Bachelorarbeit, 2010
96 Seiten, Note: 1,3
A) Einleitung
1. Zielsetzung
2. Das Unternehmen
2.1 Die HanseYachts AG
2.2 Marktumfeld der HanseYachts AG
3. Einleitung in die Bilanzanalyse
3.1 Vorbemerkung
3.2 Die Grenzen der Bilanzanalyse
3.3 Die Vorgehensweise der Bilanzanalyse
4. Aufbereitung der Basisgrößen
4.1 Datenerfassung
4.2 Bereinigtes Zahlenwerk
5. Finanzwirtschaftliche Analyse
5.1 Die Vermögensstruktur
5.1.1 Fristigkeit der Aktiva
5.1.2 Die Analyse des Gesamtvermögens
5.1.3 Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Beachtung der Investitionen und Abschreibungen
5.1.4 Die Analyse des Umlaufvermögens
5.1.4.1 Die Vorräte
5.1.4.2 Die Forderungen
5.1.5 Auftragslage anhand aktivierter Anzahlungsquote
5.2 Die Finanzierungsstruktur
5.2.1 Fristigkeit der Passiva
5.2.2 Eigenkapitalausstattung
5.2.3 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
5.2.4 Rückstellungen
5.2.5 Produktivität des Gesamtkapitals
5.3 Die Liquiditätsstruktur
5.3.1 Statische Analyse
5.3.2 Dynamische Analyse
6. Erfolgswirtschaftliche Analyse
6.1 Ergebnisanalyse
6.2 Die Ertragsstruktur
6.2.1 Zusammensetzung des Umsatzes
6.2.2 Sonstige betriebliche Erträge
6.3 Die Aufwandsstruktur
6.3.1 Materialaufwand und Personalaufwand
6.3.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen
6.3.3 Abschreibungsaufwand
6.4 Rentabilitätsanalyse
6.4.1 Die Rentabilitätskennziffern
6.4.2 Das Return-on-Investments Kennzahlensystem
7. Gesamtbewertung der Bilanzanalyse
B) Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
1. Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
2. Einflüsse auf die Bilanzposten
2.1 Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
2.1.1 Der Geschäfts- oder Firmenwert
2.1.2 Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Entwicklungskosten
2.2 Herstellungskosten
2.3 Rückstellungen
2.4 Latente Steuern
3. Zusammenfassende Gesamtauswirkungen auf die Bilanzanalyse
C) Thesenförmige Zusammenfassung
Ziel der Arbeit ist eine fundierte Bilanzanalyse der HanseYachts AG für die Geschäftsjahre 2007 bis 2009 unter Anwendung des Handelsgesetzbuches (HGB). Dabei wird untersucht, wie sich die wirtschaftliche Lage darstellt, welche Kennzahlen für Investoren relevant sind und welche Auswirkungen das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) auf die Bilanzierung und die Interpretation der Kennzahlen hat.
3.2 Die Grenzen der Bilanzanalyse
Die der Analyse zugrunde liegenden Daten müssen bei der Einordnung der Aussagekraft berücksichtigt werden. Die Bewertung der HanseYachts AG beruht auf dem Zahlenmaterial der nach den Regeln des HGB aufgestellten Einzelabschlüsse. Die Grenzen der Bilanzanalyse können auf den ‚Wahrheitsgehalt der Zahlen‘ und die ‚Verfügbarkeit des Zahlenmaterials‘ zurückgeführt werden.
Der ‚Wahrheitsgehalt der Zahlen‘ könnte sich aus dem in § 239 Abs. 2 HGB verankertem Grundsatz der Bilanzwahrheit und dem Grundsatz der Vollständigkeit ergeben. Dieser wird aber erheblich durch Wahlrechte und Ermessensspielräume eingeschränkt. Die Einschränkungen resultieren aus formellen und materiellen Grenzen des Jahresabschlusses für die Analyse.
Die formellen Grenzen ergeben sich im Wesentlichen aus der vergangenheitsorientierten Momentaufnahme der Zahlenbasis. Außerdem können wichtige Informationen durch die nicht erkennbare Zusammensetzung einzelner Bilanzposten entscheidend eingeschränkt werden. Zusätzlich sind dem externen Analytiker oft nur quantitative Daten zugänglich und qualitative Daten, die Einfluss auf die Bewertung haben können, unbekannt.
