Masterarbeit, 2010
86 Seiten, Note: Sehr gut
1. Einleitung
1.1. Themenstellung
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Aufbau und methodische Vorgehensweise
2. Grundlagen der Organisation
2.1. Hintergrund
2.2. Definition, was ist eine Organisation?
2.3. Merkmale für Organisationen
2.4. Organisatorische Ansätze
2.4.1. Bürokratie Ansatz von Max Weber
2.4.2. Scientific Ansatz von Winslow Taylor
2.4.3. Betriebswirtschaftliche Organisationslehre
3. Aufbauorganisation
3.1.Aufbauprinzipien
3.2. Organisationseinheiten
3.3. Organisationsstrukturen
3.4. Organisationstypen
3.5. Gliederungsformen
4. Ablauforganisation
4.1. Grundsätzliches
4.2. Materielle Arbeitsabläufe
4.3. Organisation des Informationsfluss
4.4. Kommunikation in der Führung
5. Organisationsentwicklung
5.1. Organisation im Wandel
5.2. Konzepte des organisatorischen Wandels
5.2.1. Organisationsgestaltung
5.2.2. Organisationsentwicklung
5.2.3. Erfolgs- und Mißerfolgsfaktoren des organisatorischen Wandels
5.2.4. Organisatorisches Lernen als Veränderungskonzept
5.3. Technik des Reorganisierens
5.3.1. Zielsetzung
5.3.2. Die häufigsten organisatorischen Fehler
5.3.3. Die Organisation als Führungsinstrument
5.4. Organisationskonzepte in der Praxis
5.4.1. Formen der Primärorganisation
5.4.2. Formen der Sekundärorganisation
6. Erstellen eines Organisationshandbuches (OH)
6.1. Ausgangssituation
6.2. Voruntersuchung
6.3. Bedarf ermitteln
6.4. Definition von Inhalten
6.5. Konkretisierung der Inhalte und Erstellung
6.6. Fertigstellung und Umsetzung
7. Resümee
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die wirtschaftliche Ausrichtung des Unternehmens zu verbessern und Lösungsansätze für eine Effizienzsteigerung der Leistungserbringung aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse und Gestaltung des Problemfeldes Organisation, insbesondere durch den Einsatz von Organisationshilfsmitteln wie dem Organisationshandbuch.
2.1. Hintergrund
Wer sich mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation von Unternehmen auseinandersetzt, wird sich unter anderem auch mit dem Thema Organisation beschäftigen. Der Grund ist der, das organisatorische Probleme bei der Lösung der anstehenden Aufgaben in fast allen Unternehmen derzeit eine besondere Rolle spielen. Dabei ist es gleichgültig ob es beispielsweise um die Marktausrichtung, die Kundenorientierung oder die Mitarbeitermotivation geht. Die geplante organisatorische Gestaltung der betrieblichen Strukturen und Abläufe ist für alle Führungsebenen zu einer Aufgabe geworden, deren zielgerichtete Bewältigung einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellt.
Gerade in den letzten Jahren haben diese Themen an Umfang und Intensität deutlich zugenommen und sind für eine beispiellose Phase der Neuausrichtung und Restrukturierung mitverantwortlich. Hervorgerufen durch die „Lean Production“ und „Lean Management-Welle“ Anfang der neunziger Jahre und gefördert durch eine schwache Konjunktur mit den entsprechenden wirtschaftlichen Folgewirkungen, fanden in vielen Unternehmen weitreichende und tiefgreifende organisatorische Veränderungen bisher nicht gekannten Ausmaßes statt.
Einrichtungen wie Cost- und Profit-Centern, der Abbau von Hierarchieebenen, die Prozess orientierte Strukturierung sind nur einige Beispiele. Japanische Unternehmen dienten dabei als Vorbilder, die mit ihrer hohen Produktivität und Qualität im internationalen Wettbewerb Marktanteile eroberten. Weitere Organisationskonzepte wie „Business Reengineering“ und „Total Quality Management“ folgten. Sie versprachen noch umfassendere Verbesserungen und weitergehende Kostenreduzierungen.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage, die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau zur Erstellung des Organisationshandbuches.
2. Grundlagen der Organisation: Erläutert das Grundverständnis von Organisationen und stellt klassische Ansätze wie den Bürokratieansatz von Weber und das Scientific Management von Taylor vor.
3. Aufbauorganisation: Behandelt die Prinzipien der Stellenbildung, Organisationseinheiten, Strukturen und die verschiedenen Gliederungsformen der Unternehmung.
4. Ablauforganisation: Fokussiert auf materielle Arbeitsabläufe, Informationsflüsse und die Bedeutung der Kommunikation als Führungsinstrument.
5. Organisationsentwicklung: Analysiert den organisatorischen Wandel, Change Management und das Konzept des organisatorischen Lernens.
6. Erstellen eines Organisationshandbuches (OH): Bietet eine praxisorientierte Anleitung zur Bedarfsermittlung, Definition von Inhalten und Umsetzung eines Organisationshandbuchs.
7. Resümee: Fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Zukunft betrieblicher Organisationsformen.
Organisation, Organisationshandbuch, Aufbauorganisation, Ablauforganisation, Organisationsentwicklung, Veränderungsmanagement, Change Management, Systemtheorie, Prozessmanagement, Effizienzsteigerung, Unternehmenskultur, Organisationsgestaltung, Projektmanagement, Reorganisation, Unternehmensorganisation.
Die Arbeit befasst sich mit der betrieblichen Organisation, insbesondere mit der theoretischen Einordnung und der praktischen Gestaltung mittels Organisationshandbüchern.
Zu den Kernbereichen zählen die Aufbau- und Ablauforganisation, Organisationsentwicklung, Veränderungsmanagement sowie die konkrete Erstellung eines Organisationshandbuches.
Ziel ist es, Lösungsansätze zur Effizienzsteigerung der Leistungserbringung im Unternehmen aufzuzeigen und die Organisation nachhaltig zu optimieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse klassischer und moderner Organisationstheorien sowie auf ein Praxisbeispiel zur Implementierung eines Organisationshandbuches.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Strukturen der Aufbau- und Ablauforganisation, Konzepte der Organisationsentwicklung und eine detaillierte Anleitung zur Projektabwicklung bei der Erstellung eines Organisationshandbuches.
Zentrale Begriffe sind Organisation, Organisationsentwicklung, Organisationshandbuch, Change Management und Prozessoptimierung.
Mitarbeiter assoziieren damit häufig eine „Angst vor Reglementierung“ und befürchten einen erhöhten Bürokratismus, anstatt den Nutzen für Transparenz und Rationalisierung zu sehen.
Es wird als fortdauernder Lernprozess verstanden, der die Organisation befähigt, Fehler zu korrigieren und neue Kompetenzen durch Reflexion (Single- und Double-Loop-Lernen) aufzubauen.
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