Bachelorarbeit, 2011
43 Seiten, Note: "-"
1 Einleitung
2 Fachliche Grundlagen der Sportanatomie und -physiologie
2.1 Aktiver Bewegungsapparat
2.1.1 Aufbau der Muskulatur
2.1.2 Muskelkontraktion
2.1.3 Funktion und Bauprinzip des Skelettmuskels
2.1.4 Agonisten, Antagonisten und Synergisten
2.1.5 Arbeitsformen der Muskulatur
2.1.6 Muskelkater
2.1.7 Sportverletzungen
2.2 Trainingslehre
2.2.1 Belastungsnormative
2.2.2 Krafttraining
2.3 Körperliche Anpassung auf Trainingsbelastungen
2.3.1 Anpassung der Skelettmuskulatur an Belastung
2.3.2 Das Herz und seine Anpassung auf körperliche Belastung
3 Didaktische Konzepte zur Vermittlung von Sportanatomie und -physiologie
4 Didaktische Analyse
4.1 Bedeutung des Themas im Unterricht
4.2 Kerncurriculum
4.3 Lernausgangslage
4.4 Lernziele und angestrebte Kompetenzen
4.5 Methodische Überlegungen
4.5.1 Organisatorischer Ablauf
4.5.2 Vorstellung der einzelnen Stationen und methodische Begründung
5 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines ganzheitlichen Unterrichtskonzepts für die Sekundarstufe I, das Biologie und Sport verbindet, um Schülern Wissen über ihren Körper zu vermitteln und sie für ein gesundheitsbewusstes sowie effektives Training zu motivieren.
2.1 Aktiver Bewegungsapparat
In der Sportphysiologie steht in erster Linie die Bewegung im Vordergrund. Anatomisch wird diese vom menschlichen Körper durch einen aktiven und passiven Bewegungsapparat ausgeführt. Ersterer besteht aus der quergestreiften Muskulatur, den Sehnen und den Hilfseinrichtungen. Dieses sind Muskelfaszien, Schleimbeutel, Sehnenscheiden und Sesambeine. Der passive Bewegungsapparat setzt sich aus dem Skelett und den Gelenken zusammen. Zur Ausführung einer Bewegung ist das Zusammenspiel von beiden Systemen erforderlich. Die durch Muskelkontraktion erzeugte Kraft wird über Sehnen an die Knochen übertragen. Dadurch werden die verschiedenen Teile des Bewegungsapparates gegeneinander bewegt (FALLER 2004, 126; SCHEID & PROHL 2007a, 49). Der Anteil der Muskulatur am Gesamtkörpergewicht beträgt beim Mann ca. 40 % bis 50 % und bei der Frau etwa 25 % bis 35 %. Die mechanische Hauptaufgabe der Muskeln liegt in der Kontraktion und der damit einhergehenden Kraftentwicklung (HOLLMANN & STRÜDER 2009, 44 & WEINECK 2008, 84).
1 Einleitung: Die Arbeit begründet die Notwendigkeit eines Konzepts zur Gesundheitsförderung in der Schule aufgrund zunehmenden Bewegungsmangels bei Jugendlichen.
2 Fachliche Grundlagen der Sportanatomie und -physiologie: Es werden anatomische und physiologische Basiskenntnisse über Muskeln, das Herzkreislaufsystem und die Trainingslehre vermittelt.
3 Didaktische Konzepte zur Vermittlung von Sportanatomie und -physiologie: Bestehende Konzepte und Schulbücher werden hinsichtlich ihrer Eignung zur Gesundheitsförderung kritisch beleuchtet.
4 Didaktische Analyse: Das Lernzirkel-Konzept für einen Projekttag wird methodisch und didaktisch hergeleitet und die Lernstationen werden im Detail erläutert.
5 Zusammenfassung: Die Arbeit fasst das Ziel der Prävention von Haltungsschwächen durch anschauliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand zusammen.
Sportphysiologie, Sportanatomie, Unterrichtskonzept, Sekundarstufe I, Krafttraining, Gesundheitsförderung, Bewegungsapparat, Trainingslehre, Lernzirkel, Muskelkontraktion, Haltungsschwächen, Didaktik, Biologie, Sportunterricht, Prävention.
Es geht um die Erstellung eines präventiven Unterrichtskonzepts für die 10. Klasse, das den Biologie- und Sportunterricht verknüpft, um Schülern einen verantwortungsbewussten Umgang mit ihrem Körper zu vermitteln.
Zentrale Themen sind der aktive Bewegungsapparat, trainingswissenschaftliche Grundlagen, Herz-Kreislauf-Funktionen sowie die didaktische Aufbereitung dieser Inhalte für einen Projekttag.
Ziel ist es, Schüler zu motivieren, sanftes Krafttraining zur Stärkung des Bewegungsapparates einzusetzen und ein Bewusstsein für die Vermeidung von Fehlbelastungen und Haltungsschwächen zu schaffen.
Das Konzept basiert auf einem Lernzirkel an Stationen, der handlungsorientiertes Lernen ermöglicht und die Schüler dazu anregt, Theorie und Praxis am eigenen Körper zu erfahren.
Der Hauptteil gliedert sich in fachwissenschaftliche Grundlagen der Anatomie und Trainingslehre, eine Analyse bestehender didaktischer Konzepte und die detaillierte Vorstellung eines Lernzirkels.
Wichtige Begriffe sind Sportbiologie, Gesundheitsförderung, Kraftausdauer, Hypertrophie, Projektunterricht und der aktive Bewegungsapparat.
Das Herz wird thematisiert, da die Herzfrequenz ein leicht messbarer Parameter ist, der den Schülern unmittelbare Aussagen über ihren körperlichen Leistungszustand nach Belastung erlaubt.
Der Lernzirkel fördert durch offene Unterrichtsformen die Selbstständigkeit und ermöglicht es den Schülern, im eigenen Tempo zu arbeiten und sich intensiv mit anatomischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen.
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