Bachelorarbeit, 2011
79 Seiten, Note: 1,9
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.3 Begriffsabgrenzung
1.3.1 Social Media vs. Web 2.0
1.3.2 Marke
2 Die Bedeutung von Social Media im Internet
2.1 Verändertes Internetnutzungsverhalten
2.2 Social Media Anwendungen
2.2.1 Soziale Netzwerke
2.2.2 Facebook
2.2.3 Weitere Social Media Anwendungen
3 Markenkommunikation
3.1 Identitätsbasierte Markenführung
3.2 Bedeutung von Marken
3.3 Markenkommunikation als Instrument der Markenführung
3.3.1 Grundlagen
3.3.2 Ziele
3.3.3 Botschaft und Instrumente
3.3.4 Veränderte Rahmenbedingungen
4 Markenkommunikation in Facebook
4.1 Status Quo
4.2 Kommunikationsinstrumente in Facebook
4.2.1 Fanpages von Marken und Unternehmen
4.2.1.1 Abgrenzung zu Gruppen und Profilen
4.2.1.2 Erstellung der Fanpage
4.2.1.3 Fans generieren
4.2.1.4 Kommunikation mit Fans
4.2.1.5 Statistiken
4.2.2 Facebook-Applikationen
4.3 Chancen
4.4 Risiken
5 Empirische Untersuchung zur Nutzung von Fanpages
5.1 Ziele und Vorgehensweise
5.2 Auswertung der Ergebnisse
5.3 Fazit
6 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz von Facebook für die Markenkommunikation von Unternehmen, mit dem Ziel, Herausforderungen der traditionellen Kommunikation zu identifizieren und den strategischen Nutzen von Facebook-Fanpages als neuen Kommunikationskanal zu evaluieren.
1.1 Problemstellung
„Veränderungen begünstigen nur den, der darauf vorbereitet ist.“
Louis Pasteur (*1822 - †1895)
Die Vermarktung ihrer Produkte und Marken ist für Unternehmen von existenzieller Bedeutung. Diese Markenkommunikation erlebt hierbei momentan eine Renaissance. Aufgrund steigendem Wettbewerb und Reaktanz gegenüber der klassischen Werbung, gehen viele Unternehmen neue Wege ihre, Marken in den Köpfen der Konsumenten zu verankern.
Daneben nimmt die Bedeutung des Internets für viele Menschen stetig zu. Anfang des Jahres nutzten zwei Drittel der Gesamtbevölkerung in Deutschland wenigstens gelegentlich das Internet. 76 Prozent der deutschen Onliner sind täglich im Netz. Damit ist die Reichweite des Internets inzwischen fast vergleichbar mit der des Fernsehens. Ein wichtiger Bestandteil dieser Entwicklung ist die Evolution des Internets vom rein informativen Web 1.0 zum selbstbestimmenden Web 2.0: „Konsumenten werden zu Produzenten“. Die bisherige eindimensionale Kommunikation im Netz ist einem gegenseitigen Austausch zwischen Nutzern, ihrer Umwelt und Unternehmen gewichen. Dies wird vor allem durch Social Media Anwendungen wie Social Networks, Microblogs oder Videoportalen ermöglicht. Der Wille zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch, zur Formulierung von Kritik und Lob, von Verbesserungsvorschlägen und Meinungen, aber auch die Preisgabe persönlicher Informationen und Interessen bietet hier eine Palette von Ansatzpunkten für neue und moderne Formen des Marketings. Für Unternehmen ist es notwendig, sich diesen neuen Entwicklungen zu stellen und die Chancen, die im Web 2.0 entstehen, einfallsreich und zielbewusst zu nutzen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Markenkommunikation im digitalen Zeitalter und stellt die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit dar.
2 Die Bedeutung von Social Media im Internet: Hier wird der Wandel des Internetnutzungsverhaltens sowie die Entwicklung und Rolle von Social-Media-Anwendungen und Netzwerken, insbesondere Facebook, analysiert.
3 Markenkommunikation: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der identitätsbasierten Markenführung und untersucht Markenkommunikation als Instrument zur Erreichung von Unternehmenszielen.
4 Markenkommunikation in Facebook: Der Fokus liegt auf der praktischen Umsetzung, inklusive Fanpage-Erstellung, Kommunikation, Statistiken sowie den Chancen und Risiken für Unternehmen.
5 Empirische Untersuchung zur Nutzung von Fanpages: Dieses Kapitel präsentiert die Methodik und Auswertung einer Online-Befragung unter Facebook-Nutzern hinsichtlich ihres Nutzungsverhaltens und ihrer Erwartungen.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit zur Bedeutung von Facebook als strategisches Instrument der Markenkommunikation.
Facebook, Markenkommunikation, Markenführung, Web 2.0, Social Media, Fanpage, Kundenbindung, Internetnutzung, Markenimage, Online-Marketing, Markenbotschaft, Dialogkommunikation, Konsumentenverhalten, virales Marketing, Social Networks.
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen Facebook als Plattform für ihre Markenkommunikation nutzen können, um in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld Konsumenten effektiv zu erreichen.
Die Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Markenführung, die Entwicklung von Social Media, die spezifischen Funktionen von Facebook für Unternehmen sowie eine empirische Analyse des Nutzerverhaltens.
Ziel ist es zu untersuchen, warum klassische Werbeinstrumente an Grenzen stoßen, wie Facebook als neuer Kommunikationskanal fungiert und welche Chancen sowie Risiken daraus für Unternehmen resultieren.
Neben einer theoretischen Literaturanalyse wird eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, um Erkenntnisse über die Nutzung von und die Erwartungen an Fanpages durch Facebook-Nutzer zu gewinnen.
Der Hauptteil beleuchtet die strategische Bedeutung von Web 2.0, die verschiedenen Kommunikationsinstrumente auf Facebook wie Fanpages und Applikationen sowie die empirische Validierung durch die Nutzerbefragung.
Wichtige Begriffe sind Facebook, Markenkommunikation, Markenführung, Social Media, Web 2.0, Fanpage, virales Marketing und Kundenbindung.
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