Bachelorarbeit, 2002
46 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Strategisches Personalmanagement
2.1 Begriff und Bedeutung des strategischen Personalmanagement
2.2 Strategisches Personalmanagement und Unternehmensstrategie
2.2.1 Bildung der Unternehmensstrategie
2.2.2 Ebenen der Unternehmensstrategie
2.2.3 Einbindung des SPM in die Unternehmensstrategie
2.3 Gründe für die strategische Ausrichtung des Personalmanagements
2.4 Ziele des strategischen Personalmanagements
2.5 Strategisches Personalmanagement in der Realität
3. Mittelständische Unternehmen
3.1 Qualitative Merkmale
3.2 Quantitative Merkmale
3.3 Besondere Stellung des Unternehmers
3.4 Personalmanagement in mittelständischen Unternehmen
3.4.1 Eigenschaften des Personalmanagement in KMU
3.4.2 SPM in mittelständischen Unternehmen
4. INSEAD Ansatz
4.1 Rahmenbedingungen
4.2 Zielbezug und Organisationskulturen
4.3 Integration in globalen Unternehmen
4.4 Der INSEAD Ansatz im KMU
5. Michigan Ansatz
5.1 Rahmenbedingungen
5.2 Strategische Funktionsbereiche des SPM
5.3 Aufgabensynthese des Michigan Ansatzes
5.4 Übertragung auf KMU
6. Stuttgarter Ansatz
6.1 Rahmenbedingungen
6.2 Ergebnisse der Studie
6.3 Einfußfaktoren der Personalstrategiewahl
6.4 Übertragung auf KMU
7. Saarbrücker Ansatz
7.1 Rahmenbedingungen
7.2 Bausteine des SPM
7.3 Objekte und Rollenverteilung
7.4 Übertragung auf KMU
8. Kritische Würdigung
8.1 Allgemeingültige zu beachtende Faktoren
8.2 Resümee
Diese Arbeit untersucht die Eignung und Übertragbarkeit verschiedener Konzepte des strategischen Personalmanagements (SPM) auf mittelständische Unternehmen. Die zentrale Forschungsfrage adressiert dabei, wie strategische Ausrichtungen in KMU implementiert werden können, um trotz struktureller Besonderheiten und begrenzerer Ressourcen Wettbewerbsvorteile durch Personalstrategien zu generieren.
3.4.1 Eigenschaften des Personalmanagement in KMU
Mittelständische Unternehmen haben im vielen Bereichen gegenüber Großunternehmen in ihrem Personalmanagement weniger Gestaltungsmöglichkeiten. Aufgrund der allgemein stärkren Finanzkraft haben große Unternehmen einen größeren Spielraum bei der Entgeldfindung und durch die hohen Hierarchieebenen besser Aufstiegsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter. So kommt nach der Studie von Ackermann und Blumenstock der Arbeitsmarktattraktivität, besonders auf dem Bereich der Fach und Führungskräfte eine problemhafte Bedeutung zu. Die mangelnde Institutionalisierung des Personalwesens ist ein weiterer elementarer Nachteil der Personalmanagement in KMU. Ackermann und Blumenstock stellten in Ihrer Untersuchung von 1993 fest, das zwar viele Unternehmen ein Personalmanagement besaßen, aber keine Personalabteilung. Sofern es überhaupt einen Personalleiter gibt, ist dieser im mittleren Management angesiedelt und hat aufgrund dessen nur begrenzte Möglichkeiten Personalmanagementinteressen durchzusetzen. Dem entsprechend wird dem Entwicklungspotential der Beschäftigten eine geringere Beachtung geschenkt.
1. Einleitung: Beleuchtet den aktuellen Stand der Forschung zum strategischen Personalmanagement und die Relevanz einer gesonderten Betrachtung mittelständischer Unternehmen.
2. Strategisches Personalmanagement: Definiert die Grundlagen, Ziele und Zusammenhänge zwischen Unternehmensstrategie und Personalmanagement.
3. Mittelständische Unternehmen: Analysiert die qualitativen und quantitativen Merkmale von KMU sowie die besondere Rolle des Unternehmers.
4. INSEAD Ansatz: Beschreibt den Fokus auf zielbezogene, internationale Ansätze und deren bedingte Anwendbarkeit auf KMU.
5. Michigan Ansatz: Untersucht die funktionsorientierte Strategiebildung und die Bedeutung der Leistungsbeurteilung im Personalzyklus.
6. Stuttgarter Ansatz: Präsentiert empirische Befunde zu Personalstrategietypen und deren Abhängigkeit von Umweltfaktoren.
7. Saarbrücker Ansatz: Führt das dreidimensionale Modell des Personalmanagements ein und betont die Rolle von Personalmarketing und -controlling.
8. Kritische Würdigung: Synthetisiert die Erkenntnisse und gibt allgemeingültige Gestaltungsempfehlungen für die SPM-Konzeption in KMU.
Strategisches Personalmanagement, SPM, KMU, Personalstrategie, Unternehmensführung, Personalentwicklung, Personalauswahl, Personalmarketing, Leistungsbeurteilung, Organisationskultur, Mittelstand, Strategieimplementierung, Personalcontrolling
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und Anpassung von Konzepten des strategischen Personalmanagements (SPM) für mittelständische Unternehmen.
Die Arbeit behandelt die Definition des SPM, die Besonderheiten des Mittelstandes, den Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Ansätze (INSEAD, Michigan, Stuttgart, Saarbrücken) sowie die praktische Anwendbarkeit dieser Strategien.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen zu formulieren, wie KMU ihre Personalarbeit strategisch ausrichten können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Es erfolgt eine fundierte Literaturanalyse und der Vergleich verschiedener Managementkonzepte, ergänzt durch die kritische Reflexion empirischer Studien, um diese auf den Kontext mittelständischer Betriebe zu übertragen.
Im Hauptteil werden vier bekannte SPM-Ansätze detailliert vorgestellt, ihre Kernmerkmale analysiert und auf ihre Eignung in mittelständischen Unternehmensstrukturen hin geprüft.
Zentrale Begriffe sind Strategisches Personalmanagement (SPM), KMU, Personalstrategie, Unternehmensführung, Leistungsbeurteilung und Organisationskultur.
Da viele KMU eigentümergeführt sind, ist die Sicherung der Unternehmenskontinuität eine kritische strategische Aufgabe, bei der das Personalmanagement durch die Vorbereitung von Nachfolgesystemen unterstützen muss.
KMU verfügen oft nur über begrenzte Ressourcen; das Personalcontrolling muss daher so gestaltet werden, dass es aussagekräftige Daten liefert, ohne einen unverhältnismäßig hohen administrativen Aufwand zu verursachen.
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