Bachelorarbeit, 2010
50 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit untersucht die Hintergründe des Atomausstiegs in Deutschland im Jahr 2000. Sie befasst sich mit der Frage, warum der Atomausstieg unter der rot-grünen Bundesregierung möglich war und welche Akteure maßgeblich an dem Atomkonsens beteiligt waren.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den Rahmen der Arbeit vor. Sie beleuchtet den historischen Hintergrund des Atomausstiegs und skizziert die Relevanz der Parteiendifferenzthese und des Vetospielertheorems für die Untersuchung.
Das zweite Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen der Arbeit. Es behandelt die Parteiendifferenzthese und das Vetospielertheorem, die als Analyseinstrumente für den Atomausstieg dienen.
Kapitel drei beschreibt den Prozess der Atomausstiegsverhandlungen und die Inhalte des Atomkonsens.
Im vierten Kapitel wird die Parteiendifferenzthese anhand einer Analyse der Bundestagswahlprogramme der relevanten Parteien dargestellt. Es werden die Positionen der Parteien zur Atomenergie und die Bedeutung der Energiepolitik in ihren Wahlprogrammen untersucht.
Anschließend werden die relevanten Vetospieler identifiziert und ihre Positionen zum Atomausstieg aus der Sicht des Vetospielertheorems analysiert. Die öffentliche Meinung zur Atomenergie wird anhand von Umfrageergebnissen dargestellt.
Atomausstieg, Parteiendifferenzthese, Vetospielertheorem, Atomkonsens, Bundestagswahlprogramme, Energiepolitik, öffentliche Meinung, Deutschland
Der sogenannte Atomkonsens wurde im Juni 2000 zwischen der rot-grünen Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vereinbart.
Sie untersucht, ob politische Entscheidungen (wie der Atomausstieg) direkt auf die ideologischen Programme und die Zusammensetzung der Regierungsparteien zurückzuführen sind.
Vetospieler sind Akteure (wie der Bundesrat oder große Energiekonzerne), deren Zustimmung für eine politische Änderung zwingend erforderlich ist.
Weil beide Koalitionspartner den Ausstieg in ihren Wahlprogrammen verankert hatten und durch Konsensverhandlungen die Widerstände der Energieversorger minimierten.
Eine zunehmend kritische Haltung der Bevölkerung gegenüber der Kernenergie erhöhte den politischen Druck auf die Entscheidungsträger.
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