Materielle Grenzen entstehen durch das Fehlen möglicherweise entscheidender Informationen im Jahresabschluss, die aus den fundamentalen Grundsätzen des HGB resultieren (Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung: Anschaffungs- und Herstellungskostenprinzip, Realisationsprinzip, Einzelbewertungsgrundsatz und Imparitätsprinzip). Zu berücksichtigen sind eine Vielzahl von Wahlrechten und Ermessensspielräumen, die zur Bilanzgestaltung genutzt werden und zu einer unsachgemäßen Beurteilung führen können. Aus den GoB’s ergibt sich z.B. eine eingeschränkte bilanzielle Aktivierbarkeit von Vermögensgegenständen. Die Folgebewertung von VG kann in der Bilanz nicht ersichtliche, aber wesentliche vermögensverschiebende Effekte haben. Darüber hinaus führt die ungleiche Behandlung von Gewinnen und Verlusten im Rahmen des Imparitätsprinzips und Realisationsprinzips zu Verzerrungen.
A) Einleitung: In diesem Kapitel werden das Ziel der Arbeit, das Unternehmen HanseYachts AG sowie die methodische Vorgehensweise und Grenzen der Bilanzanalyse erläutert.
B) Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz: Dieses Kapitel behandelt die Reformen durch das BilMoG und deren konkrete Auswirkungen auf Bilanzposten wie immaterielle Vermögenswerte, Herstellungskosten und Rückstellungen.
C) Thesenförmige Zusammenfassung: Hier werden die zentralen Ergebnisse der Analyse in Form von prägnanten Thesen zusammengefasst.
Bilanzanalyse, HanseYachts AG, HGB, Kennzahlen, BilMoG, Vermögensstruktur, Finanzierungsstruktur, Erfolgswirtschaftliche Analyse, Liquiditätsanalyse, Return-on-Investment, Jahresabschluss, Bilanzierung, Rentabilität, Eigenkapitalquote, Investitionen
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Jahresabschlusses der HanseYachts AG basierend auf den handelsrechtlichen Vorschriften und untersucht die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die Interpretation von Kennzahlen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Darstellung der Liquiditätssituation und der Bilanzstruktur unter Berücksichtigung der durch das BilMoG veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Das Ziel ist es, ein möglichst realistisches Bild der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zu gewinnen und die zukünftige Bestandskraft und das wirtschaftliche Potenzial der HanseYachts AG zu bewerten.
Es wird eine externe Bilanzanalyse mittels ausgewählter Kennzahlen durchgeführt, ergänzt durch die Aufbereitung und Modifikation der Daten aus dem Jahresabschluss, um die Vergleichbarkeit und Aussagekraft zu erhöhen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine finanzwirtschaftliche Analyse (Vermögens- und Finanzierungsstruktur) und eine erfolgswirtschaftliche Analyse (Ertragslage, Aufwandsstruktur, Rentabilität), gefolgt von einer detaillierten Untersuchung der Auswirkungen des BilMoG auf die Bilanzposten.
Zu den zentralen Begriffen gehören Bilanzanalyse, HanseYachts AG, BilMoG, Kennzahlen, Rentabilität, Liquidität und Jahresabschluss.
Der Autor stellt fest, dass das BilMoG zwar eine Reform der Rechnungslegung darstellt, die Auswirkungen auf die spezifischen Kennzahlen der HanseYachts AG jedoch eher moderat sind, da das Unternehmen nicht primär von den umfassenden Neuregelungen der größten Bilanzposten betroffen ist.
Die hohe Eigenkapitalquote von über 70% wird als sehr positiver Indikator für die finanzielle Stabilität und die Entscheidungskraft des Unternehmens gewertet, besonders im Kontext der Investitionstätigkeiten.
Kurz- und mittelfristig wird die Liquiditätssituation als herausfordernd eingestuft, wobei das Unternehmen durch seine solide Kapitalbasis jedoch in der Lage sein sollte, die Anforderungen zu erfüllen.
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