Bachelorarbeit, 2008
134 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Definition Produktqualität
2 GEGENSTAND DER UNTERSUCHUNG
2.1 Die israelische Weinwirtschaft
2.1.1 DIE GESCHICHTE DES ISRAELISCHEN WEINES
2.1.2 BEDEUTUNG DES WEINSEKTORS FÜR DIE ISRAELISCHE LANDWIRTSCHAFT
2.1.3 PRODUKTIONS- UND ABSATZFÖRDERUNGSINSTITUTIONEN
2.1.4 WEINRECHT IN ISRAEL
2.1.5 KASCHRUT UND KOSCHERER WEIN
2.1.6 WEINBAU UND ANBAUGEBIETE IN ISRAEL
2.1.7 DER WEINMARKT IN ISRAEL
2.1.7.1 Entwicklung der jährlichen Weinproduktion
2.1.7.2 Lagerbestand
2.1.7.3 Außenhandel mit Wein in Israel
2.1.7.4 Weinverbrauch in Israel
2.1.8 WEINTOURISMUS IN ISRAEL
2.2 Der Sekt- und Weinmarkt in Deutschland
2.2.1 DIE WEINERZEUGUNG IN DEUTSCHLAND
2.2.2 LAGERBESTAND
2.2.3 WEINEXPORTE
2.2.4 WEINIMPORTE
2.2.5 WEINVERBRAUCH IN DEUTSCHLAND
2.2.6 PREISSTRUKTUREN UND ALTERSGRUPPEN
2.2.7 STRUKTUR DER ABSATZWEGE IN DEUTSCHLAND
2.3 Der Importweinmarkt in Deutschland
2.3.1 FASSWEINIMPORTE NACH DEUTSCHLAND
2.3.2 FLASCHENWEINIMPORTE NACH DEUTSCHLAND
2.3.3 RELATIONEN ZWISCHEN FLASCHEN- UND FASSWEINIMPORTEN NACH DEUTSCHLAND
2.3.4 ISRAELS WEINIMPORTE NACH DEUTSCHLAND IM VERGLEICH ZU ANDEREN AUSGEWÄHLTEN MITTELMEERLÄNDERN
2.3.5 ZUSAMMENFASSUNG
2.4 Israelischer Wein im Wettbewerbsvergleich
2.5 Zusammenfassung
3 ERFOLGSFAKTOREN DES ABSATZES ISRAELISCHER WEINE IN DEUTSCHLAND
3.1 Bestandsaufnahme israelischer Weine in Deutschland
3.1.1 ZIELSETZUNG UND METHODIK
3.1.2 ISRAELISCHE WEINE IN EINKAUFSSTÄTTEN
3.1.3 ISRAELISCHE WEINE IM FACHHANDEL
3.1.4 ISRAELISCHE WEINE IN DER GASTRONOMIE
3.1.5 ZUSAMMENFASSUNG
3.2 Händlerbefragung zur Bewertung von Marktchancen israelischer Weine in Deutschland
3.2.1 ZIELSETZUNG UND METHODIK
3.2.2 FIRMENDARSTELLUNG
3.2.3 ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE FÜR ISRAELISCHEN WEIN
3.2.4 ABSATZENTWICKLUNG ISRAELISCHER WEINE
3.2.5 VORSCHLÄGE ZUR ABSATZVERBESSERUNG
3.2.6 WETTBEWERB
3.2.7 STÄRKEN UND SCHWÄCHEN ISRAELISCHER WEINE
3.2.8 CHARAKTERISTIKEN ISRAELISCHER WEINE
3.2.9 KUNDSCHAFT UND VERBRAUCHERVERHALTEN
3.2.10 PRODUKTAUSSTATTUNG
3.2.11 PROBLEMATIK UND MARKTCHANCEN ISRAELISCHER WEINE IN DEUTSCHLAND
3.3 Expertenbefragung zur Bewertung der objektiven Qualität der am deutschen Markt angebotenen israelischen Weine
3.3.1 ZIELSETZUNG UND PROBLEMSTELLUNG DER EXPERTENBEFRAGUNG
3.3.2 METHODIK
3.3.2.1 Aufbau des Bewertungsbogens
3.3.2.2 Durchführung der Befragung
3.3.3 KRITERIEN ZUR AUSWAHL DER TESTWEINE
3.3.4 BESCHREIBUNG DER STICHPROBEN
3.3.5 AUSWERTUNG DER DESKRIPTIVEN BEGRIFFE
3.3.6 ANALYSE DER EXPERTENBEWERTUNGEN
3.3.7 KORRELIERENDE MITTELWERTE
3.3.8 ANALYSE DES PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNISSES
