Bachelorarbeit, 2010
63 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit befasst sich mit der Adoleszenz in der DDR und untersucht, ob es eine mit der in westlichen Ländern vergleichbare Jugendphase im Kontext der sozialistischen Ideologie und Politik gegeben hat. Sie konzentriert sich dabei auf literarische Darstellungen von Jugend und Adoleszenz in der DDR, um ein tieferes Verständnis der spezifischen Lebensbedingungen und Erfahrungen von Jugendlichen in dieser Zeit zu gewinnen.
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit vor und führt in die Thematik der Adoleszenz im Kontext von sozialistischen Gesellschaften ein. Kapitel 2 befasst sich mit der Definition des Jugendbegriffs und der Entwicklung der Jugend als eigenständige Lebensphase. Kapitel 3 analysiert die Jugendpolitik in der DDR, einschließlich des Bildungssystems, der Jugendweihe, der Freien Deutschen Jugend und der Organisation von Freizeitaktivitäten. Kapitel 4 bietet eine Einführung in die Adoleszenzliteratur, ihre Geschichte, Konventionen und Rezeption. Kapitel 5 stellt die drei ausgewählten Werke von Dieter Noll, Ulrich Plenzdorf und Thomas Brussig vor, die exemplarisch für unterschiedliche Phasen der DDR-Geschichte stehen und jeweils unterschiedliche Facetten von Adoleszenz und Jugendlichkeit in der DDR beleuchten.
Adoleszenz, Jugend, DDR, Jugendpolitik, Literatur, Adoleszenzliteratur, Jugendweihe, Freie Deutsche Jugend, Konsum, Individualisierung, Dieter Noll, Ulrich Plenzdorf, Thomas Brussig, „Die Abenteuer des Werner Holt“, „Die neuen Leiden des jungen W.“, „Wasserfarben“.
Ja, die Arbeit untersucht, wie literarische Werke in der DDR die Jugendphase im Spannungsfeld zwischen individueller Selbstfindung und kollektiven sozialistischen Zielen darstellten.
Das Werk gilt als Meilenstein, da es die Rebellion eines Jugendlichen gegen gesellschaftliche Zwänge und die Sehnsucht nach Individualität in der DDR thematisierte.
Staatliche Institutionen wie die FDJ und die Jugendweihe prägten das offizielle Bild der Jugend, während Autoren oft versuchten, die realen Konflikte und Freizeiterfahrungen der Jugendlichen abzubilden.
Der Roman beschreibt die Entwicklung eines Jugendlichen während des Zweiten Weltkriegs und seine anschließende Heimkehr, was exemplarisch für die frühe DDR-Literatur steht.
Ein zentraler Unterschied liegt in der stärkeren Betonung des Verhältnisses zwischen dem Individuum und dem sozialistischen Kollektiv sowie den spezifischen Bildungs- und Freizeitstrukturen der DDR.
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