Examensarbeit, 2010
88 Seiten, Note: 2,0
1.Einleitung und Zielsetzung
1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
1.2 Datengrundlage und Forschungslage
2. Die historische Entwicklung bis 1990
2.1 Ortsnamen und Alte Geschichte der Stadt Hettstedt
2.1.1 Entwicklung des Bergbaus
2.1.2 Veränderung des Stadtbildes
2.2 Die Genese der Stadt bis 1870
2.2.1 Wirtschaft: Verfall und Intensivierung des Bergbaus
2.2.2 Veränderung des Stadtbildes und Bevölkerungsentwicklung
2.3 Entwicklung von 1870 bis 1918
2.3.1 Entwicklung zur Industriestadt und der damit verbundene Bevölkerungsanstieg
2.3.2 Infrastruktur und Stadtbild
2.4 Entwicklung von 1918 bis 1945
2.4.1 Die Wirtschaft Hettstedts in der Zwischenkriegszeit
2.4.2 Stadtbild und Bevölkerung
2.5 Entwicklung von 1945 bis 1990
2.5.1 Wirtschaft
2.5.2 Bevölkerung und Stadtbild
2.6 Zwischenfazit
3. Analyse der geographischen Strukturen seit den 1990er Jahren bis in die Gegenwart
3.1 Wirtschaftsentwicklung
3.1.1 Gewerbe
3.1.2 Sozialversicherungspflichtige
3.1.2.1 Verteilung der Sozialversicherungspflichtigen
3.1.2.2 Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den Sektoren
3.1.3 Arbeitslosenzahlen
3.2 Bevölkerungsentwicklung
3.2.1 Natürliche Bevölkerungsentwicklung
3.2.2 Migration
3.2.3 Altersstruktur
3.3 Haushalte und Wohnungswirtschaft bis zur Gegenwart und Stadtumbau Ost
3.3.1 Leerstand
3.3.2 Stadtumbau Ost: Wohnungswirtschaft und Innenstadtsanierung
3.4 Zwischenfazit
4. Probleme und Chancen der zukünftigen Entwicklung
4.1 Wirtschaft
4.2 Bevölkerung
4.3 Stadtentwicklung
5. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert die geographische Strukturentwicklung der Stadt Hettstedt. Ziel ist es, die aktuellen Prozesse in den Bereichen Wirtschaft, Bevölkerung und Stadtbild aus der historischen Genese der Stadt heraus zu begründen und zukünftige Chancen sowie Risiken aufzuzeigen.
2.1 Ortsnamen und Alte Geschichte der Stadt Hettstedt
Der Name Hettstedt veränderte sich in der Geschichte der Stadt sehr häufig. So hieß die Stadt beispielsweise 1046 Heiczstette. Danach folgten leicht abweichende Schreibweisen bis die Stadt 1541 Hetstedt und in der darauf folgenden Zeit den heutigen Namen Hettstedt bekam. Hermann Größler sah es als wahrscheinlich an, dass der Ortsname vom Personennamen Hecco oder Heico abstammt und schließt somit auf die Wohnstätte des Heicos. Spangenberg sah die Herkunft des Namens ganz anders. Da in der Region viele Hecken wuchsen, benannte er den Ort Heckstett. In der Namensentwicklung wurde schließlich von Heckstett auf Hettstedt geschlossen (vgl. Eigendorf, 2003, S. 25f.). Welche Deutung von beiden die richtige ist, ist unbekannt, aber jene von Hermann Größler wird als die wahrscheinlichere angesehen.
Die erste Erwähnung fand die Siedlung in einer Schenkungsurkunde von König Heinrich III. vom 2. Juli 1046 an die Stiftskirche Meissen. Aus der Zeit davor sind keine weiteren schriftlichen Nachrichten bekannt. Aber durch Funde ist nachgewiesen, dass eine Besiedlung des Gebietes schon in der Stein- und Bronzezeit erfolgte. Die genaue Gründungszeit ist somit unbekannt.
1.Einleitung und Zielsetzung: Einführung in das Thema der geographischen Strukturanalyse Hettstedts sowie Darlegung der Forschungsfragen und der Datengrundlage.
2. Die historische Entwicklung bis 1990: Betrachtung der städtischen Entwicklung von den Anfängen als Bergbauort bis zur Zeit der DDR, mit Fokus auf Wirtschaft, Bevölkerung und Stadtbild.
3. Analyse der geographischen Strukturen seit den 1990er Jahren bis in die Gegenwart: Untersuchung der wirtschaftlichen und demographischen Transformation nach der Wiedervereinigung sowie der Folgen für die Wohnungswirtschaft und Stadtentwicklung.
4. Probleme und Chancen der zukünftigen Entwicklung: Prognose der weiteren städtischen Entwicklung unter Berücksichtigung bestehender Herausforderungen und potenzieller Entwicklungsperspektiven.
5. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung: Fazit der historischen Entwicklung und der gegenwärtigen Situation Hettstedts mit Blick auf die Notwendigkeit zukünftiger Anpassungsprozesse.
Hettstedt, Geographische Strukturanalyse, Bergbau, Kupferschiefer, Industriestadt, Demographischer Wandel, Bevölkerungsentwicklung, Abwanderung, Wohnungswirtschaft, Stadtumbau Ost, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsstruktur, Sozialversicherungspflichtige, Mansfeld-Südharz, Strukturwandel
Die Arbeit untersucht die geographische Strukturentwicklung der Stadt Hettstedt mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Veränderungen seit den 1990er Jahren bis zur heutigen Zeit.
Die zentralen Themenfelder umfassen die historische Entwicklung von den Bergbauanfängen bis 1990, die Auswirkungen des wirtschaftlichen Zusammenbruchs nach der Wende, die Bevölkerungsentwicklung, die Wohnungswirtschaft sowie städtebauliche Maßnahmen.
Das primäre Ziel ist es, die aktuelle wirtschaftliche, demographische und stadtstrukturelle Entwicklung der Stadt zu zeigen und diese aus ihrer historischen Genese heraus zu begründen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von sekundärstatistischen Daten (u.a. vom Statistischen Landesamt und der Agentur für Arbeit), die Auswertung von städtischen Planungskonzepten und Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Rückblick sowie eine detaillierte Analyse der geographischen Strukturen seit den 1990er Jahren, wobei Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungsbewegungen und der Stadtumbau Ost im Zentrum stehen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Hettstedt, Strukturwandel, Bevölkerungsentwicklung, Stadtumbau Ost, wirtschaftliche Transformation und industrielle Vergangenheit definieren.
Der Bergbau bildete über Jahrhunderte die wirtschaftliche Grundlage der Stadt und lockte zahlreiche Bergleute an, was das Bevölkerungswachstum und die urbane Entwicklung sowie das Stadtbild maßgeblich beeinflusste.
Der wirtschaftliche Zusammenbruch weiter Teile der kupferverarbeitenden Industrie führte zu Massenarbeitslosigkeit, drastischem Bevölkerungsrückgang durch Abwanderung und erheblichen Problemen bei der Wohnraumauslastung.
Die Stadt nutzt das Förderprogramm "Stadtumbau Ost", um leerstehenden Wohnraum in Großwohnsiedlungen abzubauen und gleichzeitig die Attraktivität der Innenstadt durch Sanierungsmaßnahmen zu erhöhen.
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