Bachelorarbeit, 2011
70 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit untersucht die Performances von Gina Pane unter dem Aspekt der Selbstverletzung. Dabei wird analysiert, wie Pane ihren Körper als Medium für die Auseinandersetzung mit dem Bild der Frau in der Kunst einsetzt und welche Bedeutung die Selbstverletzung für ihre künstlerische Praxis hat.
Die Einleitung führt den Leser in die Thematik der Selbstverletzung in der Kunst ein und stellt Gina Pane und ihre Performances vor. Der Forschungsüberblick beleuchtet die Forschungslage zur Performancekunst und zur Arbeit von Gina Pane. Kapitel 3 beschreibt die beiden zentralen Performances „Psyché“ und „Discours mou et mat“ im Detail. Kapitel 4 analysiert die Selbstverletzung von Gina Pane als Antwort auf das Bild der Frau in der Kunst. Kapitel 5 geht auf die Wiederaneignung des weiblichen Körpers durch Gina Pane ein, während Kapitel 6 die neue Vermittlungsmöglichkeit der Frau durch die Kunst von Gina Pane untersucht. Kapitel 7 analysiert die Bildsprache der Performances und ihre Bedeutung für die Rezeption des weiblichen Körpers. Kapitel 8 befasst sich mit der Selbstverletzung als Annäherung an das weibliche Selbst. Schließlich wird in Kapitel 9 das Bild der Frau als „Die Eine“ in der Kunst und im Werk von Gina Pane beleuchtet.
Gina Pane, Performancekunst, Selbstverletzung, Körperkunst, Geschlechterrollen, Fotografie, Bildsprache, Weiblichkeit, Symbolismus, Schnitt, Wunde, „Psyché“, „Discours mou et mat“
Gina Pane war eine bedeutende italienisch-französische Künstlerin der Body-Art, die in den 1970er Jahren durch radikale Performances bekannt wurde, in denen sie ihren eigenen Körper einsetzte.
Der Schnitt in die Haut ist bei Pane kein Akt der bloßen Selbstzerstörung, sondern ein künstlerisches Mittel, um Themen wie Verletzlichkeit, Schmerz und die gesellschaftliche Rolle der Frau zu thematisieren.
Dies sind zentrale Werke von Gina Pane, in denen sie durch gezielte Verletzungen und symbolische Handlungen das Bild der Frau und die Wiederaneignung des weiblichen Körpers untersucht.
Pane nutzt die Selbstverletzung, um den weiblichen Körper vom passiven Objekt der Betrachtung zu befreien und ihn als Medium für individuellen Ausdruck und Widerstand neu zu besetzen.
Da die Performances oft flüchtig waren, diente die Fotografie als essenzielles Dokumentationsmittel, das die Bildhaftigkeit der Wunden und die Ästhetik des Körpers für den Betrachter festhielt.
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