONTAKTE
6.4 GRUPPENDYNAMISCHE PROZESSE
7. DIE SPECIAL OLYMPICS
7.1 GESCHICHTE VON SPECIAL OLYMPICS
7.2 ENTWICKLUNG VON SPECIAL OLYMPICS IN BAYERN
7.3 PHILOSOPHIE VON SPECIAL OLYMPICS
7.3.1 Auftrag und Ziel von Special Olympics
7.3.2 Maßnahmen von Special Olympics im Sinne der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung
7.3.3 Vorteile für Menschen mit geistiger Behinderung durch Special Olympics
7.4 DER GEDANKE DES UNIFIED AM BEISPIEL FUßBALL
8. DIE FUSSBALLMANNSCHAFT DES CHRISTOPHORUS-HEIMS IN NEUENDETTELSAU
8.1 ENTSTEHUNG UND ZIELE
8.2 DAS FUßBALLTRAINING
8.2.1 Aufwärmphase
8.2.2 Erarbeitungsteil
8.2.3 Ausklangphase
8.3 PÄDAGOGISCHE ERKENNTNISSE
8.4 PERSPEKTIVEN DER FUßBALLMANNSCHAFT
9. ORGANISATION UND DURCHFÜHRUNG EINES INTEGRATIVEN FUßBALLTURNIERS
9.1 DEFINITIONSPHASE
9.2 PLANUNGSPHASE
9.3 DURCHFÜHRUNGSPHASE/REALISIERUNGSPHASE
9.4 ABSCHLUSSPHASE
9.4.1 Auswertung der Fragebögen
9.4.2 persönliche Reflexion des Turniers
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Sport für die individuelle Entwicklung von Menschen mit geistiger Behinderung und analysiert, wie durch die Etablierung einer eigenen Fußballmannschaft sowie die Organisation eines integrativen Fußballturniers soziale Kompetenzen und Integration gezielt gefördert werden können.
8.2.1 Aufwärmphase
Die Aufwärmphase dient dazu, die Muskulatur der Spieler zu erwärmen. Bei kalter Muskulatur ist die Gefahr von Verletzung, wie z.B. Zerrungen oder Faserrisse, beim Training sehr groß. Zwar ist die Muskulatur von Jugendlichen noch nicht so anfällig, doch ein frühzeitiges Erlernen von Aufwärmübungen kann im Erwachsenenalter sehr hilfreich sein.
Warmlaufen: Durch langsames Warmlaufen wird die Körpertemperatur und Herzfrequenz erhöht. In das gemeinsame Warmlaufen können auch verschiedene Übungen eingebaut werden, z.B. Sprunglauf, Seit-Steps, Überkreuz-Lauf oder Armkreisen. Diese einfachen Übungen fordere ich von jedem Spieler in jedem Training um unnötige Verletzungen zu vermeiden (WARD/LEWIN 2006, S.32f).
Handball-Spiel: Ein Handballspiel kann dem spielerischen Aufwärmen dienen. Auch hier ist das Ziel die Körpertemperatur und Herzfrequenz zu erhöhen, aber auch die Koordination und Teamfähigkeit zu verbessern. Die Spieler werden in zwei gleichgroße Mannschaften aufgeteilt, eine Mannschaft zieht Markierungshemden an. Anschließend werden noch zwei Tore aufgebaut. Die Mannschaften spielen gegeneinander Handball, der Ball darf also nur mit der Hand berührt und geworfen werden. Das Spiel kann noch variiert werden, z.B. in dem man eine Höchst-Schrittzahl für den Spieler mit Ball vorgibt. Das genaue Werfen und Fangen des Balles schult insbesondere die Koordination. Darüber hinaus motiviert die Jugendlichen der Wettkampfcharakter.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung des Sports für Menschen mit geistiger Behinderung anhand der Special Olympics und Erläuterung der Zielsetzung der Bachelorarbeit.
2. SPORT: Theoretische Definition von Sport als soziales Phänomen und Betrachtung des Stellenwerts des Fußballs in Deutschland.
3. GEISTIGE BEHINDERUNG: Auseinandersetzung mit verschiedenen Begriffsdefinitionen sowie Analyse der Lebenslagen von Menschen mit Behinderung in Deutschland.
4. NORMALISIERUNGSPRINZIP: Darstellung der historischen und inhaltlichen Aspekte des Normalisierungsprinzips als Leitbild der Behindertenhilfe.
5. INTEGRATION: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Integrationsbegriff und der Rolle des Sports als Integrationsmedium.
6. FÖRDERUNG SOZIALER KOMPETENZEN BEI MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG DURCH SPORT: Erläuterung der Möglichkeiten zur Förderung von Selbstwert, Selbstständigkeit und sozialen Kontakten durch sportliche Aktivität.
7. DIE SPECIAL OLYMPICS: Vorstellung der Organisation Special Olympics, ihrer Philosophie und der Bedeutung des Unified-Sports-Programms.
8. DIE FUSSBALLMANNSCHAFT DES CHRISTOPHORUS-HEIMS IN NEUENDETTELSAU: Praktische Beschreibung der Entstehung und des Trainings einer Fußballmannschaft in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung.
9. ORGANISATION UND DURCHFÜHRUNG EINES INTEGRATIVEN FUßBALLTURNIERS: Detaillierte Reflexion und Projektdokumentation zur Planung und Durchführung eines eigenen integrativen Fußballturniers.
geistige Behinderung, Sport, Fußball, Turnier, Special Olympics, soziale Kompetenzen, Integration, Normalisierungsprinzip, Empowerment, Inklusion, Unified Sports, Selbstständigkeit, Behindertenhilfe, Jugendliche, Teamfähigkeit
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, Menschen mit geistiger Behinderung durch Sport – insbesondere durch Fußball – in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern.
Die Arbeit behandelt theoretische Grundlagen zur geistigen Behinderung, das Normalisierungsprinzip, das Konzept der Integration, die Philosophie der Special Olympics sowie praktische Aspekte der Trainingsarbeit und Turnierorganisation.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sportliche Betätigung als Medium für soziale Teilhabe genutzt werden kann und welche positiven Effekte durch die Entwicklung einer Fußballmannschaft und die Ausrichtung eines Turniers erzielt werden.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachwissenschaftlicher Literatur und der Dokumentation eines praxisorientierten Projekts (Aufbau einer Fußballmannschaft und Organisation eines Fußballturniers).
Im Hauptteil werden soziale Kompetenzen bei Menschen mit geistiger Behinderung analysiert, die Rolle der Special Olympics erläutert und die praktischen Erfahrungen des Autors als Trainer und Organisator detailliert reflektiert.
Die zentralen Begriffe umfassen geistige Behinderung, Sport, Fußball, soziale Kompetenzen, Integration, Normalisierungsprinzip und Empowerment.
Die Mannschaft entstand aus einem Ferienangebot, entwickelte sich zu einem regelmäßigen Training und wurde durch die Beschaffung von Materialien sowie die Festlegung strukturierter Trainingsinhalte professionalisiert.
Das Turnier schafft eine Plattform für die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung, baut Berührungsängste ab und ermöglicht den Athleten, in einem realen Wettkampf ihre sozialen Fähigkeiten und ihr Selbstvertrauen zu stärken.
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