Diplomarbeit, 2007
114 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen für die Konzeption eines leistungsorientierten Entlohnungssystems
2.1 Leistungsorientiertes Entlohnungssystem
2.2 Anreizwirkung durch Entlohnungssysteme
2.2.1 Motivationsansatz nach Kressler
2.2.2 Motivationsansatz nach McClelland
2.2.3 Motivationsansatz nach Herzberg
2.3 Ziele von leistungsfördernden Entlohnungssystemen
2.4 Finanzierung der Erfolgsprämien
2.5 Entgelt
2.6 Entgeltkomponenten
2.6.1 Zeitlohn
2.6.2 Prämienentlohnung
2.6.3 Provision
2.6.4 Mitarbeiterbeteiligung
2.7 Vorstellung von Entgeltmodellen
2.7.1 Das OFA-Modell
2.7.2 Gruppenentgeltmodell nach Krug
2.8 Gegenüberstellung Einzelprovision versus Teamprovision
2.8.1 Einzelprovision
2.8.2 Teamprovision
3. Führung durch Zielvereinbarung als Grundlage der leistungsorientierten Entlohnung
3.1 Goal-Setting-Theorie
3.2 Zielsystem Management by Objectives (MbO)
3.2.1 Bedeutung von Zielen
3.2.2 Vom Unternehmensziel zum Mitarbeiterziel
3.2.2.1 Zieldimensionen
3.2.2.2 Leistungs- oder Verhaltensziele
3.2.2.3 Qualitative und quantitative Ziele
3.2.2.4 Ziele für einzelne Mitarbeiter oder für die Gruppe
3.2.3 Zielvereinbarungsgespräch
3.2.3.1 Zielgespräch mit dem einzelnen Mitarbeiter
3.2.3.2 Zielgespräch mit dem Team
3.3 Leistungsbeurteilung der Mitarbeiter
3.3.1 Beurteilungskriterien
3.3.2 Operationalisierung der Beurteilungskriterien
3.3.3 Ziele der Leistungsbeurteilung
3.3.4 Das Beurteilungsgespräch
3.3.5 Kriterien für die Mitarbeiterbeurteilung
4. Das Teamkonzept
4.1 Erfolgsfaktoren für ein Team
4.2 Coaching von Teams
5. Zusammenführung des Teamaspektes mit Teamvergütung
5.1 Erfolgsfaktor Teamvergütung
5.2 Vergütung im Team
5.3 Zwischenresümee
6. Analyse als Basis für die Erstellung eines Umsetzungskonzepts
6.1 Vorstellung der Raiffeisen Bankengruppe Steiermark
6.2 Primäre Marktforschung
6.2.1 Expertengespräche
6.2.2 Mitarbeiter-Onlinebefragung
6.2.3 Zielsetzung der Untersuchung
6.2.4 Expertengespräche
6.2.4.1 Aufbau und Konzept
6.2.4.2 Ergebnis
6.2.5 Mitarbeiterbefragung mittels Online-Marktforschung
6.2.5.1 Stichprobe
6.2.5.2 Fragebogen
6.2.5.3 Hypothesen
7. Analyse und Interpretation der Ergebnisse
7.1 Teilnehmerstruktur
7.2 Motivations- und Erfolgsfaktoren von Vergütungssystemen
7.3 Art der Topfbefüllung
7.4 Beurteilungskriterien für Back-Office-Mitarbeiter
7.5 Aufteilung des Prämientopfes
7.6 Mitarbeitergespräch
7.7 Unterstützung durch Führungskräfte
7.8 Zwischenresümee
8. Auswahl und Erstellung eines Vergütungssystems
8.1 Analyse und Bewertung von Entgeltkomponenten
8.1.1 Das Scoring-Modell
8.1.2 Darstellung der Ergebnisse
8.2 Konzeption eines teamorientierten Vergütungssystems
8.2.1 Ziele
8.2.2 Planung
8.2.2.1 Vorbereitung und Analyse
8.2.2.2 Konzept
8.3 Umsetzungsmaßnahmen
8.3.1 Entwicklung eines Vergütungssystems
8.3.2 Zielerreichungsprämienmodell
8.3.2.1 Pooldotation
8.3.2.2 Poolausschüttung Markt
8.3.2.3 Poolausschüttung Back-Office bzw. Marktfolge
8.3.3 Optimierung des Beurteilungssystems
8.3.4 Kosten- und Ressourcenplanung
8.3.5 Wirtschaftlichkeitsberechnung
9. Vor- und Nachteile von teamorientierten Vergütungsmodellen
9.1 Vorteile
9.2 Nachteile
10. Zusammenfassung und Ausblick
11. Literaturverzeichnis
12. Anhang
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption eines teamorientierten Vergütungssystems für die Raiffeisen Bankengruppe Steiermark, um die Zusammenarbeit zwischen Markt- und Back-Office-Mitarbeitern zu fördern und die Produktivität nachhaltig zu steigern. Ziel ist die Entwicklung eines Modells, das finanzielle Anreize mit leistungsorientierten Zielvereinbarungen verknüpft und die Mitarbeiter aktiv in den Gestaltungsprozess einbezieht.
2.1 Leistungsorientiertes Entlohnungssystem
Ein Entlohnungssystem ist nicht nur eine geordnete Lohn- und Gehaltsfestlegung, sondern auch ein führungswirksames Instrument. Es bietet wertvolle Informationen zur Personalentwicklung, zur Mitarbeiterbeurteilung und liefert wichtige Kennziffern zum Personalcontrolling.
