Bachelorarbeit, 2011
49 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit Niklas Luhmanns Machtbegriff aus dem Jahr 1975 und dessen Rekonstruktion. Das Ziel ist es, die zentralen Elemente seiner Theorie zu beleuchten und deren Relevanz für das Verständnis von Macht in komplexen Gesellschaften aufzuzeigen.
Die Einleitung stellt den Ausgangspunkt der Arbeit dar und erläutert die Motivation für die Beschäftigung mit Luhmanns Machtbegriff. Kapitel 2 führt in die Funktionsweise symbolisch generalisierter Kommunikationsmedien ein und zeigt deren Bedeutung für die Übertragung von Selektionsleistungen. Kapitel 3 befasst sich mit den Funktionen des spezifischen Macht-Codes. Kapitel 4 beleuchtet die Problemstellungen der Macht in komplexer werdenden Gesellschaften. Kapitel 5 analysiert die symbiotische Beziehung zwischen Macht und physischer Gewalt. Kapitel 6 untersucht den Bezug von Lebenswelt und Technik auf den Machtbegriff. Kapitel 7 erläutert die Begriffe Autorität, Reputation und Führung im Kontext der Machttheorie. Die Risiken der Macht und deren Folgen werden in Kapitel 8 untersucht. Kapitel 9 beleuchtet die gesellschaftliche Relevanz von Macht.
Die zentralen Begriffe und Themen der Arbeit sind Macht, symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien, Code, Kommunikation, Komplexität, Gesellschaft, Lebenswelt, Technik, Autorität, Reputation, Führung, Risiken, gesellschaftliche Relevanz und Organisation.
Die Arbeit konzentriert sich exklusiv auf Niklas Luhmanns Werk „Macht“ aus dem Jahr 1975 und analysiert seine systemtheoretischen Überlegungen zu diesem Thema.
Nach Luhmann sind dies Medien, die Kommunikation in komplexen Gesellschaften steuern; Macht wird dabei als ein spezifischer „Code“ verstanden, der Selektionen überträgt.
Die Arbeit analysiert die symbiotische Beziehung zwischen Macht und Gewalt, wobei Macht oft als Alternative oder Steuerungsinstrument zur Gewalt fungiert.
Autorität, Reputation und Führung werden als Konzepte im Kontext der Machttheorie erläutert, um zu zeigen, wie Macht in Organisationen stabilisiert wird.
Ja, die Verwendung in aktueller systemtheoretischer Literatur beweist, dass seine Theorie weiterhin ein Grundpfeiler für das Verständnis gesellschaftlicher Machtstrukturen ist.
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