Examensarbeit, 2003
71 Seiten, Note: gut
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Eingrenzung des Begriffes Übungsform
2.2 Lehrmethoden für Anfänger im alpinen Skilauf
2.2.1 Erfahrungslernen und ganzheitliche Lernarrangements
2.2.2 Methode über steigende Skilängen
2.2.3 Vom Inline-Skating zum Skifahren
2.3 Angstbewältigung im Skifahren
2.3.1 Definition des Begriffes Angst
2.3.2 Formen von Angst im alpinen Skilauf
2.3.2.1 Angst im sozialen Bereich
2.3.2.2 Angst vor Schmerz und körperlicher Verletzung
2.3.2.3 Angst vor Unbekanntem
2.3.3 Auswirkungen von Angst im alpinen Skilauf
2.3.4 Messmethoden und Beobachtungskriterien von Angst
2.3.5 Strategien der Angstbewältigung
2.3.5.1 Desensibilisierung
2.3.5.2 Akzeptieren und Verbalisieren
2.3.5.3 Modelllernen
2.3.5.4 Rückmeldung
2.4 Leitende Fragestellungen für den Unterrichtsversuch
3 Planung
3.1 Analyse des Bedingungsfeldes
3.1.1 Spezifische Bedingungen der Lernenden
3.1.2 Spezifische Bedingungen des Lehrenden
3.1.3 Organisatorische Lehr- und Lernbedingungen
3.2 Curriculare Vorgaben
3.3 Struktur des Unterrichtsversuchs
3.3.1 Makrosequenz der Vorbereitungsphase
3.3.2 Makrosequenz der Kompaktphase
3.4 Didaktisch-methodische Entscheidungen zum Unterrichtsversuch
3.4.1 Erste Doppelstunde der Vorbereitungsphase
3.4.1.1 Didaktisch-methodische Entscheidungen zur ersten Doppelstunde der Vorbereitungsphase
3.4.1.2 Lernziele zur ersten Doppelstunde der Vorbereitungsphase
3.4.1.3 Geplanter Unterrichtsverlauf der ersten Doppelstunde der Vorbereitungsphase
3.4.2 Zweite Doppelstunde der Vorbereitungsphase
3.4.2.1 Didaktisch-methodische Entscheidungen zur zweiten Doppelstunde der Vorbereitungsphase
3.4.2.2 Lernziele zur zweiten Doppelstunde der Vorbereitungsphase
3.4.2.3 Geplanter Unterrichtsverlauf zur zweiten Doppelstunde der Vorbereitungsphase
3.4.3 Zweite bis fünfte Unterrichtsstunde der Kompaktphase
3.4.3.1 Didaktisch-methodische Entscheidungen der zweiten bis fünften Stunde der Kompaktphase
3.4.3.2 Lernziele zur zweiten bis fünften Stunde der Kompaktphase
3.4.3.3 Geplanter Unterrichtsverlauf der zweiten bis fünften Stunde der Kompaktphase
4 Auswertung
4.1 Darstellung und Reflexion der ersten Doppelstunde der Vorbereitungsphase
4.2 Darstellung und Reflexion der zweiten Doppelstunde der Vorbereitungsphase
4.3 Darstellung und Reflexion der zweiten bis fünften Stunde der Kompaktphase
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Auswertung der Schülerbefragung
5.2 Reflexion der didaktisch-methodischen Konzeption
5.3 Gesamturteil und Stellungnahme
Die vorliegende Arbeit untersucht die Gestaltung eines angstreduzierten Sportunterrichts für Skianfänger am Beispiel eines Schulkurses. Ziel ist es, durch gezielte Übungsformen und Sicherheitsmaßnahmen die Angst der Schüler vor körperlichen Verletzungen und unbekannten Situationen abzubauen, um ein sichereres und freudvolles Erlernen des Skifahrens zu ermöglichen.
2.3.1 Definition des Begriffes Angst
Eine einheitliche Definition des Begriffs Angst ist in der zahlreichen Fachliteratur nicht zu finden. HACKFORT und SCHWENKMEZGER greifen diese in fast allen Definitionen existierenden Merkmale auf, um daraus eine allgemeinere Definition zu erstellen. Demnach ist Angst „...eine kognitive, emotionale und körperliche Reaktion auf eine Gefahrensituation bzw. auf die Erwartung einer Gefahren- oder Bedrohungssituation. Als kognitive Merkmale sind subjektive Bewertungsprozesse und auf die eigene Person bezogene Gedanken anzuführen. [...] Emotionales Merkmal ist die als unangenehm erlebte Erregung, die sich auch in physiologischen Veränderungen manifestieren und mit Verhaltensänderungen einhergehen kann.“ Dieser Definitionsansatz wird im weiteren Verlauf dieser Arbeit bzw. des Unterrichtsversuchs als Grundlage dienen.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas, des persönlichen Anlasses und der Zielsetzung der Arbeit sowie des geplanten Unterrichtsversuchs.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Begriffe, Lehrmethoden, Angstformen und Strategien der Angstbewältigung als Basis für die Planung.
3 Planung: Detaillierte Analyse des Bedingungsfeldes, der curricularen Vorgaben und die spezifische Planung der Unterrichtssequenzen.
4 Auswertung: Darstellung und Reflexion der durchgeführten Unterrichtsstunden im Hinblick auf den Lernfortschritt und die Angstbewältigung.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Auswertung der Schülerbefragung, Reflexion der methodischen Konzeption und Beantwortung der Forschungsfragen.
Skifahren, Angstbewältigung, Sportunterricht, Inline-Skating, Snowblades, Anfängerskikurs, Angst, Bewegungsformen, Sicherheitsmaßnahmen, Selbstvertrauen, psychologische Aspekte, Lernmethoden, didaktisches Konzept, Erfahrungslernen, Notfallsturz.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung von Unterrichtsformen für Skianfänger, die darauf abzielen, Ängste im Sportunterricht bewusst zu machen und abzubauen.
Im Mittelpunkt stehen die Angstthematik im alpinen Skilauf, die Anwendung von Inline-Skating als Vorbereitungsmethode sowie die didaktische Planung und Reflexion angstreduzierender Maßnahmen.
Das Hauptziel ist es, Schülern durch ein methodisch durchdachtes Konzept einen sicheren, angstreduzierten und freudvollen Einstieg in das alpine Skifahren zu ermöglichen.
Es handelt sich um einen praxisorientierten Unterrichtsversuch, der durch eine Analyse theoretischer Grundlagen, eine detaillierte Planung und eine anschließende Auswertung mittels Schülerbefragungen fundiert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Betrachtung von Angst und Lehrmethoden sowie eine ausführliche Planung und Reflexion konkreter Doppelstunden in der Halle und im Skigebiet.
Wichtige Begriffe sind Angstbewältigung, Skianfänger, Inline-Skating, Snowblades, Erfahrungslernen, Selbstvertrauen und pädagogische Didaktik im Schulsport.
Inline-Skating dient in der Vorbereitungsphase als ähnliche Bewegungssportart, um Bewegungsmuster, Gleichgewichtsfähigkeit und Kantenbelastung auf das Skifahren zu übertragen und so Ängste vor der neuen Situation auf der Piste zu minimieren.
Snowblades werden aufgrund ihrer kurzen Länge und ihres geringeren Gewichts als ideales Sportgerät für Anfänger genutzt, da sie drehfreudiger sind und den Schülern ein sichereres, angstreduziertes Lernen ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

