Forschungsarbeit, 2011
27 Seiten
1 Einleitung und Motivation
2 BPM-Markthistorie
3 Marktübersicht
3.1 Entwicklung eines Ordnungsrahmens
3.2 Vorgehen und Detaillierungsgrad
3.3 Werkzeugübersicht
4 Analyse der Marktübersicht
4.1 Analysedesign
4.2 Ergebnisse
4.2.1 Werkzeugkategorien
4.2.2 Zusammenhang von Werkzeugtyp und Branchenfokus
4.2.3 Zusammenhang der Quellen
4.2.4 Zusammenhang von Werkzeugtyp und Quellen
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Marktüberblick über aktuelle BPM-Werkzeuge zu erstellen, ihre Kategorisierung zu systematisieren und ihren Funktionsumfang sowie die Einbettung in den BPM-Lebenszyklus zu analysieren.
3.1 Entwicklung eines Ordnungsrahmens
Vor der Erstellung der eigentlichen Marktübersicht, soll zunächst ein Ordnungsrahmen, bzw. eine sinnvolle Kategorisierung der Werkzeuge erarbeitet werden.
In Literatur und Praxis ist eine solche Kategorisierung bisweilen eher selten zu finden, jedoch konnten einige Ansätze identifiziert werden: Eine in der Literatur gewählte Vorgehensweise ist die Unterteilung der Werkzeuge in BPMA (= Business Process Modeling and Analysis) und BPMS (Business Process Management System). Wie man den Bezeichnungen bereits ansehen kann, sind die Grenzen sehr unscharf, da BPMA-Funktionalitäten im Allgemeinen Bestandteile von BPM-Systemen sind. Der Autor J. Freund führt jedoch eine Abgrenzung der beiden Kategorien mit folgenden Ergänzungen durch:
- BPMA: Die unterstützenden Werkzeuge legen Ihren Fokus auf das organisatorische Prozessmanagement. Betriebliche Abläufe werden dokumentiert, analysiert und simuliert.
- BPMS: Hierbei liegt der Fokus auf der Umsetzung von Prozessen in Softwaresystemen. Das Ergebnis ist ein technisches Prozessmodell, welche durch eine Process Engine ausgeführt werden kann.
Demnach geht es bei dieser Unterscheidung nur sekundär um den technischen Funktionsumfang, sondern vielmehr um den Fokus der Werkzeuge innerhalb eines abgrenzten Bereichs. Eine ähnliche Kategorisierung wurde von Spath durch die Studien des Fraunhofer Instituts von 2008 (Business Process Management Tools) und 2010 (Business Process Modeling Tools) gewählt. Während es sich in der Studie aus 2008 um eine Betrachtung von Werkzeugen zum ganzheitlichen Geschäftsprozessmanagement handelt, wurde in der Studie aus 2010 der Fokus auf diejenigen Werkzeuge gelegt, die eine technische Prozessmodellierung (ggf. bis hin zur Ausführung) in besonderer Weise unterstützen. Man kann sehr gut sehen, dass sich dabei diverse Überschneidungen bei Werkzeugauswahl ergeben haben.
1 Einleitung und Motivation: Dieses Kapitel führt in die Notwendigkeit flexibler Unternehmensstrukturen ein und erläutert die Rolle von BPM-Lösungen zur Prozessunterstützung.
2 BPM-Markthistorie: Hier wird der historische Wandel vom reinen Prozessdenken hin zu modernen Softwarelösungen beschrieben, die den gesamten Prozesslebenszyklus abdecken.
3 Marktübersicht: Dieses Kapitel erläutert die methodische Kategorisierung der Werkzeuge und liefert eine umfangreiche tabellarische Übersicht verschiedener BPM-Tools.
4 Analyse der Marktübersicht: Unter Verwendung von Clusteranalysen werden die Werkzeuge systematisch ausgewertet und Zusammenhänge zwischen Kategorien, Quellen und Branchenfokus untersucht.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, konstatiert die Vielfalt der am Markt befindlichen Tools und betont die Notwendigkeit zur kontinuierlichen Pflege der Übersicht.
Business Process Management, BPM, BPMS, BPMA, Prozesslebenszyklus, Marktstudie, Prozessmodellierung, Softwarearchitektur, Clusteranalyse, Geschäftsprozesse, Werkzeugkategorien, Software-as-a-Service, SOA, Workflow, Prozessausführung.
Die Arbeit befasst sich mit einer umfassenden Übersicht und Analyse des Marktes für Business Process Management (BPM) Werkzeuge.
Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung des BPM-Marktes, die Kategorisierung von Werkzeugen nach funktionalen Schwerpunkten sowie deren technische und branchenspezifische Ausrichtung.
Das primäre Ziel besteht darin, durch die Erstellung eines Ordnungsrahmens und die Analyse verschiedener Marktstudien eine strukturierte und vergleichbare Übersicht über 104 BPM-Tools zu schaffen.
Zur Auswertung der identifizierten Werkzeuge wurde die Methode der Hierarchischen Clusteranalyse unter Verwendung von SPSS eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition eines Ordnungsrahmens, eine detaillierte tabellarische Auflistung der Tools sowie eine statistische Analyse der Daten zur Überprüfung der gewählten Kategorien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Business Process Management, Marktstudie, Prozessmodellierung und Clusteranalyse charakterisiert.
Ursprüngliche Namen wurden in Klammern hinter den aktuellen Namen gesetzt, um Redundanzen und Verwirrung durch Firmenwechsel oder Umbenennungen zu vermeiden.
Es wurde untersucht, ob Tools branchenübergreifend oder spezifisch (z.B. für Pharma oder Automobilindustrie) einsetzbar sind, wobei festgestellt wurde, dass viele Tools branchenneutral sind.
Dies diente dazu, einen möglichst vielseitigen und umfassenden Einblick in den Markt zu erhalten und die Datenbasis zu vergrößern.
Die meisten Tools basieren auf der Pure-Play-Architektur, jedoch gibt es einen wachsenden Anteil an Mischformen mit Software-as-a-Service oder Open-Source-Ansätzen.
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