Diplomarbeit, 2002
56 Seiten, Note: befriedigend
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Teams in Organisationen
2.1 Was kennzeichnet ein Team?
2.2 Teams in Organisationen
2.3 Teams – der Schlüssel zu höherer Effizienz?
2.4 Teamentwicklungstheorie und ihr Anwendungsbereich
3 Ausgewählte Modelle der Teamentwicklung
3.1 Wachstumsmodelle der Teamentwicklung
3.1.1 Das allgemeine Modell der Teamentwicklung nach TUCKMAN
3.1.1.1 Darstellung des Modells
3.1.1.2 Untersuchungszusammenhang
3.1.1.3 Erhebung und Evaluation der Daten
3.1.1.4 Ergebnisse und Implikationen
3.1.2 Das „Streßpunkt-S“-Modell für virtuelle Teams
3.1.2.1 Darstellung des Modells
3.1.2.2 Ergebnisse und Implikationen
3.1.3 Das erweiterte Teamentwicklungsmodell für dauerhafte Teams
3.1.3.1 Darstellung des Modells
3.1.3.2 Untersuchungszusammenhang
3.1.3.3 Erhebung und Evaluation der Daten
3.1.3.4 Ergebnisse und Implikationen
3.2 Dynamische Teamentwicklungsmodelle
3.2.1 Das „Punctuated Equilibrium“-Modell für temporäre, termingebundene Teams
3.2.1.1 Darstellung des Modells
3.2.1.2 Untersuchungszusammenhang
3.2.1.3 Erhebung und Evaluation der Daten
3.2.1.4 Ergebnisse und Implikationen
3.2.2 Das integrative Team Evolution and Maturation Modell (TEAM)
3.2.2.1 Darstellung des Modells
3.2.2.2 Untersuchungszusammenhang
3.2.2.3 Erhebung und Evaluation der Daten
3.2.2.4 Ergebnisse und Implikationen
3.2.3 Das Team Interaction Performance-Modell (TIP)
3.2.3.1 Darstellung des Modells
3.2.3.2 Ergebnisse und Implikationen
4 Gibt es ein allgemeines Teamentwicklungsmodell?
4.1 Zur Bedeutung externer Faktoren für die Generalisierung von Teamentwicklungsmodellen
4.1.1 Die Bedeutung der Aufgabe
4.1.2 Die Bedeutung des Gruppentyps
4.2 Zur Bedeutung von Untersuchungsmethoden für die Generalisierung von Teamentwicklungsmodellen
4.3 Ergebnisse für die Generalisierbarkeit von Gruppenentwicklungsmodellen
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert theoretische Ansätze der Gruppenentwicklung im Zeitverlauf, um zu prüfen, ob es allgemeingültige Teamentwicklungsmodelle gibt. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich Teams entwickeln und welche Faktoren, wie beispielsweise die Lebensdauer oder die Art der Aufgabe, diesen Prozess beeinflussen.
3.1.1.1 Darstellung des Modells
Im Jahre 1965 formulierte Bruce W. Tuckman ein hypothetisches Modell, nach dem Gruppen während ihrer Entwicklung vier Stufen durchlaufen, die er Forming, Storming, Norming und Performing nannte. Dieses Modell fand große Beachtung und wird in seiner ursprünglichen, aus vier Stufen bestehenden Form bis heute in vielen Standardwerken der Wirtschaftswissenschaften und der Sozialpsychologie als allgemeines Modell der Gruppenentwicklung zitiert.
Tuckman formulierte sein allgemeines Gruppenentwicklungsmodell, indem er spezifische Verhaltensmuster von Gruppen bezüglich zweier Dimensionen, Gruppenstruktur und Aufgabenverhalten genannt, zu je einer Stufe zusammenfaßte. Die Entwicklungen in beiden Bereichen ergeben sich aus der Tatsache, daß Gruppenmitglieder zur Lösung einer Aufgabe miteinander in Kontakt treten müssen. Interessanterweise verlaufen die Veränderungen des Gruppenverhaltens für beide Dimensionen parallel, so daß Tuckman sie zu vier Stufen zusammenfaßte.
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung von Teams für die organisationale Effizienz ein und erläutert die Zielsetzung, neue Teamentwicklungstheorien zu analysieren.
2 Teams in Organisationen: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Team", grenzt ihn von Gruppen ab und diskutiert, unter welchen Voraussetzungen Teamarbeit tatsächlich zu höherer Effizienz führt.
3 Ausgewählte Modelle der Teamentwicklung: Es werden verschiedene Wachstums- und dynamische Modelle detailliert dargestellt, darunter Tuckman, Gersick und das integrative TEAM-Modell.
4 Gibt es ein allgemeines Teamentwicklungsmodell?: Das Kapitel diskutiert kritisch die Generalisierbarkeit der vorgestellten Modelle unter Berücksichtigung externer Faktoren und Forschungsmethoden.
5 Fazit und Ausblick: Die Arbeit resümiert, dass kein einzelnes allgemeines Modell existiert, und plädiert für ergänzende, fokussierte Modelle zur Unterstützung der Teamentwicklung.
Teamentwicklung, Gruppenentwicklung, Teamleistung, Organisationsentwicklung, Wachstumsmodelle, dynamische Modelle, Tuckman, Gruppendynamik, Arbeitsgruppen, Sozialverhalten, Aufgabenverhalten, Generalisierbarkeit, Teamentwicklungsmaßnahmen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit einer Literaturanalyse zu Teamentwicklungsphasen und untersucht, wie sich Teams über ihren Lebenszyklus hinweg entwickeln und wie diese Prozesse aktiv durch Maßnahmen beeinflusst werden können.
Die zentralen Themen sind der Vergleich zwischen klassischen Wachstumsmodellen (wie Tuckman) und neueren, dynamischen Modellen (wie Gersick oder TIP) sowie deren Übertragbarkeit auf unterschiedliche Gruppentypen und Arbeitskontexte.
Das Hauptziel ist es, zu ermitteln, ob es ein universelles Modell für die Entwicklung von Teams gibt oder ob die Entwicklungsprozesse stark von spezifischen Rahmenbedingungen wie Aufgabenart und Teamlebensdauer abhängen.
Die Diplomarbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur, wobei die theoretischen Konzepte systematisch aufbereitet und diskutiert werden.
Im Hauptteil werden verschiedene Teamentwicklungsmodelle, wie das "Punctuated Equilibrium"-Modell und das "Team Evolution and Maturation"-Modell, detailliert vorgestellt und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die praktische Teamentwicklungsarbeit bewertet.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Teamentwicklung, Gruppenperformance, Organisationspsychologie, Phasenmodelle und Generalisierbarkeit beschreiben.
Der Autor betont, dass Faktoren wie Aufgabenkomplexität, Teamgröße und der organisatorische Kontext entscheidend sind, da sie den Handlungsspielraum der Gruppe einschränken und somit maßgeblich beeinflussen, wie schnell und auf welche Weise ein Team reift.
Im Gegensatz zu phasenorientierten Modellen, die einen "effizientesten Weg" suggerieren, betrachtet das TIP-Modell von McGrath Teams als offene Systeme, die je nach Umwelteinflüssen verschiedene Zeit-Aktivitäten-Pfade wählen, um ihre Ziele zu erreichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

