Diplomarbeit, 2004
92 Seiten
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Gestaltung intuitiver Schnittstellen für Infotainmentsysteme in Kraftfahrzeugen. Ziel ist es, die Benutzbarkeit dieser Systeme zu verbessern und damit die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Die Arbeit untersucht verschiedene Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion, insbesondere die Auswirkungen von Nebentätigkeiten des Fahrers auf die Fahrzeugführung.
Kapitel 1 führt in die Thematik der intuitiven Gestaltung von Schnittstellen für Infotainmentsysteme in Kraftfahrzeugen ein und beleuchtet die Bedeutung von Fahrerverhalten für die Sicherheit im Straßenverkehr. Kapitel 2 beschäftigt sich mit den Grundlagen der Mensch-Maschine-Systeme, beschreibt das beschreibende Modell für Mensch-Maschine-Systeme und beleuchtet Aufgaben und Beschäftigungen des Fahrers. Außerdem werden verschiedene Aspekte der menschlichen Informationsverarbeitung, wie z. B. Informationsaufnahme, Multimodalität und Kognition, sowie der Begriff der Benutzbarkeit und die Bedeutung von Intuitivität behandelt.
Kapitel 3 untersucht aktuelle Schnittstellenkomponenten, wie z. B. analoge und digitale Informationsübertragung, Möglichkeiten der Informationsausgabe durch das System, Bewertung von Eingabeelementen und Eingabeelemente der Menünavigation. Kapitel 4 analysiert aktuelle Interaktionsstrukturen von Benutzerinterfaces, betrachtet die Übertragungsleistung und Erwartungskonformität von DDS, weitere typische Interaktionsmuster sowie den Beanspruchungsindex Nebenbeschäftigung.
Kapitel 5 widmet sich der Entwicklung intuitiver Interaktionsstrukturen und stellt verschiedene Strategien zur Verwendung von Wissen, das Stimulusketten-Konzept und die Realisierung von Stimulusketten in Mensch-Maschine-Schnittstellen vor. Außerdem werden weitere Ansätze zur Gestaltung intuitiver Interaktionsstrukturen diskutiert. Kapitel 6 betrachtet die Gestaltung intuitiver Eingabe- und Ausgabeelemente und befasst sich mit Ausgabeelementen, Navigationselementen, Elementen für die Dateneingabe und Direktzugriffe sowie der Kombination und Positionierung von Schnittstellenelementen.
Infotainmentsystem, Mensch-Maschine-Interaktion, Intuitivität, Benutzerfreundlichkeit, Nebenbeschäftigung, Fahrerverhalten, Sicherheit im Straßenverkehr, Interaktionsstrukturen, Stimulusketten, Gestaltungsprinzipien, Eingabeelemente, Ausgabeelemente, Navigation, Sprachinterfaces.
Eine intuitive Bedienung reduziert die psychische Belastung des Fahrers und stellt sicher, dass die Aufmerksamkeit auf dem Verkehr bleibt, was die Sicherheit direkt erhöht.
Die hohe Anzahl an Funktionen führt dazu, dass Nutzer viele nützliche Features gar nicht kennen oder nicht zufriedenstellend bedienen können.
Es ist eine Strategie zur Gestaltung von Schnittstellen, die auf der Abfolge von Reizen basiert, um eine natürliche und erwartungskonforme Interaktion zu ermöglichen.
Der DDS ist ein zentrales Eingabeelement für die Menünavigation. Die Arbeit analysiert seine Übertragungsleistung und wie gut er den Erwartungen der Nutzer entspricht.
Ja, sofern sie intuitiv gestaltet sind. Sie ermöglichen eine Bedienung ohne Blickabwendung von der Straße, was die Nebenbeanspruchung senkt.
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