3.3.9 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
3.4 Endverbraucherbefragung zur Bewertung der subjektiven Qualität der am deutschen Markt angebotenen israelischen Weine
3.4.1 ZIELSETZUNG UND PROBLEMSTELLUNG DER ENDVERBRAUCHERBEFRAGUNG
3.4.2 METHODIK
3.4.2.1 Aufbau des Fragebogens „Angaben zur Person“
3.4.2.2 Aufbau des Fragebogens „Trinkgewohnheiten“
3.4.2.3 Aufbau des Bewertungsbogens „innere Produktqualität“
3.4.2.4 Aufbau des Bewertungsbogens „Flaschenausstattung“
3.4.2.5 Durchführung der Befragung
3.4.3 KRITERIEN ZUR AUSWAHL DER TESTWEINE
3.4.4 BESCHREIBUNG DER STICHPROBEN
3.4.5 BESCHREIBUNG DER ENDVERBRAUCHERGRUPPE
3.4.5.1 Auswertung der Personenangaben
3.4.5.2 Auswertung der Trinkgewohnheiten
3.4.6 ANALYSE DER ENDVERBRAUCHERBEWERTUNGEN
3.4.6.1 Mittelwertsanalyse der Weinbewertungen
3.4.6.2 Mittelwertsanalyse der Ausstattungsbewertungen
3.4.7 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
3.5 Befragung israelischer Weinerzeuger zur Bewertung der zukünftigen Absatzchancen auf dem deutschen Markt
3.5.1 ZIELSETZUNG UND METHODIK
3.5.2 UNTERNEHMENSDARSTELLUNG
3.5.3 PRODUKTION NACH WEINFARBE
3.5.4 EXPORTE UND EXPORTLÄNDER DER BEFRAGTEN ERZEUGE
3.5.5 WEINEXPORT NACH DEUTSCHLAND UND DISTRIBUTION
3.5.6 ERZEUGERANGEBOT NACH WEINFARBE UND PREISSEGMENTEN
3.5.7 GRÜNDE FÜR DEN WEINEXPORT NACH DEUTSCHLAND
3.5.8 PROGNOSE DER ISRAELISCHEN WEINERZEUGER FÜR IHREN ZUKÜNFTIGEN WEINABSATZ IN DEUTSCHLAND
3.5.9 EINSCHÄTZUNG DES WETTBEWERBS IM DEUTSCHEN MARKT
3.5.10 DIE SCHWÄCHEN DES EXPORTES ISRAELISCHER WEINE UND DEREN MÖGLICHE LÖSUNGEN
3.5.11 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
3.6 Zusammenfassung
4 MARKETINGKONZEPT
4.1 Ausgangssituation, Zielgruppedefinition und Methodik
4.2 Kommunikationspolitik
4.3 Leistungspolitik
4.4 Distributionspolitik
4.5 Preis- und Konditionenpolitik
4.6 Fazit
5 DISKUSSION
6 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel dieser Arbeit ist die Durchführung einer Marktanalyse für israelische Weine in Deutschland, um deren Marktposition und die Relevanz verschiedener Vertriebskanäle zu erfassen. Darauf aufbauend wird die objektive und subjektive Produktqualität mittels Experten- und Endverbraucherbefragungen bestimmt, um ein fundiertes Marketingkonzept für den Markteintritt und -ausbau zu entwickeln.
2.1.1 DIE GESCHICHTE DES ISRAELISCHEN WEINES
Der Nahe Osten und das östliche Mittelmeer gelten als die Wiege der Weinrebe. 10000 Jahre alte Traubenkerne wurden in der Türkei, Libanon und Syrien gefunden. Vor ungefähr 7000 Jahren erreichten die Reben das Land Kanaan, das heutige Israel. Man geht davon aus, dass die weltweit ersten Weinproduktionen um den See Genezareth und das schwarze und kaspische Meer stattfanden.