Leistungsorientierung bedeutet, dass der Mitarbeiter die Vergütung durch seine persönliche Eigenleistung beeinflussen kann. Die Leistung kann sowohl monetär als auch nicht-monetär sein. Als nicht monetäre Leistung wird die individuelle Anstrengung des Mitarbeiters bezeichnet, die in keinen direkten Zusammenhang mit dem monetären Erfolg des Unternehmens steht. Die monetäre Leistung ist nicht die individuelle Anstrengung des einzelnen Mitarbeiters, sondern der Beitrag des gesamten Mitarbeiterteams, das zum Unternehmensergebnis beiträgt.
Mit dem Einsatz eines Entgeltsystems soll die Produktivität der Mitarbeiter gesteigert und das erhöhte Engagement der Mitarbeiter belohnt werden. Weiters wird der Unternehmenserfolg des Unternehmens im variablen Entgeltbereich berücksichtigt. Die Mitarbeiter erhalten eine nachvollziehbare Standortbestimmung durch sinnvolle Mitarbeitergespräche. Durch zielgerichtetes Vorgehen tritt ein Lenkungseffekt ein, der auch zur Verhaltenssteuerung des gesamten Teams beiträgt.
Durch die Einbindung der Mitarbeiter bei der Gestaltung entsteht größtmögliche Transparenz, wobei vor allem darauf zu achten ist, dass sich die Komplexität und der Verwaltungsaufwand in Grenzen halten.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit flexibler Vergütungsmodelle in Banken zur Förderung der Zusammenarbeit und Leistungssteigerung.
2. Grundlagen für die Konzeption eines leistungsorientierten Entlohnungssystems: Es werden theoretische Ansätze zur Entlohnung, Anreizgestaltung und verschiedene Entgeltkomponenten erläutert.
3. Führung durch Zielvereinbarung als Grundlage der leistungsorientierten Entlohnung: Das Kapitel behandelt Goal-Setting-Theorien und Management by Objectives als Methoden zur effizienten Steuerung der Mitarbeiterleistung.
4. Das Teamkonzept: Hier werden die Erfolgsfaktoren für effektive Teamarbeit und die Bedeutung von Coaching als Führungsinstrument dargestellt.
5. Zusammenführung des Teamaspektes mit Teamvergütung: Es wird analysiert, wie Teamaspekte und Vergütung verknüpft werden können, um eine kooperative Leistung zu fördern.
6. Analyse als Basis für die Erstellung eines Umsetzungskonzepts: Der Praxisteil umfasst die Primärmarktforschung mittels Expertengesprächen und Online-Mitarbeiterbefragungen.
7. Analyse und Interpretation der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden ausgewertet, um Ableitungen für das Vergütungsmodell und die Mitarbeiterführung zu treffen.
8. Auswahl und Erstellung eines Vergütungssystems: Auf Basis der Ergebnisse wird ein konkretes Umsetzungskonzept inklusive Wirtschaftlichkeitsberechnung entworfen.
9. Vor- und Nachteile von teamorientierten Vergütungsmodellen: Eine kritische Betrachtung der Chancen und Risiken bei der Anwendung teamorientierter Vergütung.
10. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur Relevanz teamorientierter Vergütung und Empfehlungen für eine erfolgreiche Implementierung in der Bank.
Teamvergütung, Zielvereinbarung, Leistungsorientierte Entlohnung, Bankensektor, Motivationsansätze, Leistungsbeurteilung, Mitarbeitergespräch, Raiffeisenbank, Teamkonzept, Zielerreichungsprämienmodell, Back-Office, Vertriebssteuerung, Personalführung, Anreizsysteme, Produktivitätssteigerung
Die Arbeit untersucht die Konzeption und Implementierung eines leistungsorientierten und teamfokussierten Vergütungssystems am Beispiel der Raiffeisen Bankengruppe Steiermark.
Zentrale Felder sind Entlohnungssysteme in Banken, Methoden der Zielvereinbarung, Teamkonzepte, Mitarbeiterführung sowie die Analyse von Erfolgsfaktoren für variable Vergütungsmodelle.
Das Hauptziel besteht darin, Möglichkeiten für eine teamorientierte Vergütung zu identifizieren, die Mitarbeiter zu motivieren und eine nachhaltige Steigerung der Produktivität zu erreichen.
Die Autorin/der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie eine primäre Marktforschung, bestehend aus Expertengesprächen und einer umfangreichen Mitarbeiter-Onlinebefragung.
Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Entlohnung, der Zielvereinbarung nach dem MbO-Ansatz, den Erfolgsfaktoren für Teams und der praktischen Analyse sowie Konzeption eines konkreten Vergütungsmodells.
Die wichtigsten Schlagworte sind Teamvergütung, Zielvereinbarung, Leistungsbeurteilung und Profit-Center-Denken innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe.
Durch die Einbindung steigt die Akzeptanz des Systems, da Mitarbeiter als Mitunternehmer fungieren und das Modell somit transparenter und gerechter wahrgenommen wird.
Während bei Vertriebsmitarbeitern oft quantitative Kennzahlen dominieren, erfordert der Back-Office-Bereich stärker qualitative Ziele wie selbstständiges Arbeiten oder organisatorische Verbesserungsvorschläge.
Sie dienen als zentrales Führungsinstrument zur kritischen Rückschau, zur individuellen Stärken-Analyse und zur gemeinsamen Festlegung der Ziele für die nächste Periode.
Die Ausschüttung basierend auf dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) wird als zukunftsorientierteste Variante eingestuft, da sie eine Kopplung an den tatsächlichen Unternehmenserfolg sicherstellt.
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