Die Blütezeit der israelischen Weinproduktion der Antike war während der Ära des zweiten Tempels, die von 516 v. Chr. bis 73 n. Chr. andauerte (MICROSOFT ENCARTA ENZYKLOPÄDIE, 2005, JUDENTUM). Wein war damals das Hauptexportgut und die größte wirtschaftliche Stütze. Als dann die Römer den zweiten Tempel zerstörten und die Juden fliehen mussten, kam die Weinproduktion zum Erliegen. Die spätere arabische Eroberung des Landes und die religiös begründete Alkoholprohibition hatten zu einer ganzflächigen Rodung noch bestehender Rebanlagen geführt.
Zwar belebten später die Kreuzritter den Weinbau in Israel für kurze Zeit wieder, jedoch kam er später wieder zum Erliegen durch die ottomanische Herrschaft, für die der Weinbau keine Bedeutung hatte und der Alkoholkonsum eher nicht verbreitet war. Erwähnenswert ist noch, dass durch die Kreuzritter einige Rebsorten nach Europa gelangten, die bis heute in der Weinproduktion verwendet werden: Chardonnay, Muskateller und Shiraz haben ihren Ursprung im Nahen Osten.
1 EINLEITUNG: Einleitung in die Problematik des deutschen Weinmarktes und Erläuterung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Thesis.
2 GEGENSTAND DER UNTERSUCHUNG: Darstellung der Rahmenbedingungen, inklusive der historischen Entwicklung, der israelischen Weinwirtschaft, des deutschen Marktes und des Importweinsektors.
3 ERFOLGSFAKTOREN DES ABSATZES ISRAELISCHER WEINE IN DEUTSCHLAND: Detaillierte Analyse durch Bestandsaufnahme, Händler-, Experten-, Endverbraucher- und Erzeugerbefragungen zur Bestimmung der Marktchancen.
4 MARKETINGKONZEPT: Ableitung von strategischen Empfehlungen für einen spezialisierten Fachhandel basierend auf den gewonnenen Analysedaten.
5 DISKUSSION: Reflexion der Ergebnisse und kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Marktsituation und Zukunftsperspektiven.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der zentralen Ergebnisse der Arbeit.
Israelische Weine, Deutschland, Marktanalyse, Weinwirtschaft, Importmarkt, Koscherer Wein, Kaschrut, Erfolgsfaktoren, Expertenbefragung, Endverbraucherbefragung, Marketingkonzept, Distribution, Preisstruktur, Weinbaugebiete, Weinexport.
Die Arbeit befasst sich mit einer umfassenden Marktanalyse für israelische Weine im deutschen Markt, um deren aktuelle Marktposition und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten zu untersuchen.
Die zentralen Felder umfassen die israelische Weinproduktion, die Besonderheiten koscherer Weine, die Struktur des deutschen Importmarktes sowie die Analyse spezifischer Erfolgsfaktoren durch verschiedene Befragungsmethoden.
Das Ziel ist es, die Ist-Situation israelischer Weine in Deutschland zu erfassen, deren objektive und subjektive Qualität zu bewerten und ein Marketingkonzept für den Absatz in Deutschland zu erstellen.
Es kommen qualitative Analysen, Storechecks, strukturierte telefonische und persönliche Experten- sowie Endverbraucherinterviews und statistische Auswertungen zum Einsatz.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme im Handel, eine Händlerbefragung zu Marktchancen, eine Expertenverkostung zur objektiven Qualität, eine Endverbraucherstudie zur subjektiven Qualität sowie die Befragung israelischer Erzeuger.
Kernelemente sind israelische Weine, Importmarkt Deutschland, Koscher-Zertifizierung, Marktchancen und Marketingstrategien.
Das Image des Herkunftslandes ist ein kritischer Erfolgsfaktor; negative Berichterstattung erschwert den Absatz, während die Vermittlung von Weinkultur als Gegenpol zur politischen Wahrnehmung dienen kann.
Die Kaschrut-Zertifizierung ist einerseits ein Alleinstellungsmerkmal für jüdische Zielgruppen, stellt jedoch gleichzeitig eine hohe regulatorische und preisliche Hürde dar, die den Massenmarkt für israelische Weine in Deutschland limitiert.
Israelische Weine werden derzeit als Nischenprodukte wahrgenommen, die aufgrund der hohen Preise und mangelnder Bekanntheit für den deutschen Massenmarkt schwer zugänglich sind, jedoch Potenzial im Fachhandel und bei spezialisierten Zielgruppen haben.
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